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  • Ich will gerne diese Woche mit der Rückfütterung des eigenen Honigs beginnen.
    Soll ich den Honig welcher nach wie vor wunderbar flüssig ist verdünnen? Also auch 1:1 mit Wasser mischen (analog Zucker), oder pur geben??

    Wie macht ihr das?Erfahrungen damit?

    Immernoch um mein Warrevolk trauernd grüsse ich Euch herzlichst und danke fürs mitdenken.
    Homer
    • Hallo Homer,

      wieso willst Du verdünnen? Wenn der Honig in den Waben ist, können die Bienen den Honig ja auch so verarbeiten, fressen.
      Also den Honig pur verfüttern, wenn Du ein Gefäß verwendest muss Du auf den Honig Schwimmhilfen legen, also Korkstücke, Holzstücke oder Stroh ö.ä.
      LG Bienenhorst
      • Hi,

        wozu verdünnen? Ich habe es irgendwo mal im Internet gefunden und beste Erfahrungen damit gemacht, den Honig mit Küchenkrepp abzudecken. Dazu lege ich den Honig, der auch gerne schon etwas kristallisiert sein darf, in eine flache Schale oder Fütterer, Schichtdicke ca. 3-4 cm. Darauf patsche ich das Küchenkrepp fest.

        Zusätzlich schneide ich dann das Krepp noch im Abstand von 2 cm in Streifen. So können die Bienen über die gesamte Honigmasse laufen und durch das Krepp nuckeln oder an den Schlitzen fressen, ohne einzusinken. Das Zeugs klebt sonst ja wie Fliegenleim. Bisher gab's noch keine Verluste. Zum Schluss können die trockenen Papierstreifen einfach entfernt werden.

        Viele Grüße
        Michael
        • ...zwei Bilder sagen bekanntlich mehr als 500 Worte:



          • Super Idee, Michael! Danke fürs Teilen smiley
              Bienen machen glücklich!
            • Michael, Bienenhorst, vielen lieben Dank dafür.

              Also werd ich meine Bienen mit ihrem Eigenhonig auffüttern, wie dies die wesensnahe Bienenpflege vorsieht. Wie siehts eigentlich bei den anderen UserInnen hier drinn aus? Wieviel müsst ihr auffüttern? Nehmt ihr den Honig (so es welchen gab), oder kommt Zuckerwasser auf die Menükarte?

              Sonnige Grüsse von mich für du.
              • Hallo "mich",

                die letzten Jahre mußte ich gar nicht auffüttern, dieses haben meine BIenen aber - laut Waage - nur 13 kg eigenen Honig, es fehlen also noch 2 - 7 kg.

                Ich füttere ein Gemisch aus dem "Waschwasser" der Honig-Wachsmischung nach dem Abtropfen, etwas eigenem Honig und Zuckerwasser. Das wäre als einzige Winternahrung natürlich nicht das Ideale. Da sie aber 13 kg eigenen reinen Honig als Vorrat haben, sind die 6 kg Zuckerplörre m.E. vertretbar.

                Ich hoffe, dass es nächstes Jahr wieder überflüssig sein wird, zuzufüttern!
                  Bienen machen glücklich!
                • Ich bin jetzt mit meinem ersten Volk im dritten Jahr und musste bisher jeden Sommer auffüttern. Klar im ersten Jahr. In diesem und letzten Jahr nach der Honigernte (10 und 14kg) musste ich ebenfalls auffüttern. >10kg Zucker.
                  Wesensgemäß hin oder her, aber hier ist meine persönliche Schmerzgrenze erreicht! Ich ernte doch nicht erst mit Mühe die Waben, presse, filtere und füttere dann wieder zurück...Lieber wäre es mir, ich müsste die Honigwaben gar nicht ernten, bzw. fände einen Weg der Steuerung, das wirklich nur die Überschüsse hinten eingelagert werden. Beim Auffüttern vertraue ich auf Kamillentee, Zucker, Salz und eine Beigabe von eigenem Honig.
                  • Lieber Dominik,
                    Offenbar ist die Trachtlage für die Bienen in deiner Umgebung nicht allzu gut, was mir sehr leid für Dich und vorallem für die Bienen tut!
                    Wie sieht das Mischverhältnis für Dein Winterfutter zwischen: Kamille, Wasser, Zucker, Salz, und Eigenhonig genau aus?

                    Hallo Jutta,
                    Lieben Dank für Deine Ausführungen. Zurzeit sind bei mir noch ca. 11kg Vorrat in der Kiste, bedeutet wohl eine Zufütterung von mind. 5,6kg. Gibt es Wissen darüber, wie die Bienen den Honig einlagern, a la: wertvolles Futter näher an Wintertraube, Plörre weiter weg? Ich finde deine Anmerkung interessant, denn wenn man davon ausgehen kann/darf, dass im Frühling noch 3-5kg Vorrat in der Kiste sein sollten, müssten ja 11-15kg reiner Honig tatsächlich reichen...

                    Grüsse Euch herzlich.
                    • Hallo HomeR,

                      in den letzten (guten) Jahren habe ich jeweils 24 - 26 kg Honig brutto im Honigraum gehabt und mindestens genau so viel (laut Waage) nochmal im Brutraum. Damit waren jeweils über 20 kg Wintervorräte da und ich brauchte mir im Frühjahr "keinen Kopp" zu machen, ob sie hungerten. Damit das auch nächstes Jahr so bleibt - und weil sie dran gewöhnt sind, im Wohlstand zu leben wink - füttere ich jetzt auf 18 - 20 kg auf.

                      Wegen der chronologischen Nutzung der Vorräte meine ich mal gelesen zu haben, dass die Bienen zuerst das zuletzt Eingelagerte verbrauchen? Das wäre dann in diesem Fall die Zuckerlösung. Falls dem so ist, wäre das ja gut, weil sie dann, wenn es draußen gar nichts mehr gibt, den wertvolleren Honig aufnähmen.

                      Jutta
                        Bienen machen glücklich!