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  • ich schon wieder - sorry. Wir haben die BK nun fast fertig, aber etwas verstehe ich nicht ganz: ich habe die langen Leisten mit den Mittelwandzuschnitten vorbereitet und eingesetzt, das hat prima geklappt. Um die Leisten für den Naturwabenbau zu fixieren, wird ja am Ende die T-Querleiste eingeschoben. So richtig fest sitzt die aber nicht - ich habe Sorge, dass sich diese Querleiste beim Aufstellen der BK o.ä. verschiebt und sich die Wachs-Leisten dann lösen. Warum wird die Mittelquerleiste denn nicht irgendwie fixiert? Gibt es dafür einen bestimmten Grund? Der Trennschied wird ja nur an zwei Schrauben an dieser Querleiste eingehängt, die hinteren Leisten für die Honigwaben, die später zusätzlich Halt geben, fehlen anfangs noch (wenn ich das richtig verstanden habe, werden die kurzen leisten erst später eingesetzt, bzw. hätten sie anfangs gar keinen Platz, weil ja das Trennschied noch eingehängt werden soll). Ich habe mir überlegt, für den Anfang (solange der Honigraum noch nicht geöffnet ist), rechts und links am Rand der BK (siehe Bild) schon mal zwei solcher Honigraumleisten einzulegen und den Trennschied an den entsprechenden Ecken auszusägen, um eine Aussparung für die Leisten zu erhalten. Wenn dann noch die hintere L-Leiste/Querleiste eingesetzt wird, müsste die mittlere T-Querleiste doch besser fixiert sein, bzw. könnte man die hintere L-Querleiste evtl. noch in der Mitte an die BK-Decke schrauben (ich meine, das ist ohnehin vorgesehen). Wenn später der Honigraum eröffnet wird, die Leisten mit den Mittelwänden also hängen, sieht das Ganze ja wieder anders aus und hält. Wie seht ihr das, die schon Erfahrung mit der Mellifera-BK haben? Verstehe ich vielleicht etwas falsch? Danke für eure Hilfe
    • Die mittlere T-Querleiste kann nicht herausfallen, weil du die BK immer über die Frontseite kippst. Außerdem wird der ganze Innenausbau mitsamt der Leiste ruckzuck von den Bienen festgekleistert. Du kannst aber ganz einfach von AUßEN mit einer Schraube durch das Dach die Leiste noch zusätzlich fixieren. Von außen ist wichtig, damit man später die Leiste, falls notwendig, rasch lösen kann. Von innen wird es sonst schwierig, ist die BK erst mal ausgebaut.
      • michfro schrieb am 21.05.2019, 09:48
        Von außen ist wichtig, damit man später die Leiste, falls notwendig, rasch lösen kann. Von innen wird es sonst schwierig, ist die BK erst mal ausgebaut.
        In welchen Fällen muss die MIttelleiste denn entnommen werden?
        • michfro schrieb am 21.05.2019, 09:48
          Die mittlere T-Querleiste kann nicht herausfallen, weil du die BK immer über die Frontseite kippst. Außerdem wird der ganze Innenausbau mitsamt der Leiste ruckzuck von den Bienen festgekleistert.

          Der erste Satz ist der springende Punkt, zweiteres ist eine dienliche Folge durch die Bienen.

          amselle schrieb am 21.05.2019, 09:58

          In welchen Fällen muss die MIttelleiste denn entnommen werden?

          „Normalerweise“ nicht, so lange Bienen drin sind.

          Gruß
          Markus
            Bestand:
            2x Bienenkiste
            4x TBH
            1x Christsche Magazinbeute
          • tyson schrieb am 21.05.2019, 10:17

            ...
            amselle schrieb am 21.05.2019, 09:58

            In welchen Fällen muss die MIttelleiste denn entnommen werden?

            „Normalerweise“ nicht, so lange Bienen drin sind.


            Irgendwo hier im Forum war auch mal die Rede von einem sehr gewissenhaften Amtstierarzt, der die Brutwaben sehen wollte. In solchen (unnormalen/seltenen) Fällen kommt der mobile Teil des "mobilen Stabilbaus" der BK zum Tragen, man kann für solche Fälle auch mal die Brutwaben entnehmen, vorausgesetzt die Damen haben sich an die Anfangsstreifen gehalten.

            s.
              repariere nichts, was nicht kaputt ist. (Alf)
            • spunf schrieb am 21.05.2019, 12:46
              tyson schrieb am 21.05.2019, 10:17

              ...
              amselle schrieb am 21.05.2019, 09:58

              In welchen Fällen muss die MIttelleiste denn entnommen werden?

              „Normalerweise“ nicht, so lange Bienen drin sind.


              Irgendwo hier im Forum war auch mal die Rede von einem sehr gewissenhaften Amtstierarzt, der die Brutwaben sehen wollte. In solchen (unnormalen/seltenen) Fällen kommt der mobile Teil des "mobilen Stabilbaus" der BK zum Tragen, man kann für solche Fälle auch mal die Brutwaben entnehmen, vorausgesetzt die Damen haben sich an die Anfangsstreifen gehalten.

              s.
              Der Amtstierarzt kommt z.B. bei Faulbrut o.ä.?
              • spunf schrieb am 21.05.2019, 12:46
                tyson schrieb am 21.05.2019, 10:17

                ...
                amselle schrieb am 21.05.2019, 09:58

                In welchen Fällen muss die MIttelleiste denn entnommen werden?

                „Normalerweise“ nicht, so lange Bienen drin sind.


                Irgendwo hier im Forum war auch mal die Rede von einem sehr gewissenhaften Amtstierarzt, der die Brutwaben sehen wollte. In solchen (unnormalen/seltenen) Fällen kommt der mobile Teil des "mobilen Stabilbaus" der BK zum Tragen, man kann für solche Fälle auch mal die Brutwaben entnehmen, vorausgesetzt die Damen haben sich an die Anfangsstreifen gehalten.

                s.
                Der Amtstierarzt kommt z.B. bei Faulbrut o.ä.?
                Aber Fakt ist ja, dass das Vorurteil absolut nicht stimmt, dass man zum behandeln der Varoamilbe o.ä. nicht an die Bienen heran kommt. Habe mir inzwischen Filme dazu angesehen - mit AS ist es ja total einfach und auch OS scheint kein großes Problem zu sein, was das Behandeln betrifft. Ist das denn bei anderen Beuten so viel einfacher? Ich weiß nicht, was sich manche vorstellen - mir wurde ja gesagt, man käme NICHT an die Bienen heran. Sie wissen wohl nicht einmal, dass die BK einen Deckel hat und verbreiten dann auch Unwahrheiten und schüren die Skepsis dadurch
                • Die Behandlung funktioniert genauso wie bei anderen Beuten. Die AS verdampft und zieht durch die Bienenbeute durch. Bei OS beträufelst Du die Wabengassen/Bienen bei der kopfliegenden Bienenkiste. Beides sehr einfache Eingriffe ohne viel Aufwand. Hier wieder an das Bienenkistenbuch halten. Richtige Menge AS verwenden und vor allem das Varroawetter soweit als möglich vorausschauen.
                  Ebenso bei der OS alles beachten.
                  • amselle schrieb am 21.05.2019, 09:13
                    Ich habe mir überlegt, für den Anfang (solange der Honigraum noch nicht geöffnet ist), rechts und links am Rand der BK (siehe Bild) schon mal zwei solcher Honigraumleisten einzulegen und den Trennschied an den entsprechenden Ecken auszusägen, um eine Aussparung für die Leisten zu erhalten. Wenn dann noch die hintere L-Leiste/Querleiste eingesetzt wird, müsste die mittlere T-Querleiste doch besser fixiert sein, bzw. könnte man die hintere L-Querleiste evtl. noch in der Mitte an die BK-Decke schrauben (ich meine, das ist ohnehin vorgesehen).
                    Du kannst das sicher so machen. Ich habe es mit den Honigraumleisten ähnlich gemacht. Gab mir ein besseres Gefühl. Es ist aber bei richtigem Umgang mit der Bienenkiste absolut unnötig. (Siehe meine Vorredner)
                    So ist das halt manchmal mit den Gefühlen.
                    • Danke euch vielmals - ich denke, wenn die BK erst mal in Betrieb ist, bekommt man ein anderes Gefühl dafür. Wenn alles einfach nur so vor einem liegt, dann weiß man oft einfach nicht genau, wie es letztlich in der Praxis aussieht. Weil ich inzwischen einiges dazu gelesen habe, dass es im Winter Schimmel geben kann, würde ich das evtl. gerne noch vorab mit einplanen und ggf. etwas vorbereiten, was der Schimmelbildung entgegen wirkt. Ansonsten wäre die BK glaube ich nun fertig (bis auf das Gestell, das ich gerne hätte)