abonnieren: RSS
  • Mache mir immer noch über BK2 gedanken - siehe auch https://www.mellifera-netzwerk.de/forum/thread/4763/varroadruck-zu-hoch#dis-post-30408:

    1. Flugbetrieb: weniger als bei den anderen beiden BKs.
    2. Pollen konnte ich bei keinen der 3 Völker sehen (bin jetzt aber auch nur ein paar Minuten davorgestanden).
    3. Drohnen kann ich am Flugloch nicht beobachten (dann würde ich an Verlust der Königin denken)
    4. Übermäßigen Totenfall kann ich nicht feststellen
    5. AS Behandlung bei allen 3 Völkern am 21.7. begonnen und nach 11 Tagen beendet Verdunstungsrate: BK2 24,5 ml/24h (BK1: 23,6, BK3 20,9)
    6. Futterannahme: BK1 und BK3 verputzen 3kg Zucker (3zu2 Lösung) in max. 48 Stunden. BK2 Braucht dafür etwa 5 Tage, wobei es im ersten Tag zum Teil gar nicht angerührt wird. Insgesamt habe ich bei BK2 9,5kg und bei BK1 und BK3 ca. 17kg Zucker seit 9.8 gefüttert.

    Angenommen ich stelle Weisellosigkeit fest, kann ich zu dieser Jahreszeit noch sinnvoll unterstützen? Weiter Futter anbieten ist mir klar, aber Eingriffe in das Volk möchte ich nur vornehmen, wenn wirklich realistische Besserung in Aussicht ist.

    Mich verunsichert in erste Linie die Unterschiedliche Futteraufnahme von BK2 im Vergleich zu BK1+3.
    [Hinweis: tryme23 hat den Beitrag zuletzt am vor 10 Monaten, 3 Wochen geändert.]
    • Vielleicht hat BK 2 schon genug Futter!
      Wie stark ist denn die Kiste ausgebaut? Wabenanzahl und Länge?

      bf
        Abyssus abyssum invocat
      • Hallo bf,

        Ja, könnte kann auch sein das BK2 schon genug futter hat.
        Sobald die aktuelle Zuckerlösung aufgebraucht ist werde ich wiegen. Ich kann dann ja mal das Gewicht mit dem vom Vorjahr vergleichen.

        Ach ja, ausgebaut ist zu fast 100%. Diese Jahr war bei BK2 auch der Honigraum freigegeben, was aber nur minimalen Ausbau der Mittelwände brachte (es wurden keine Vorräte eingetragen).

        Bg,
        Johannes

        • Update 02.09.2018:

          BK1 54kg:
          Fütterung erstmal abgeschlossen und Futtergeschirr entfernt

          BK2 36,4 (!)kg:
          Futter wird kaum angenommen Geschirr und restmenge (1,5l) entfernt. Vergleich BK3 im Vorjahr (kleiner später „ableger“ Schwarm ~ 900g): 24.8.2017 29kg und 21.9.2017 32kg --> sind über den Winter gekommen (am 3.4.2018 nur 26kg!) und haben sich heuer super entwickelt (ohne Honigraumfreigabe).
          Am Anflugbrett kann ich ausgeräumte Kalkbrut erkennen – siehe Foto – sollte in den nächsten Tagen mehr kommen muss ich vermutlich eingreifen. - Pollen wird eingetragen

          BK3 48,2kg:
          Fütterung abgeschlossen, war mir zunächst unsicher und habe deshalb das Futtergeschirr noch nicht entfernt.

          Jetzt plane ich ein 2te AS Behandlung und danach werde ich nochmal Futter anbieten (bei allen 3 Völkern).

          Anmerkung:
          Leergewicht der Kisten (22,5kg - 22,5kg - 20,8kg) – alle 3 Völker bereits einmal über den Winter (soll heißen 90 -100% Wabenausbau)
          Kalkbrut Vergleichsbilder (Seite 26 + 27):
          http://www.imkerverband-sgap.ch/up/files/Vorderland/Gemuelldiagnose_Hysken17.pdf

          • 09.9. AS Behandlung Alle 3 BKs 150ml
            10.9. BK1(30ml) und BK3(25ml) auf kleinsten Docht gewechselt, BK2 (15ml)
            15.9. AS aufgefüllt BK1 +90ml, BK2 +90ml, BK3 +70ml
            22.9. AS Beendet Verdunstungsrate: 18,5ml, 18,5ml, 16,9ml ja Tag (über Dauer von 14Tage), Ist für die 2te Behandlung recht viel, aber ich habe keinen besonders hohen Totenfall bemerkt. Alle 3 Völker noch mit 1kg Zucker gefüttert (3:2 Lösung).

            23.9. BK1 und BK3 Zuckerlösung aufgebraucht, BK3 kaum angerührt.
            29.9. Bei BK2 habe ich immer wieder Wespen reinfliegen sehen – Flugloch wieder bei allen 3 Völkern eingeengt (war seit Beginn der AS ganz offen). Zuckerlösung bei BK2 zu ¼ verbraucht und Restmenge entfernt. Fütterung ist abgeschlossen. Leider hat BK2 nur an die 36kg. Wird vermutlich im Frühjahr knapp werden. Vom Flugbetrieb her könnte ich nicht sagen das es dem Volk ganz schlecht geht.

            Auf Grund des Schimmels im Vorjahr werde ich heuer bei BK3 und BK2 die Variante mit vorgesetzter Heckklappe probieren. Das werde ich dann Mitte Oktober zusammen mit dem Mausschutz einbauen.

            Temperaturen Tagsüber bis 20 Grad in der Nacht bereits an die 0 Grad Grenze.
            • 20.10. Mausschutz (vorgesetzte Leiste) bei allen 3 BKs angebracht. BK3 Trennschied mit zusätzlichen Brett ganz nach unten erweitert und die Heckklappe offen gelassen. Bin gespannt wie sich das auswirkt. Temperaturen zu mild für diese Jahreszeit: Tagsüber an die 20° Grad und nachts teilweise nicht mal unter 10°C.
              • 18.12. OS Behandlung mit oxuvar Verdampfer Temperatur bei Behandlung kritisch zwischen 2 -3 Grad.
                BK1 2*1g (Tablette wird in der Pfanne vom Verdampfer angefeuchtet)
                BK2 1*1g (wegen Kalkbrut/ Volksstärke))
                BK3 2*1g

                Kein Schimmel im HR zu sehen.
                Habe mit einem Imkerkollegen wegen der Kalkbrut gesprochen: Auch er hat bei 5 Völker (von ~ 70) Kalkbrut. Man kann nicht wirklich was machen, es sei kein Problem für die Nachbarvölker. Selbst das Tauschen der Königin hat bei ihm nix geholfen. Es hat bei ihm auch keinen Einfluss auf den Honigertrag. Das Problem bleibt im Volk und anscheinend können die Bienen damit „leben“. Empfohlen hat er mir eine Reizfütterung im Frühjahr.
                Insofern bin ich wieder positiv gestimmt, dass auch BK3 den Winter übersteht.

                Wünsche noch ein ruhiges und friedliches Weihnachtsfest sowie einen guten Rutsch is neue Jahr!
                • Update 10.02.

                  BK2: Verdacht auf Futtermangel:
                  Gewicht 30kg (im September ca. 36,5kg)
                  viele Bienen am Ende der Waben (Trennschied)

                  --> Notfallpack (ca. 1,5 kg) nach https://youtu.be/3pOyhMrP2S0
                  Ich habe das ganze erwärmt und bei ca. 11°C Außentemperatur (nachts bis -5°C) um ca. 16:00 hinten an die Waben gestellt. Die ganze Masse schien mir etwas zu Flüssig (1kg Honig, 500g Staubzuger) und hoffe das sich das Futter nicht am Boten der BK verteilt. Dahinter wurde alles mit Brettern verschlossen und bis zum Rückbrett mit Mineralwolle isoliert. Siehe auch: https://www.mellifera.de/blog/bienenkiste/notfuetterung-bienenkiste.html.
                  Zusätzlich habe ich auch eine Isolierung direkt auf die BK über die ganze Länge gelegt.

                  Mir ist nicht klar ob es in den nächsten Tagen wiederholen muss (vorausgesetzt das Futter wird aufgenommen).

                  BK3: Flugaktivität verdächtig hoch, sieht nach Räuberei aus. --> Flugloch auf ca. 4 cm eingehängt. Wenn es in den nächsten Tagen wieder kälter wird, werde ich das Flugloch wieder ganz öffnen und weiter beobachten. Bienentraube schätze ich etwa in der Mitte der BK.

                  BK1: wenig Flugaktivität, Bienentraube noch sehr Fluglochnah – passt.

                  Pollen Eintrag konnte ich noch keinen beobachten - die Natur scheint noch nicht so weit zu sein.
                  [Hinweis: tryme23 hat den Beitrag zuletzt am vor 5 Monaten, 1 Woche geändert.]
                  • Gerade ersten Polleneintrag (Gelb) bei BK1 beobachtet! Eigenartig war, dass die holde maid während meiner Beobachtung 4-mal kurz in die BK rein und sogleich wieder gestartet ist um einen neuen Anflug zu machen. Wurde sie verwechselt und als Stockfremde erkannt? Mit Pollen wird die doch immer hinein gelassen, oder?

                    Ich warte jetzt die nächste Kälteperiode ab und dann bekommen alle 3 BKs die Isolation rauf.
                    • Hallo Tryme

                      Kalkbrut hat oft etwas mit dem Standort zu tun. Z.B. wenn die BK zu schattig steht. An sonnigen und trockenen Standorten verschwindet die Krankheit meist. Ist auch logisch wenn man bedenkt, dass es sich dabei um einen Pilz handelt und Pilze bevorzugen nunmal feucht dunkles Klima.

                      Gruß
                      david
                      • Hi David!

                        Ich glaube nicht das es am Standort liegt. Es betrifft nur BK2 und die müsste eigentlich am meisten Sonne abgekommen.

                        Bg,
                        Johannes
                        • Update 11.03.

                          Kälteperiode blieb aus…

                          Isolation ist seit 1 Woche auf allen 3 Bks. Futter bei BK2 ist leider zum Teil, wie vermutet, auf den Boden der BK verteilt. Wurde aber fast alles aufgebraucht. Leider wurden im Futtergefäß einige Tote Bienen gefunden, die nicht nach Außen befördert wurden (was mich ein wenig wundert).
                          Ich hatte ein wenig den Eindruck das die Bienen das wie einen Vorrat Speicher nutzten. Es wurde bis heute angenommen (noch immer Bienen bei den Resten). Anscheinend wurde aber auch nichts umgelagert (sonst wäre es alles schon längst verbraucht gewesen). Aufgrund der relativ vielen Toten Bienen bei dem Notfallpack habe ich mich entschlossen den Rest zu entfernen und mit 1:1 Zuckerwasser (1kg Zucker) zu füttern.

                          Bei den anderen beiden BKs sehe ich nach Einbruch der Dämmerung viele Biene in Fluglochnähe. Daraus und anhand des Flugbetriebs, schließe ich das noch genügend Vorräte vorhanden sind (außerdem hatten BK1 und BK3 genügend Futter im Herbst angenommen).

                          Bei allen 3 BKs habe ich, ja nach Volkstärke, das Flugloch eingeengt.

                          Meinem Nachbarn (Magazinimker) sind leider 3 von 7 Völkern verhungert. Er vermutet zusätzlich das Räuberei im Spiel war.
                          • Hallo Johannes,
                            Kalkbrut ist
                            a) ein Befallsproblem mit Kalkbrutsporen, der Pilz breitet sich in der Brut rasch aus,
                            b) ein genetisches Problem - Umweiseln ist wohl die beste Lösung

                            emk Reply #2, vor 4 Jahren, 11 Monaten
                            Thomas Radetzki schreibt:

                            Kalkbrut ist eine Faktorenkrankheit, der Standort muss stimmen und ein Minimum an Tracht da sein.
                            Unter diesen Voraussetzungen ist Hygiene ist nicht das primäre Problem.
                            Aus einer Zeit mit massiven eigenen Kalkbrutproblemen habe ich praktische Erfahrungen, die mir sehr sicher erscheinen:
                            Zu den Faktoren zähle ich vor allem eine genetische Schwäche.
                            Das Volk würde ich umweiseln. Wenn die neue Mutter keine solche Schwäche hat, verschwinden selbst massive Störungen im Arbeiterinnenbrutrnest bald.
                            EMK ergänzt:
                            Da ich keine eigene Erfahrung mit Kalkbrut habe, kann ich nicht einschätzen, ob der Standortwechsel alleine reicht. Umweiseln kann man über einen Trommelschwarm. Die Königin findet man, wenn man das abgetrommelte Volk mit einem Siebkasten siebt oder es wieder einlaufen lässt und dabei ein Absperrgitter vor dem Flugloch anbringt. Du könntest aber dann in einem Schritt gleich mit dem Trommelschwarm eine zweite Kiste besiedeln. Dann brauchst Du aber zwei neue Königinnen.

                            An deiner Stelle würde ich in den ersten wunderschönen sonnigen warmen Tagen, die ja nun im
                            Frühjahr hoffentlich kommen werden, heißes Flüssigfutter 1:1 geben, ungefähr eine Tasse voll,
                            und das an ca. 3 Tagen hintereinaner. Das regt an, die Bienenaktivität nimmt zu und möglicherweise regelt sich das Problem bis zum Zeitpunkt, wo du umweiseln solltest und umweiseln kannst. Denn
                            die Schwäche in einem Kalkbrut befallenen Volk bekommst du auf andere Weise nicht raus.

                            Gruß bf
                              Abyssus abyssum invocat
                            • bienenflug schrieb am 11.03.2019, 19:25
                              An deiner Stelle würde ich in den ersten wunderschönen sonnigen warmen Tagen, die ja nun im
                              Frühjahr hoffentlich kommen werden, heißes Flüssigfutter 1:1 geben, ungefähr eine Tasse voll,
                              Wirklich heißes Futter, blinkt da nicht die HMF-Alarmleuchte auf? Ich würde eher 10% eigenen Honig in das lauwarme Futter geben und den Bienen eine Spur von den besetzten Waben bis zum Futter legen (z.B. das Futter mit dem Pinsel auftragen).
                              cookie
                              • hallo Cookie
                                hallo Johannes

                                zunächst möchte ich die Angaben von Johannes weiter oben im Faden aufgreifen:
                                tryme23 schrieb am 20.12.2018, 06:55

                                Habe mit einem Imkerkollegen wegen der Kalkbrut gesprochen: Auch er hat bei 5 Völker (von ~ 70) Kalkbrut. Man kann nicht wirklich was machen, es sei kein Problem für die Nachbarvölker. Selbst das Tauschen der Königin hat bei ihm nix geholfen. Es hat bei ihm auch keinen Einfluss auf den Honigertrag. Das Problem bleibt im Volk und anscheinend können die Bienen damit „leben“. Empfohlen hat er mir eine Reizfütterung im Frühjahr.

                                Dieser Imker hat dir bereits das Richtige empfohlen: Reizfütterung!

                                Damit diese auch wirklich reizt, gibt man sie bei gutem Flugwetter, wenn die
                                Bienen am Morgen ausfliegen. Man reizt mit einer Tasse voll heißem Flüssigfutter
                                1:1 (kann Zuckerwasser sein, besser noch Honigwasser - insofern greife ich den Hinweis von Cookie auf.
                                Das Futter kann auch noch dünner sein als 1:1. Bei der Reizfütterung geht es darum, eine regelrechte Hochstimmung im Volk zu erzeugen. Der heiße Dampf/Duft spornt das Volk an.

                                Leider beseitigt diese Maßnahme jedoch nicht das eigentliche Problem.
                                Kalkbrut wird nicht durch Spaltpilze wie z. B. Faulbrut hervorgerufen, sondern
                                durch Schimmelpilze (Pericystismycose). Hierbei überwuchern die Pilzfäden die tote Made. Befallene Maden sind leicht mit verschimmeltem Pollen zu verwechseln.

                                Die Maden erhärten und liegen am Zellboden. Kalkbrut tritt vereinzelt in der Brutzeit auf und ist - anders wie Faulbrut für das Volk meist ungefährlich -
                                wenn der Imker die befallen Waben herausschneidet.

                                Das geht in der Bienenkiste nun aber nicht! Das sichere Erkennen der Kalkbrut
                                im Stabilbau ist schon mal das grundsätzliche Problem, geschweige denn das Herausschneiden der befallenen Brut. Da wird es wohl eine hohe Dunkelziffer
                                von betroffenen BK-Völkern geben. Ich selbst traue mir eine sichere Diagnose
                                nicht zu.

                                Um dem Problem - so es denn tatsächlich vorhanden ist -ganz aus dem Wege zu gehen, würde ich persönlich bei einem verdächtigen Volk EMK`s Hinweise aufgreifen.


                                gruß bf





                                  Abyssus abyssum invocat
                                • Hi,

                                  vielen Dank für die hilfreichen Hinweise und Vorschläge. Aktuell ist es gerade etwas zu Kalt geworden. Wird aber in den nächsten Tagen wieder besser werden. Dann werde ich wie vorgeschlagen eine Reizfütterung durchführen.

                                  Ich bin mir recht sicher, dass es Kalkbrut ist, siehe Bilder im Anhang (das Volk ist aber mit wesentlich mehr betroffen).

                                  Ich denke eine weitere Option ist das Entnehmen der Brutwaben wie es bei der Bauerneuerung gemacht wird. Die BK ist seit Mai 2017 besiedelt.
                                  Der Gedanke die Königin zu tauschen gefällt mir nicht (Praktische Erfahrung eines Magazinimkers, bei dem das nicht geholfen hat). Aber erst mal abwarten was der Frühling bringt...

                                  Bg,
                                  Johannes [Hinweis: tryme23 hat den Beitrag zuletzt am vor 4 Monaten, 1 Woche geändert.]
                                  • Update 31.3.2019
                                    Aufgrund der Trachtlage (beginn der Apfel, Pfirsich und Kirschblüte und sonst noch einiges) habe ich mich entschlossen den HR für BK1 und BK3 freizugeben. Bei BK3 habe ich die kaum ausgebauten Mittelwände von BK2 (Vorjahr) verwendet. BK2 wird heuer wohl zu schwach für den HR sein.
                                    Beide BKs haben bereits eine beachtliche Bienenmasse (alle Gassen besetzt). Schimmel konnte ich keinen sehen. Volk war sehr ruhig. Tagsüber bei 20°C wird massig Pollen eingetragen.

                                    Bei BK2 habe ich 2mal eine Reizfütterung durchgeführt. Es wird auch hier fleißig Pollen eingetragen. Mittlerweile wurde auch das Flüssigfutter, welches ich bereits vor der Reizfütterung reingestellt hatte vollständig aufgebraucht (2l 1:1 Zuckerwasser). Die Kiste habe ich nicht geöffnet. Es sieht jedoch so aus also ob der Bien nur den rechten Bereich besetzen würde. So weit ich das durch das Flugloch und von hinten erkennen kann sind etwa 4-5 Gassen, auf einer Seite des Brutraums zu 90% besetzt (wenn kein Flugbetrieb ist).

                                    Kann es sein das Aufgrund der Kalkbrut, die ich mittlerweile so nicht mehr beobachten kann, ein Bereich in der BK gemieden wird?

                                    Jedenfalls werde ich demnächst auch die BK3 öffnen und wenn es sich bestätigt werde ich sämtliche Brutwarten in diesem Bereich erneuern. Anfangsstreifen hätte ich, ist halt die Frage wie ich das Zeitlich mache. Am besten wird vermutlich sein die Brutwarben nach Flugbetrieb abends rauszunehmen und zeitlich am Morgen wieder mit neuen Anfangstreifen bestückt reinzugeben.

                                    Isolation habe ich nach der Aktion wieder draufgegeben (nachts 0°C – 4°C)

                                    Update: Das Flugloch habe ich bei allen 3 BKs seit ein paar Tagen voll offen (ohne Mausschutz).
                                    [Hinweis: tryme23 hat den Beitrag zuletzt am vor 3 Monaten, 2 Wochen geändert.]
                                    • 17.4.

                                      Während der Regenperiode habe ich BK2 einmal flüssig gefüttert (1zu 1 Zuckerwasser ca 1l) wurde relativ rasch aufgenommen. Reizfütterung habe ich insgesamt 3-mal bei BK2 durchgeführt. Kein zu erkennender Effekt. – siehe auch (http://www.bienenzukunft.ch/sites/default/files/volksentwicklung_2008_d.pdf ab Seite 44)
                                      • 18.4

                                        Nachschwarm BK3: Diesmal konnten wir den Schwarm einfangen, relativ klein (nicht gewogen), es müssen mehrere Königinnen dabei gewesen sein, weil ich am Abend am vorübergehenden Standort ein Weisel frei krabbeln sehen konnte. Das kommt anscheinend bei Nachschwärmen öfter vor. Der Schwarm verhielt sich aber ruhig und sitzt im Korb in nur einer Traube. -> Weitere Königin dabei. Den Schwarm konnte ich am Nächsten Tag über Kontakte vom Imkerverein weitergeben.
                                        Da dies der 2te Schwarm innerhalb kurzer Zeit aus derselben BK war, entschloss ich mich doch nachzusehen. Ich hatte etwa 11 Weisezellen gebrochen. Ich konnte bei offener Kiste auch ein Quaken vernehmen. Ein Tuten konnte ich nicht vernehmen, was ja darauf hindeutet das derzeit keine Königin im Volk ist (Außer noch nicht geschlüpfte). Das Volk war ruhig und die Bienenmasse nach 2maligen schwärmen immer noch sehr gut.

                                        Den ersten Schwarm konnte der Nachbarimker einfangen und in eine neue Beute einsiedeln.
                                        • 25.4
                                          Durchsicht alle 3 BKs, Keine Weiselzellen zu finden. BK1 und BK3 nehmen den HR nur zögerlich an. Wobei es bei BK3 aufgrund der 2 Schwärme nicht verwunderlich ist. Nachdem ich bei BK2 die hälfte der Brutraumleisten / Waben mit Anfangsstreifen ersetzt hatte, kann ich leider noch immer keinen Nennenswerten Bautrieb feststellen. Vielleicht ist es einfach noch zu früh für diese Jahreszeit. Obwohl die Obstblüte (Apfel, Kirsche, Pfirsich) so gut wie vorbei ist.

                                          Überlegung BK3: Wann kann ich mit ersten neuen Bienen rechnen? Angenommen die neue Königin ist am 19.4 geschlüpft. Dann vergehen 6 – 7 Tage bis sie geschlechtsreif ist und es zum ersten Hochzeitsflug aufgeht. Sagen wir 12 Tage nachdem schlupf werden die ersten Stifte gelegt. Dann dauert es 21 Tage bis die Erste Arbeiterbiene schlüpft. Das wäre dann 19.4 + 12 + 21 = 22. Mai. Also frühestens Ende Mai wird der Bien wieder wachsen…