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  • Magazinimker tauschen gerne Waben zwischen stärkeren und schwächeren Völkern. Das können und wollen wir nicht tun. Aber heute habe ich um das gleiche Ziel zu erreichen, die Plätze meiner zwei Bienenvölkern getauscht. Das hätte ich eigentlich schon vor ein Paar Wochen tun sollten. So weit, so gut. Am schwierigsten war es jemanden am Mitttag, die mir beim Tragen helfen könnte. Ging dann sehr schnell. Das stärkere Volk sieht immer noch nach Schwärmen aus (und nimmt täglich kilomäßig zu), das schwächere Volk hat jetzt ein breites volles Flugloch.

    Die Bayerische LWG schreibt dazu:
    Der Umfang eines Brutnestes hängt von der Zahl der zur Verfügung stehenden Arbeitsbienen ab. Die Ausgleichsmaßnahmen dienen dazu, die schwächeren Völker mit Bienen zu verstärken, um eine größere Brutausdehnung und damit eine zügigere Volksentwicklung zu erreichen.
    Voraussetzungen: Volksstärken-Ausgleich nur bei weiselrichtigen und gesunden Völkern vornehmen!

    Ich beobachte weiter.

    -Kevin [Hinweis: KMP hat den Beitrag zuletzt am vor 2 Jahren, 1 Monat geändert.]
      Kevin M. Pfeiffer - Berlin (Mitglied, Imkerverein Kreuzberg e.V.) - Imkerbuch - Stockwaage - Visitenkarte
    • Ich hätte vermutet, dass der Kistentausch ein Hauen und Stechen verursacht. Weil die Wächterbienen die zurückkehrenden Bienen für fremd halten - was sie ja eigentlich auch sind.

      - Matze
      • "Timeo Danaos et dona ferentes" oder "Hüte Dich vor Griechen mit Geschenken" kennen die Bienen nicht. Wer Pollen oder Nektar mitbringt, wird am Ende reingelassen.

        (Allerdings widerspricht das Verfahren, wenn auch weit bekannt, das Ethos des Biens wie von Mellifera/Bienenkiste/usw. geprägt.)

        -Kevin
          Kevin M. Pfeiffer - Berlin (Mitglied, Imkerverein Kreuzberg e.V.) - Imkerbuch - Stockwaage - Visitenkarte