abonnieren: RSS
  • Ralf S hat diesen Ausschnitt anderswo gepostet, aber ich fand den Tipp interessant genug um ihn nochmal hier zu zitieren...

    ralf schrieb am 30.03.2013, 11:30
    Das mit der Fütterung ... mache ich mit einem Eimerchen mit vielen kleinen Löchern im Deckel (aus Fachhandel!) hat im Herbst wunderbar geklappt. Das Eimerchen wird in den Honigraum "kopfüber", d.h. Deckel nach unten auf zwei ca. 1 cm hohe Leistchen gestellt. In diesen Zwischenraum können die Bienen gefahrlos darunterlaufen und Futter, das dann langsam heraustropft, aufnehmen. Da im Eimerchen das Futter nach unten läuft und darüber ein Vakuum erzeugt wird, läuft nicht alles auf einmal aus, somit keine Sauerei auf dem Boden!

    Und das alles ohne Korken, Stroh oder sonst was. Die Idee finde ich gut.

    -K
      Kevin M. Pfeiffer - Berlin (Mitglied, Imkerverein Kreuzberg e.V.) - Imkerbuch - Stockwaage - Visitenkarte
    • Kann man davon irgendwie ein Bild beschaffen? Was für Futter nutzt der Ralf?
      • Hier ist ein "feeder jar" (Futterglas):
        http://1.bp.blogspot.com/-xejtqMJk8X4/T4QiZgRC6WI/AAAAAAAAB94/sJE0un8NKBM/s1600/jar+feeder+from+bottom.jpg

        Und noch ein Deckel mit Löcher:
        http://www.immenfreunde.de/forum/download/file.php?id=699&mode=view

        Wichtig ist, dass der Deckel luftdicht sitzt und ein Vakuum entsteht -- das und wie Ralf schrieb: der Eimer bzw. das Glas muss auf Leistchen stehen damit die Bienen von unten dran kommen können.

        Hier hat Bernhard einen 5-L-Futtereimer genommen (hier auf Rähmchen in einer Warré-Zarge):



        Ich weiß nicht ob etwas dagegen spricht, so einen Futtereimer in der Bienenkiste einzusetzen (insofern der Platz dafür reicht). (?) Mit den Weinkorken im Kunststoffbehälter war ich nicht besonders zufrieden -- einmal musste ich sogar von den Bienen verteilten Korkenteile wieder einsammeln. (Was für Kraft diese kleine Lebewesen haben!)
          Kevin M. Pfeiffer - Berlin (Mitglied, Imkerverein Kreuzberg e.V.) - Imkerbuch - Stockwaage - Visitenkarte
        • Bedingt durch die Agrarsteppe in Hohenlohe musste ich letzten Herbst kräftig auffüttern, fast
          18 kg Zucker. Habe dafür nen Eimer mit Stroheinlage verwendet, beim nachfüllen war es nicht immer einfach die restlichen Bienen aus dem Stroh zu vertreiben ohne dabei Bienen zu ertränken bzw. zu kleckern. Mir scheint deshalb diese Idee mit dem "Futterautomat" sinnvoll. Insbesonders beim Nachfüllen. (Ich glaub es gibt auch eine Schwarmkiste zu kaufen, die eine derartige Fütterung eingebaut hat)
          Bei den Abmessungen im Honigraum kann das Gefäß wohl max 18 cm bei ca 25 cm Durchmesser sein. Also ca. Volumen 8,8l .

          Welche Alltagsgefässe eignen sich dafür? Glas/Eimer?

          Ist eine "Sicherheitswanne" drunter sinnvoll, falls zuviel Zuckerlösung rausläuft, wenn Vakuum verloren geht?

          Bei 3 zu 2 (Zucker/Wasser) setzt sich bei mir ein Teil des Zuckers immer im Eimer ab. Würde das dann die Löcher verstopfen?

          Welches Mischungsverhältnis sollte verwendet werden?
          Um schnell, in großen Portionen aufzufüttern, ist der Durchfluß ausreichend, bzw. größe und Anzahl der Löcher?
          Viele Fragen die ich hier zur Diskussion stellen möchte.
          Hohenlohe - Land der Bauern hat halt hier seine Nachteile bezüglich Trachtangebot im Sommer.
            "Nicht alles, was zählt, kann gezählt werden, und nicht alles, was gezählt werden kann, zählt." wird Einstein zugeschrieben
          • Also, meine Idee wäre eine "Wasserblase", die man als Tränke für Hühner zum Beispiel nimmt, als Futterautomat zu nehmen. Kostet nicht viel beim Raiffeisen-Markt (3-6€ je nach Volumen) da kann dann auch nix rauskleckern und die Bienchen können sich an den Rand setzen zum Futtern.
            • Was ist mit einem 1kg Joghurteimer? Das müsste doch sicher auch gut funktionieren. Der ist auch nicht so groß und müsste gut hinter das Trennschied passen.

              Chris
              • Habe letztes Jahr mit 2 Speiseeisbehältern Fassungsvermögen je 2,5 Liter gefüttert. Damit die Bienen nicht ertrinken, habe ich Legoplatten auf das Zuckerwasser gelegt. Ging wunderbar. Wenn alles leer ist, einfach rausnehmen und evtl. noch im Gefäß sitzende Bienen abfliegen lassen. Dann am Abend neu auffüllen und wieder reinstellen. Mischungsverhältnis 3 Teile Zucker 2 Teile Wasser.

                Wenn man warmes (nicht heißes Wasser sonst entsteht HMF, welches für die Bienen giftig ist) Wasser verwendet, löst sich der Zucker besser auf.

                Habe diesen Winter übrigens die Plastikdeckel von Tetrapacks gesammelt. Die schwimmen genauso gut wie Korken, können aber von den Bienen nicht zerlegt werden.

                Viele Grüße

                Die Heidebiene
                • csharps schrieb am 05.04.2013, 18:16
                  Also, meine Idee wäre eine "Wasserblase", die man als Tränke für Hühner zum Beispiel nimmt, als Futterautomat zu nehmen. Kostet nicht viel beim Raiffeisen-Markt (3-6€ je nach Volumen) da kann dann auch nix rauskleckern und die Bienchen können sich an den Rand setzen zum Futtern.
                  Gute Idee für einen Schwarm, um groessere Mengen zu verfüttern ist bei entsprechendem Volumen (5L) die Höhe nicht ausreichend.
                  Sorry muss mich korrigieren..eine "Wasserblase" mit 3l geht in den Honigraum - also auch eine Alternative, hat mit der Hühnertränke schon jemand
                  Erfahrungen gesammelt? [Hinweis: Siegfried hat den Beitrag zuletzt am vor 6 Jahren, 2 Monaten geändert.]
                    "Nicht alles, was zählt, kann gezählt werden, und nicht alles, was gezählt werden kann, zählt." wird Einstein zugeschrieben
                  • heidebiene schrieb am 05.04.2013, 19:33
                    Habe letztes Jahr mit 2 Speiseeisbehältern Fassungsvermögen je 2,5 Liter gefüttert. Damit die Bienen nicht ertrinken, habe ich Legoplatten auf das Zuckerwasser gelegt. Ging wunderbar. Wenn alles leer ist, einfach rausnehmen und evtl. noch im Gefäß sitzende Bienen abfliegen lassen. Dann am Abend neu auffüllen und wieder reinstellen. Mischungsverhältnis 3 Teile Zucker 2 Teile Wasser.

                    Wenn man warmes (nicht heißes Wasser sonst entsteht HMF, welches für die Bienen giftig ist) Wasser verwendet, löst sich der Zucker besser auf.

                    Habe diesen Winter übrigens die Plastikdeckel von Tetrapacks gesammelt. Die schwimmen genauso gut wie Korken, können aber von den Bienen nicht zerlegt werden.

                    Viele Grüße

                    Die Heidebiene
                    Gute Idee..deine Idee werde ich aufgreifen, Legoplatten hab ich noch zuhauf..und kann meinen alten Eimer (5l) weiter benutzen..Danke - hat mir geholfen
                      "Nicht alles, was zählt, kann gezählt werden, und nicht alles, was gezählt werden kann, zählt." wird Einstein zugeschrieben
                    • Hoi Zämä
                      Ich tauche, zurecht geschnittene Noppen-Folie in das Zuckerwasser, Noppen nach oben, so das sie wieder oben aufschwimmen und die Bienen das Z.-Wasser zwischen den Noppen aufsaugen können.
                      • Das klingt interessant! Machst Du damit kleine "Flöße"? Oder schneidest Du ein Teil passend in den Behälter?
                        • Ich bleib bei den Korkzapfen. Sollen die ruhig etwas dran nagen, riecht auch gut, etwas nach Wein und Hefe. Beim Auffüllen hat mich das anfangs auch etwas gestresst, unterdessen mag ichs aber, denn da sieht man irgendwie auch, was die Bienen so treiben. Manchmal fliegen die nervös auf und kommen einem entgegen, andere male bleiben die sesshaft. Akzuelles Wetter und Tracht spielt da glaub ne Rolle. Und mit den 2,5L Eispackungen reicht das gut von der Menge her...
                          Grüsse Bindi
                          • Danielle schrieb am 31.05.2013, 22:51
                            Das klingt interessant! Machst Du damit kleine "Flöße"? Oder schneidest Du ein Teil passend in den Behälter?

                            Ich schneide die Folie passend in den Eimer Boden.
                            Die Folie hat drei vorteile.
                            1.Weniger tote Bienen als mit Stroh (wahrscheinlich hatte ich zuwenig Stroh im Behälter).
                            2.Geringere Schimmelbildung als mit Korken.
                            3.Leider ist Noppenfolie in der heutigen Zeit, leichter zu bekommen als Stroh oder Korken daher schmeiße ich sie, sobald sie nicht mehr ganz sauber ist. ( Schimmel spuren)
                            • Danke! Hab vorhin eine Kombination gebastelt:


                              Punkt 3. stimmt, ich sitze zwar an der Quelle und verkaufe Folie, aber an Korken zu kommen war wirklich nicht einfach, da mußte ich richtig betteln gehen, weil ich deshalb nicht unbedingt anfangen wollte, Wein zu trinken ;-)
                              • Also her mit dem Wein. smiley Bei uns im Weinladen gab es eine reichliche Menge.
                                  Kevin M. Pfeiffer - Berlin (Mitglied, Imkerverein Kreuzberg e.V.) - Imkerbuch - Stockwaage - Visitenkarte
                                • Wenn man Probleme hat, Korken zu bekommen: auch diverse Holzstücke funktionieren ganz gut. Ich nehme einfach Hackschnitzel, wie sie auch für Heizungen verwendet werden.
                                  • David schrieb am 31.05.2013, 22:46
                                    Hoi Zämä
                                    Ich tauche, zurecht geschnittene Noppen-Folie in das Zuckerwasser, Noppen nach oben, so das sie wieder oben aufschwimmen und die Bienen das Z.-Wasser zwischen den Noppen aufsaugen können.

                                    Habe die Fütterung parallel mit der Noppenfolie, einem Glas mit gelöchertem Deckel und den gängigen Korkscheiben ausprobiert: die Noppenfolie funktioniert einwandfrei! Kann ich empfehlen.

                                    Am besten angenommen wurde das Glas und trotz der flächendeckenden Korkscheiben sind mir mit dem System gleich 8 Bienen an einem Tag ertrunken :-(
                                      Bienen machen glücklich!
                                    • Ich mach das mit der Folie (und paar Korkenscheiben an der Seite) jetzt seit 8 Tagen bei 2 Schwärmen und es ist noch nicht eine Biene ertrunken. Dabei hatte ich befürchtet, die könnten da irgendwie drunter geraten, aber nix! smiley
                                      • csharps schrieb am 05.04.2013, 18:16
                                        Also, meine Idee wäre eine "Wasserblase", die man als Tränke für Hühner zum Beispiel nimmt, als Futterautomat zu nehmen. Kostet nicht viel beim Raiffeisen-Markt (3-6€ je nach Volumen) da kann dann auch nix rauskleckern und die Bienchen können sich an den Rand setzen zum Futtern.
                                        Hab den Versuch gestartet, leider musste ich abbrechen zuviele ertrunkene Bienen. Versuch mit 5l und 1l - Wasserblasen nicht geeignet in der Praxis
                                          "Nicht alles, was zählt, kann gezählt werden, und nicht alles, was gezählt werden kann, zählt." wird Einstein zugeschrieben
                                        • Stichworte für die Suchmaschine (damit nicht wieder jemand (wie ich) eine neue Diskussion aufmacht):

                                          Futter Futter-Tränke Futtertränke Flüssig-Futter Flüssigfutter Futterautomat Futter-Automat Fütterung
                                          Folie Luftpolster-Folie Luftpolsterfolie Noppen Noppen-Folie Kork Korken Korkenscheiben Holz Holzstücke Holzhäcksel
                                          Wasserblase Floß Rettungsboot ertrinken ertrunken ertrunkene
                                          [Hinweis: pemu27 hat den Beitrag zuletzt am vor 5 Jahren, 1 Monat geändert.]