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  • Ist fast noch zu früh, aber einige haben schon Schwärme gehabt und werden dementsprechend schon überlegt haben, was mit den zusätzlichen Weiselzellen gemacht werden kann. Bilder gerne gesehen. smiley
      Kevin M. Pfeiffer - Berlin (Mitglied, Imkerverein Kreuzberg e.V.) - Imkerbuch - Stockwaage - Visitenkarte
    • Hallo Kevin,
      ich musste mir ein paar Königinnen bestellen (Hochwasser in den Dadantstöcken, alles sehr unschön). Jetzt könnte es sein dass ich ein oder zwei Königinnen übrig hab. Die würde ich dann gerne in den Blumentopf übersiedeln.
      Jetzt meine Frage: Angenommen ich schenke jemandem eine solche Königin im Blumentopf, muss der dann seine Bienen anmelden? Der Gedanke geht noch weiter: Ich habe mir überlegt an meinem Markstand nächstes Jahr Werbung für Königinnen im Blumentopf (ab jetzt KiB) zu machen und KiB gegen einen kleinen Beitrag und Pfand für die Töpfe im Sommer zu "verleihen".
      Meinst du - meint ihr - dass das rechtlich problematisch sein könnte (kein Gesundheitszeugnis, Bienen am neuen Standort nicht angemeldet)?
      Vielen Dank für die Rückmeldung!
      Liebe Grüße
      Elisabeth
      • rein formal ist das m.E. eine Grauzone, das das keine überlebensfähigen Bienenvölker sind, allenfalls "Begattungskästen". Ich weiß aber nicht, wie das von Veterinären gehandhabt wird.

        Praktisch gesehen würde ich aber dringend davon abraten Laien einfach so Blumentöpfe mit Bienen in die Hand zu geben und werde das nicht unterstützen. Solche kleinen Völkchen überlebe nur, wenn sie optimal versorgt sind (z.B. gefüttert werden) und auch die Rahmenbedingungen stimmen. Ein zu sonniger Standort kann ihm z.B. schnell den garaus machen. Wenn es sich dagegen gut entwickelt, kommt selbst so ein Minivolk nach 1-2 Monaten wieder in Schwarmtrieb und gibt Zwergenschwärme ab.

        Eine "Königin im Blumentopf" ist - anders als das Bonsaiformat vielleicht vermuten lässt - eher etwas für Bienenkistenimker mit Erfahrung, bzw. mit dem Willen, etwas dazu zu lernen und neue Erfahrungen zu machen. Isoliert für sich gesehen, macht das keinen Sinn.
          Erhard Maria Klein - Hamburg