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  • Hallo,

    wäre es nicht sinnvoll die Rückwand zu verbreitern? Dann könnten die Spanner die Wand doch viel besser an die Kiste pressen? Siehe Bilder.
    Oder was für Nachteile hätte diese Ausführung?




    Viele Grüße
    Oliver
    • Hi,
      dann kann ich das Rückbrett im Winter aber nicht zur besseren Belüftung des unbewohnten Honigraums anstelle des Trennschieds einsetzen.
      Das funktioniert bei mir ganz ordentlich.

      Für die eigentliche Funktion ist es meiner Meinung nach nicht relevant, wie das Brett die Kiste von hinten verschließt.

      Ein Vorteil sehe ich in der nicht vorhandenen seitlichen Einspannung des Rückbrettes. Dadurch wird es bei verzogener/aufgequollener Kiste einfacher, das Brett einzubauen. Das Problem ist bei der Standartkiste allerdings auch nicht so groß, da man das Rückbrett ja ein paar mm zu klein bauen kann. Der Anschlag durch die Leisten im Inneren ist ja groß genug, damit kein offener Spalt entsteht.

      Ich bin begeistert von deiner Zeichnung. Ich wünschte ich wäre nicht zu doof für Sketchup und Co.
      Gruß Malte
      • Vielen Dank für den Hinweis. Dass die Belüftung des Honigraumes im Winter sinnvoll sein kann habe ich erst durch deinen Tip in den Untiefen des Interrnets gefunden. Ansonsten habe ich gefühlt schon tausend Artikel gelesen. Gibt es noch weitere Geheimtips?
        Wie fixiert du dann die Rückwand auf Höhe des Trennschieds?

        Die Bauanleitung hatte ich nicht vollumfänglich verstanden weswegen ich die Bienenkiste erst mal am Computer gebaut habe. Dies entspricht auch meinem Beruf als Ingenieur also ist das halb so wild für mich ;-)
        Vielleicht frage ich den Seitenbetreiber ob er ein paar Grafiken und Zeichnungen aufnehmen möchte von Stellen welche einem Neuling vielleicht unklar sind.

        Die hintere Querleiste soll ja mit einer Schraube fixiert werden solange noch keine Honigleisten eingesetzt sind. Die mittlere bleibt lose? Wäre es nicht sinnvoller ein paar "Blindleisten" einzusetzen damit alles in Position bleibt? Dann muss später auch keine Schraube gelöst werden.
        • Juhls schrieb am 12.04.2018, 08:38

          Für die eigentliche Funktion ist es meiner Meinung nach nicht relevant, wie das Brett die Kiste von hinten verschließt.

          Ich kopiere mal aus der Anleitung:

          Rückwand
          Die Rückwand wird ebenfalls mit zwei Spannverschlüssen befestigt. Sie werden in einem Abstand von ca. 50 mm vom unteren Rand der Rückwand angebracht. Sie sorgen dafür, dass die Kiste sich hinten nicht nach außen dehnen kann.

          Als Ingenieur wirst du das vielleicht eher bewerten können, aber durch das Einlassen des Rückbretts zwischen die Seitenwände ist nach meinem Verständnis gegeben, dass die Seiten sich nicht nach außen dehnen, ist das auch so, wenn das Rückbrett hinten nur aufliegt? Ich kann´s nicht belegen aber gefühlt hat deine Variante in meinen Augen weniger Stabilität.

          Ich besitze die Biki von Sebastian Ganzer www.bienen-seb.de hier wird das Rückbrett im Gegensatz zur Beute, die aus Weymouthkiefer gefertigt ist, aus 3-Schicht Fichte gefertigt, damit es sich nicht verzieht, außerdem wird etwas Spiel berücksichtigt, damit es nicht klemmt.

          Gruß
          Matthias
          • Das hat leider alles seine Vor- und Nachteile.

            Abschließend zum Thema Verzug aber eine Sache: Holz verbiegt sich beim Trocknen entgegen der Jahresringe. Durch das feuchte Klima in der Kiste passiert dann wohl eher das Gegenteil und die Verformung findet in Richtung der Jahresringe statt. Mal schauen wie rum ich die Leisten dann für Deckel etc. einbaue. Das entscheide ich spontan.
            Um ein Verklemmen speziell des Rückwandbretts zu vermeiden sollte man also die Verformungsrichtung berücksichtigen.
            Bei den 3-Schicht-Bretttern hebt sich dieser Effekt ein Stück weit gegenseitig genau auf.