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  • Hallo zusammen!

    Zumindest in Norddeutschland, aber wohl auch in anderen Landesteilen gibt es ja gerade die erste Kälteperiode mit Nachtfrösten bis zu -5°C.
    Bei uns in der Nordheide liegen zudem zwischen 5 und 10 cm Schnee.
    Nach Anleitung sollten die Völker ja etwa 3 Wochen nach der ersten Kälteperiode brutfrei sein.
    Daher setze ich meine Oxalsäurebehandlung auf Anfang Dezember an, wenn es dann auch einigermaßen kühl ist, damit die Bienen auch in der Wintertraube sitzen.
    In der kommenden Nacht sind nochmals -5°C angesagt, so dass ich rechnerisch auf den 01.Dezember als Behandlungstag komme.
    Gibt es andere Meinungen zu dieser Zeitsetzung?
    Wie sieht es mit der brutfreiheit aus, wenn es dann ab nächster Woche wieder deutlich wärmer bis zu +10°C wird?
    Geht die Königin dann sofort wieder in Eilage?
    Gruß!

    Ulrich

    Diese Frage wurde von KMP beantwortet. Siehe erste Antwort.

    • discuss.answer
      Aurora schrieb am 10.11.2016, 07:19
      Wie sieht es mit der brutfreiheit aus, wenn es dann ab nächster Woche wieder deutlich wärmer bis zu +10°C wird?
      Geht die Königin dann sofort wieder in Eilage?

      Das weiß ich auch nicht genau. Aber wir wissen, dass die Wintersonnenwende noch nicht da ist -- das Tageslicht wird also täglich immer noch weniger und die Tage noch kürzer. Daher denke ich, dass die erstmal brutfrei bleiben werden.

      In Dezember (angestrebter Zeitraum 2. oder 3. Woche) werde ich auch behandeln.
        Kevin M. Pfeiffer - Berlin (Mitglied, Imkerverein Kreuzberg e.V.) - Imkerbuch - Stockwaage - Visitenkarte
      • Hallo Kevin,
        genau das ist auch mein Thema zur Zeit...und vor allem ist's das erste Mal für mich.
        Mein Imkerpate meinte auch, dass, nachdem es bei uns (Nähe Würzburg) vor ca. 2 Wochen einige Tage Nachtfröste waren, Anfang Dezember ein guter Zeitpunkt wäre. Und in dem Artikel von EMK im Mellifera-Blog steht ja auch "Drei Wochen nach den ersten richtigen Nachtfrösten können Sie davon ausgehen, dass die Bienenvölker brutfrei sind."
        Was ich mich aber, genau wie Aurora, frage: in den letzten Tagen ist es ja wieder deutlich wärmer: am Tag so um die 10-12 Grad, teilweise hatten wir auch 16 Grad (meine Bienen wagen sich ja bei den Temperaturen um die Mittagszeit auch raus) und Nachts so zwischen 1 und 5 Grad. Fängt die Königin da nicht schon wieder das Eierlegen an ?!
        Theoretisch könnte ich bei meinem 2. Volk, das in in einer Bienenkugel lebt zwar Rähmchen ziehen und nachsehen, aber ich glaube, das schadet mehr, als es nützt, denn ich würde ja die Wintertraube auseinander reissen?! Das werde ich nicht machen?!
        EMK schreibt in dem Artikel auch, man könne mit einem Thermometrer die Innentemperatur der Wintertraube messen, das hört sich zwar gut an, aber da in der Wintertraube rumstochern?! Das hört sich dann wieder nicht gut an?! und es kostet zusätzlich Zeit, in der die Biki offen ist.
        Ich bin halt weil's meine erste Überwinterung ist, noch sehr unsicher und Erfahrung ist bei mir = 0.
        Für mich wäre es gefühlt das Optimale, wenn ich, eben nach den 3 Wochen, nach den ersten richtigen Nachtfrösten die Kiste öffnen, behandeln und möglichst schnell wieder zu machen könnte. Denn zu lange auf, heißt ja auch Wärmeverlust und mehr Energieverbrauch. Um die Störung kommt man natürlich nicht rum.

        Welche Erfahrungen haben den andere Biki-Imker, die schon mehrere Jahre imkern?!

        Wie mache ich's am besten?!
        Danke für Deine / Eure Hilfe
        Frank