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  • Hi,

    lese zum ersten mal seit drei Jahren was über den Naturwabenbau im Infobrief:

    Jungvölker eignen sich vorzüglich, um mit Naturwabenbau zu arbeiten. Sie wollen noch keinen
    Drohnenbau errichten und bauen
    gleichmäßig schöne Waben aus.
    Elementar wichtig für schönen Naturwabenbau ist eine Bauhilfe an
    den Oberträgern der Rähmchen. Als
    Bauhilfe eignen sich Beispielsweise
    schmale Wachsanfangsstreifen
    oder ein Dreiecksprofil am Oberträger. Ein Naturwabenbaurähmchen
    sollte zur Stabilisierung trotzdem
    gedrahtet sein. Ansonsten würden
    sie beim kontrollieren oder Wandern zu leicht abreißen.

    Aus dem Infobrief 2019_09 in Bezug auf Ableger.

    Die Infobriefe habe ich bisher immer als Anleitung für konventionelle Imker empfunden. Weiselzellen entfernen, Umlarven, etc.

    Findet dort auch ein Umdenken statt oder täuscht der Eindruck?

    Gruß
    • Hallo

      ich denke ja, dass ein Umdenken im Gange ist.

      Ich lese seit Jaheren den Infobrief und auch die Themen Trachtlage wird immer betrachtet.
      Gruss
      Drohn
      • Hallo Drohn,
        danke für Deine Antwort. Ich werde es demnächst mal versuchen mit Zander und Naturwabenbau.
        Gruß
        Markus
        • Hallo Markus

          ich habe meine Bienenkiste abgegeben incl. Bienen und ich bin auf Warre umgestiegen.
          Bie Bienenkiste wurde mir zu schwer.

          Gruss
          Drohn
          • Hi Drohn,

            ich finde die Bienenkiste jetzt noch am einfachsten und bequemsten. Da ich keine Weiselkontrolle mehr durchführe sind die Jahresarbeiten überschaubar. Ich bin voll zufrieden mit dem Konzept. In meinem dritten Jahr gehen die wenigen Arbeiten schon wie von selbst. Das Gewicht macht mir bis jetzt nicht zu schaffen.

            Natürlich will auch was anderes ausprobieren. Deshalb habe ich jetzt meine Warre vom letzten Jahr wieder in Betrieb genommen. Bin schon gespannt ob es dieses Jahr klappt. Bis jetzt ist nach 3 Wochen die erste Zarge fast ausgebaut. Werde demnächst untersetzen.

            An einer Zanderbeute interessiert mich die Unabhängigkeit einen Bienenschwarm zu bekommen (Ableger) und die Aussicht aus Frühjahrshonig. Ich weiß: Weit entfernt von wesensgemäßer Bienenhaltung aber dennoch interessant.

            Wäre ich nicht so lokal vernetzt, hätte ich die zwei Schwärme im April nicht erhalten. Über die Schwarmbörse ist bisher noch nichts eingetroffen. Die Ablegerbildung macht mich davon unabhängig und spart auch Kosten für den Schwarm. Ansonsten hätte ich dieses Jahr nur ein Volk.

            Grundsätzlich sollte die Völkervermehrung mit Warre auch kein Problem darstellen. Zum einem ist die Warre wie geschaffen für den Schwarmtrieb und man kann dies durch das Hinzufügen von Zargen auch noch selbst ein klein bisschen steuern. Zweitens ist die Ablegerbildung ebenfalls möglich mit Warre.

            Wir werden sehen...

            Ich will hiermit keine Grundsatzdiskussion auslösen.

            Gruß
            Markus

            • Hallo Markus

              meine Bienen sind verrückt - 2 Schwärme aus 2 Warre´s und alle 2 sind nach dem einfangen- einlaufen lassen zurück in die alte Beute.
              Jetzt habe ich die 5 Zarge draufgemacht....

              Viele andere Imker haben verschiedene Beutenformen - es kann in allen ( so wie ich es weiss) ein Naturwabenbau stattfinden

              Gruss
              Drohn
              • Hi Drohn,
                denen gefällts und sie wollen bleiben. smiley
                Fünf Zargen ist grob. Ich hätte gar keine fünfte für meine Warre und müsste eine basteln.
                Die erste Zarge meiner Warre ist jetzt nach 20 Tagen fast komplett ausgebaut. Habe heute die zweite Zarge mit Aufstiegshilfen vorbereitet.
                Werde am WE untersetzen.
                Gruß
                Markus