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  • Honig ist das beste Winterfutter fürs Volk, (wissen wir alle!)

    Wie füttere ich eigentlich in der Bienenkiste ein Volk mit Honig auf, damit es mit genügend Vorräten gesund und vital über den Winter kommt?
    Füttert man den einfach so, wie er ist, oder wird er verdünnt, verflüssigt, wenn ja, in welchem Verhältnis?

    Macht das überhaupt jemand und kann von Erfahrungen berichten?

    Ich muss gestehen, dass ich bisher den Honig aus dem Honigraum lieber
    selbst behalten und den Bienen Zuckerwasser zurück gefüttert habe.
    Genügend Eigenvorräte haben meine BK-Völker ohnehin nie im Brutraum!

    bf

      Abyssus abyssum invocat
    • bienenflug schrieb am 03.10.2017, 23:42
      Genügend Eigenvorräte haben meine BK-Völker ohnehin nie im Brutraum!

      Wieso das denn, Bienenflug? Sie bauen den Honigraum doch erst aus, wenn der Brutraum voll ist?

      Bei meinen kann ich davon ausgehen, dass sie im Brutraum nochmal so viel Honig eingelagert haben wie ich im Honigraum vorfinde. Alle Wiegungen der letzten 4 Jahre haben das so bestätigt.

      Wenn ich zufüttern muss (wie z.B. letztes Jahr), dann nehme ich das Honigwasser, das beim Auswaschen des Wachshoniggemischs übrig geblieben ist als Grundlage für die Zuckerlösung, oder gebe Honig zum Zuckerwasser hinzu. Reinen Honig habe ich bislang nicht verfüttert.

      Ich erinnere mich aber an Beiträge hier im Forum, die den zu verfütternden Honig pur geben und z.B. mit Küchenpapier abdecken, damit die Bienen nicht daran kleben bleiben.
        Bienen machen glücklich!
      • Hallo Jutta,

        Du meinst das hier: http://www.mellifera-netzwerk.de/forum/thread/4071/auff-tterung-mit-eigenhonig#dis-post-25200. So bewerkstellige ich eine Frühling-Notfütterung in der Warré. Bei der BK kann man freilich auch einen Batzen Honig mit Krepp abdecken und hinten reinschieben.

        Wer aber auf "Eigenhonig" überwintern möchte, sollte sich eher überlegen wie er es hinbekommt, den nötigen Honig gar nicht erst zu ernten.

        Viele Grüße
        Michael
        • Hallo,

          ich habe dieses Jahr Restbestände von meinem Honig aus 2016 an ein schwaches Volk verfüttert. Dazu habe ich die Gläser mit Perforiertem Deckel (10-15 Löcher mit einem dünnen Nagel in den Deckel gemacht) kopfüber auf 2 schmale Leisten in die Beute gestellt. Der Honig war aber von der Konsistenz her nicht ganz so fest, so dass die Bienen ein Glas in ein paar Tagen weggeschlabbert hatten.
          • bienenflug schrieb am 03.10.2017, 23:42

            Füttert man den einfach so, wie er ist, oder wird er verdünnt, verflüssigt, wenn ja, in welchem Verhältnis?

            Es geht mir nicht um die Frage, ob ich mal eben eine kleine Notfütterung mache oder für
            Fütterungen zwischendurch Honig anbiete.
            Sondern meine Frage zielt konkret auf die Wintereinfütterung ab. Meinen Völkern habe ich in den
            zurückliegenden Jahren meist zwischen 10 u. 15 kg Zucker zufüttern müssen, im Mischungsverhältnis
            3:2 (3 kg Zucker auf 2 kg Wasser).
            Wenn ich eine derartige Menge an Honig zufüttern möchte, damit die Bienen genügend Vorrat haben,
            kann ich mir kaum vorstellen, dass der Honig so wie er ist verfüttert wird oder werden kann.

            Auch wird eine zügige Futteraufnahme angestrebt, nicht tagelanges rumschlabbern / zögerliche Aufnahme ähnlich wie beim Futterteig.



            gruß bf
              Abyssus abyssum invocat
            • bienenflug schrieb am 06.10.2017, 18:58
              Es geht mir nicht um die Frage, ob ich mal eben eine kleine Notfütterung mache oder für Fütterungen zwischendurch Honig anbiete.
              Ich sprach ja auch von einem "Batzen", der in unserer Gegend das exakte Maß für 6 kg ist. Du kannst ruhig 1,5 Batzen abgedeckt mit Krepp in einer Schale geben.

              bienenflug schrieb am 06.10.2017, 18:58
              Wenn ich eine derartige Menge an Honig zufüttern möchte, damit die Bienen genügend Vorrat haben, kann ich mir kaum vorstellen, dass der Honig so wie er ist verfüttert wird oder werden kann.
              Da hast Du freilich recht, wem wird nach soviel Honig nicht übel. Einfach nach jedem Batzen zur Abwechslung etwas Zucker geben. Alternativ kannst Du auch den Quatsch mit dem Kamillentee machen und davon etwas drüberkippen, dann schmeckt's bedeutend besser.

              Viel Spaß smiley
              Michael
              • hallo Michael
                Diesen Begriff "Batzen" als Gewichtseinheit gibt's in unserer Gegend nicht.
                Unter einem "Batzen" versteht man in unserer Mundart eine größere unbestimmte
                Menge.

                Seit mehr als Hundert Jahren füttern die Imker den Bienen Zuckerwasser als eine
                Selbstverständlichkeit. In anderen Foren ist auch keine bis allenfalls unzureichende Antwort auf die Frage nach Wintereinfütterung mit Honig zu finden.
                Und auch die moderne Imkerliteratur sagt hierüber nichts aus. Das Thema scheint
                in Vergessenheit geraten zu sein, insbesondere auch wie man das praktisch macht.
                Mal ganz abgesehen von Detailfragen wie z. B. Gefahr der Räuberei bei Honiggaben,
                oder welchen Honig zur Wintereinfütterung geeignet ist.

                Im BK-Konzept ist grundsätzlich vorgesehen, dem Volk mit Entnahme der Honigraumwaben nur die Überschüsse zu nehmen. Die Erfahrung bei den meisten von
                uns zeigt aber, dass wir den Bienen mehr, und zwar viel mehr bis alles nehmen.
                In Magazinbeuten kann ich die Entnahme regulieren, indem ich den Völkern volle
                Honigwaben belasse und sie somit auf eigenem Honig überwintern lasse.

                michfro:
                Wer aber auf "Eigenhonig" überwintern möchte, sollte sich eher überlegen wie er es hinbekommt, den nötigen Honig gar nicht erst zu ernten

                Bei der BK ist das aber so nicht möglich. Hier verbleibt letztlich nur die Möglichkeit der Rückfütterung von Honig.

                Auszug aus Die Biene:
                Die Bienen leiden heute schon unter einer entwerteten Landschaft, was heißt, sie finden nicht die Blütenvielfalt, wie sie von Natur aus für sie einmal angelegt war, denn Bienen ernähren sich von Honig und Blütenstaub. Der Zucker, den wir einfüttern, ist von Honig und Pollen weit entfernt. Während diese eine große Vielfalt der Blütennatur enthalten, ist weißer Zucker (ebenso die Fertigfutterlösungen) ein von seinen Naturbestandteilen entwertetes Produkt. Durch die Raffinade wurden ihm alle Begleitstoffe wie Mineralien, Spurenelemente, Enzyme, Säuren, Farbstoffe, Vitamine etc. genommen.

                Ich fühle mich z. B. auch nicht wohl dabei, wenn ich Honigüberschüsse verkaufe,
                und dann fürs gleiche Geld Zucker zukaufen muss. Dieses Jahr waren das bei mir 150 Euro.

                Frage an Michael:
                Wie lange dauert es denn, bis 1 oder 1,5 Batzen Honig (flüssig oder kandiert?)
                auf die von dir genannte Fütterungsweise aufgenommen sind?

                Unterschied zwischen Honig und Zucker;




                [Hinweis: bienenflug hat den Beitrag zuletzt am vor 1 Jahr, 7 Monaten geändert.]
                  Abyssus abyssum invocat

                • Dr. Johannes Wirz, Mellifera e. V. schreibt zu diesem Thema im Mellifera-Block:

                  Neben den auf jedem Honigglas deklarierten Trauben- und Fruchtzucker gibt es noch ca. 30 andere Zuckerarten. Darüber finden sich in geringen, aber substanziell wichtigen Mengen auch Bakterien, Eiweiße, Polyphenole, Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und freie Aminosäuren. In der Humanmedizin ist längst bekannt, dass Honig die Gesundheit stärkt und das Wachstum von Bakterien, Viren und Pilzen hemmt. Für die Beschleunigung der Wundheilung sind viele Honigprodukte auf dem Markt. Nicht zuletzt werden Wundbakterien durch Wasserstoffperoxid abgetötet, das durch ein Enzym, die Glukose Oxidase, im Honig gebildet wird. Es steht außer Zweifel, dass Honig vergleichbare positive Effekte auch für die Bienen aufweist.

                  Mirjancic et al. (ohne Jahrgang) untersuchten die Effekte verschiedener Futterzusammensetzungen auf das Gewebe im Mitteldarm und die Lebensdauer von Bienen. Neben Akazienhonig wurden die Versuchsvölker (jeweils 200 Bienen in kleinen Experimentierkästchen ohne Königin und Brut) mit reinem Zuckerwasser, Zugabe von Hefeextrakt oder Bierwürze, und verschiedenen Kombinationen dieser Komponenten gefüttert. Das Darmgewebe wurde durch die verschiedenen Zuckerfütterungen geschädigt.

                  Auffällig waren auch Unterschiede der Lebensdauer von Winterbienen. Die mit Honig gefütterten lebten durchschnittlich 27 Tage lang, die mit Säure invertiertem Zucker lediglich 12 Tage. Alle anderen Futterkombinationen lagen zwischen den beiden Werten. Reine Zuckerfütterung und enzymatisch invertierte Zuckerfütterung lagen mit 22 bzw. knapp 24 Tagen vor allen anderen Variationen der Futterzubereitung.

                  Zum Glück verarbeiten die Bienen jede Zuckerfütterung zu einer honigähnlichen Substanz, wie bereits Rudolf Steiner mit Recht angemerkt hat. Werden außerdem, wie von Mellifera erprobt und heute in den Demeter-Richtlinien festgeschrieben, auch Kamille und Honig dem Futter beigemischt, wird die problematische Zuckerfütterung wesentlich verbessert. Doch selbst wenn das Versuchsdesign weit entfernt ist von der Wirklichkeit der Völker in einem Bienenkasten, sind die Schädigungen des Verdauungstraktes und die Verminderung der Lebensdauer Tatsache!

                  Wheeler und Robinson (2014) untersuchten den Einfluss von Honig, HFCS (Maissirup) und Rübenzucker auf die Genexpression im Fettköper von Bienen. Weil bekannt ist, dass Mangelernährung zu einer geringen Immunabwehr und einer erhöhten Empfindlichkeit gegenüber Pestiziden führt, wollten die Autoren erforschen, was auf der Ebene der Genexpression geschieht. Im Fettkörper von Bienen, die mit Honig gefüttert wurden, waren über 100 Gene mehr aktiviert als bei denjenigen, die nur HFCS erhielten. Im Vergleich mit Rübenzucker gefütterten waren es sogar mehr als 220 Gene. Der Unterschied zwischen den Gruppen, die entweder Sirup oder Zucker erhielten, betrug lediglich acht Gene. Durch die „chemisch reinen“ Sirup- oder Zuckerlösungen wurde also eine grosse Zahl von Genen stillgelegt. Unter diesen still gelegten Erbfaktoren waren einige mit wichtigen physiologischen Eigenschaften. Sie betreffen den Eiweiß- und Aminosäurenstoffwechsel im Zusammenhang mit Immunabwehr und Hirnfunktionen sowie Entgiftungsprozesse, z.B. von Alkaloiden und Pestiziden.

                  Die Autoren schließen, dass „Bienen von der Honigfütterung Nahrungskomponenten erhalten, welche in keinen anderen Fütterungsquellen, die in der Bienenhaltung in grossem Stil verabreicht werden, enthalten sind“. Lassen wir den Bienen also genug Honig!


                  Anmerkung:
                  Mellifera füttert seinen Völkern auch keinen puren Honig, sondern allenfalls
                  10 % Zugabe in der Zuckerlösung. Mellifera orientiert sich an den Demeter-Richtlinien).

                  3.5 Fütterung
                  3.5.1 Einwinterung
                  Honig und Blütenpollen sind die natürliche Nahrungsgrundlage der Bienen.
                  Eine Einwinterung auf Honig ist anzustreben. Wenn dies nicht möglich
                  ist muss dem Ergänzungsfutter für die Überwinterung ein geeigneter
                  Anteil Honig (i.d.R. 10 Gewichtsprozent zum Zucker) aus der eigenen
                  oder einer nach diesen Richtlinien arbeitenden Imkerei zugefügt werden,
                  um eine rasche Invertierung des Futters zu erreichen.

                  Dem Futter sind Kamillentee und Salz zuzusetzen.

                  bf
                    Abyssus abyssum invocat
                  • bienenflug schrieb am 03.10.2017, 23:42
                    Honig ist das beste Winterfutter fürs Volk, (wissen wir alle!)

                    Wie füttere ich eigentlich in der Bienenkiste ein Volk mit Honig auf, damit es mit genügend Vorräten gesund und vital über den Winter kommt?
                    Füttert man den einfach so, wie er ist, oder wird er verdünnt, verflüssigt, wenn ja, in welchem Verhältnis?

                    Das Thema hat mich in den zurückliegenden Tagen nicht los gelassen. Wird das Zufüttern von Eigenhonig in Zukunft doch definitiv eine von vier tragenden Säulen meiner kleinen Imkerei sein.
                    Über das "Warum" könnte ich mich mittlerweile seitenweise auslassen, verschone jedoch den Leser
                    mit den dafür sprechenden Argumenten.
                    Um eine ganz konkrete Antwort zu finden habe ich erneut die gängigen Foren durchforstet und die mir
                    zur Verfügung stehende gute moderne Literatur. Nichts gefunden. Nirgends eine Antwort, wie Völker mit Honig im Spätsommer/Herbst anstelle von Zucker aufgefüttert werden können.
                    Also nahm ich mir erneut die alten Imkermeister zur Hand und wurde bei

                    Johann Ebenpferger, 1842
                    auf folgenden Eintrag aufmerksam:
                    Notfütterung im Frühjahr:
                    - flüssigen Honig füttern, den man mit dem 6. Teile heißen Wassers verdünnt (in flachen Holztellern von unten reicht)
                    - den flüssigen Honig erreicht man, indem kristallisierter Honig in Wärme aufgelöst und mit o. g. Wassermenge verdünnt wird.
                    - nur eigenen Honig verwenden!

                    Ferdinand Gerstung, 1910
                    Späte Herbstreizfütterung:
                    - ab Mitte August
                    - 1/2 Teil Honig + 1/2 Teil Wasser mischen (Mischungverhältnis 1:1) und dies je 1/4-1/2 Pfund täglich
                    - ca. 6 Wochen vorher ein kleines Stück Garten mit Phacelia oder Sommerrübsen oder Senf ansähen, so
                    dass genügen Pollen zur Verfügung steht, denn das ist die eigentliche Nahrung für die Brut

                    Keiner dieser und anderer fundierter Autor(ität)en gab ein Mischungsverhältnis zur Winterauffütterung an.

                    Hinweise, die sich durchgängig wiederholten:
                    - nur Blütenhonig füttern
                    - möglichst Frühjahrshonig füttern
                    - Honig von später Blütentracht kann gefüttert werden
                    aber
                    - auf keinen Fall Honigtau-Honig füttern
                    - auf keinen Fall Melezitosehonig füttern
                    - möglichst keinen Honig mit hohen Anteilen Honigtau füttern

                    Schließlich stieß ich auf einen Beitrag von

                    Imkermeister Werner Gekeler, einem Pionier der Bio-Bienenhaltung.
                    Bei ihm fand ich zum ersten Mal ein Rezept mit einem Mischungsverhältnis zur
                    Wintereinfütterung der Völker mit Honig:
                    - auch von ihm erst der Hinweis: keine Tauhonige verwenden (zu viele Verdauungsrückstände, kristallisieren hart in den Zellen, Melezitose!)
                    - Der Honig muss erst verflüssigt und verdünnt werden. Nach der Verflüssigung im Wärmeschrank oder anderen geeigneten Geräten ist es relativ leicht, Wasser beizumischen. Es muss eine Fütterungskonsistenz ähnlich der Zucker-Wasserlösung 3 : 2 oder des angebotenen Sirups mit ca. 30% Wassergehalt erreicht werden. Blütenhonig dürfte einen Wassergehalt um 18% mitbringen, dieser sollte auf ca. 30% aufgemischt werden. Dann ist die Verarbeitung für die Bienen völlig unproblematisch. Einem Kilogramm Honig muss man ca. 250 ml Wasser beimischen. Man macht das am besten, solange der Honig noch temperiert ist, da geht die Beimischung besonders schnell.

                    Lösung: Mischungsverhältnis 1 kg Honig zu 250 g Wasser bzw. 10 kg Honig zu 2,5 kg Wasser

                    Die Bestätigung für diese Rezeptur fand ich in einem Beitrag von
                    Armin Spürgin, Fachberater für Imkerei zur
                    Wintereinfütterung mit Blütenhonig
                    - Älteren Blütenhonig zur Einfütterung zu verwenden, ist eine gute Idee.
                    - Bienen können auf solchem Futter gut überwintern.
                    - Die Kristallisationsneigung nimmt wegen der nochmaligen Verarbeitung (Zuckerspaltung) durch die Bienen ab.

                    Es gibt zwei Fütterungsmöglichkeiten:

                    1. Direktverfütterung des kandierten Honigs
                    - Diese wenig aufwendige Methode bietet sich vor allem an, wenn man früh damit beginnen kann Die Bienen brauchen etwas mehr Zeit, den Honig abzutragen, gehen dabei aber hervorragend in Brut.
                    - es werden jedoch weniger Vorräte angelegt
                    - Honig ausstechen und ins Futtergeschirr geben (z. B. Futtereimer in Leerzarge aufsetzen, bei BK
                    in leeren Honigraum stellen)
                    - Korkschwimmer o. ä. obenauf nicht vergessen, da sich der Honig häufig verflüssigt, wenn die Bienen ihn belagern

                    2. Auflösen des Honigs in Wasser
                    - Honig durch Erwärmen erst einmal verflüssigen
                    - wenig Wasser, ca. 2 L auf 12,5 kg Honig warm einrühren
                    - in Portionen von maximal 5-Liter-Portionen füttern, wegen der leichten Verderblichkeit

                    Die Rezepturen von Gekeler und Spürgin sind sich hinsichtlich des Mischungsverhältnisses sehr nahe.

                    Bei Honigfütterung besteht immer eine erhöhte Gefahr von Räuberei. Daher ist möglichst die zeitgleiche
                    Auffütterung aller Völker an einem Stande anzustreben.

                    Schlussbemerkung:
                    Ich bin froh, in diesem Faden bei der Suche nach Antworten mich sehr tief in die Thematik des
                    Honigs als Grundnahrungsanteil der Bienen eingelesen und auch Antworten gefunden zu haben.
                    Es war zeitaufwendig, keine Frage. Aber ich habe diese Zeit für mich selbst gebraucht und investiert.
                    Das Viersäulenkonzept meines künftigen Imkerns hat damit einen fruchtbaren Teilabschluss gefunden.

                    Vielen lieben Dank an Jutta, Harry und Michael für Eure konstruktiven und anspornenden Beiträge.

                    gruss bf [Hinweis: bienenflug hat den Beitrag zuletzt am vor 1 Jahr, 7 Monaten geändert.]
                      Abyssus abyssum invocat
                    • Die ganze Diskussion hätten wir nicht, wenn man den Bienen lediglich den Überschuss entnehmen könnte. Die Gleichung: Honigraum Biki = Überschuss geht wohl bei den Allermeisten leider nicht auf.
                      Bei meinen Warrebeuten habe ich das Problem ebenfalls, wenn ich ganze Zargen ernte.
                      Bei der TBH kann ich wunderbar einzelne Oberträger mit Honig entnehmen und den Bienen ihren benötigten Anteil belassen.
                      Ich werde in absehbarer Zeit komplett auf TBH umstellen.
                      • Hallo Harry,
                        ich sehe das genau wie du.

                        gruß bf
                          Abyssus abyssum invocat
                        • Hallo bf,

                          vielen Dank für deine Recherche und dass du deine Ergebnisse mit uns teilst, sehr interessant das Thema.

                          Gruß
                          Markus
                            Bestand:
                            2x Bienenkiste
                            2x TBH (normal lang)
                            2x TBH (kurz)
                            1x Christsche Magazinbeute