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  • Hallo,

    ich fange gerade mit der ersten Bienenkiste an, heute abend ist der Einzug smiley
    Ich habe einmal eine grundsätzliche Frage: Wie wirkt die Ameisensäure bei der Varroa und wie bei der Biene? Oder anders: Wirkt die
    Ameisensäure äußerlich auf die Varroa, so dass diese abstirbt? Oder wirkt sie über die Biene, und dann nimmt sie die Varroa auf und stirbt ab? (Und der Biene macht die Säure weniger aus).

    Der Hintergedanke ist der, ob es nicht möglich ist, die Ameisensäure als homoöpathisches Mittel (Formica) bei der Zufütterung dazuzugeben und die Bienen resistenter gegenüber der Varroa zu machen. Ist eine Überlegung, bei der Homöopathie wirkt ja quasi der Impuls des Heilmittels, nicht der Stoff selber. Bei der gewöhnlichen Behandlung mit Ameisensäure wirkt ja der Stoff.

    Wer das für Quatsch hält, bitte nicht antworten, bringt nix. Ich habe selbst oft genug erlebt, wie mir Homöopathie geholfen hat, ich bin davon überzeugt.

    Viele Grüße
    Gotthard
    • Probiere es mal aus! ;-)

      -K
        Kevin M. Pfeiffer - Berlin (Mitglied, Imkerverein Kreuzberg e.V.) - Imkerbuch - Stockwaage - Visitenkarte
      • Hallo Gotthard,

        Die Ameisensäure wirkt äußerlich auf die Varroa, sie hemmt die Atmung und solange die Säurekonzentration in der Stockluft unter ca. 500 ppm bleibt schädigt sie die Bienen nicht. Da die Verdunstung aber temperaturabhängig ist schwankt die Säurekonzentration in der Praxis natürlich und kann dann auch z.B. die Brut schädigen.

        Wenn Du ein homöopathisches Mittel herstellen möchtest, dann müsstest Du eigentlich die Varroamilbe als Grundlage nehmen und nicht Ameisensäure. Homöopathie beruht ja auf dem Ähnlichkeitsprinzip (Simile-Prinzip), du musst also das Mittel nehmen, welches bei Gesunden Bienen die Krankheitssymptome auslöst, hier wäre das die Varroamilbe.
        Gegen Klaustrophobie soll z.B. Stücke der Berliner Mauer helfen (Berlin Wall Murus Berlinensis https://www.helios.co.uk/shop/berlin-wall )

        Danach müsstest Du die Milben in mehreren Schritten mit einem Lösungsmittel (Alkohol, Alkohol-Wassergemisch mit 43% Alkohol oder destilliertes Wasser) verdünnen und in ritueller Weise gegen einen hart-elastischen Gegenstand (Lederkissen oder ein in Leder eingebundenes Buch) rhythmisch in Richtung Erdmittelpunkt handverschütteln. Nimm unbedingt echtes Leder, bei Kunstleder wird es vermutlich nicht funktionieren.
        Umso stärker Du die Varroa verdünnst, umso stärker sollte das Mittel Wirken, wenn Du also z.B. C12 potenzierst, ist kein einziges Molekül mehr von der Varroa in Deinem Mittel enthalten, das sollte dann am besten Wirken.

        Viele Grüße
        Norbert
        • Hallo Norbert,

          na klar, die Varroa muss ich nehmen, nicht Formica, dass ich da nicht selber drauf gekommen bin.
          Wenn ich die ersten Milben habe, was ja leider nicht ausbleibt, werde ich da mal weiter forschen, mich auch mal genauer drum kümmern, wie man homöopathische Mittel herstellt.

          Hast mir viel geholfen, vielen Dank,

          Gotthard [Hinweis: Gotthard hat den Beitrag zuletzt am vor 7 Monaten, 3 Wochen geändert.]
          • Bei einem Gespräch mit meinem Nachbarn kam vorhin heraus, dass er die Aussaattage von Maria Thun hat, und da wurde auf diese Thematik eingegangen. Es ist beschrieben, wie die Varroa verascht und potenziert wird und dass die Behandlung erfolgreich ist. Die Varroa wird deutlich dezimiert und die Bienen durch diese Behandlung geschont. Ich habe mir das gleich mal kopiert, werde das dann Testen.
            • Wenn die Bieneninstituten nur Frau Thun gefragt hätten...



                Kevin M. Pfeiffer - Berlin (Mitglied, Imkerverein Kreuzberg e.V.) - Imkerbuch - Stockwaage - Visitenkarte
              • Nobby schrieb am 24.05.2018, 10:36
                ..., wenn Du also z.B. C12 potenzierst, ist kein einziges Molekül mehr von der Varroa in Deinem Mittel enthalten, das sollte dann am besten Wirken.

                Norbert, du Schlimmer!!! laugh
                  Bienen machen glücklich!