abonnieren: RSS
  • Zur Zeit erreichen mich ständig über alle möglichen Kanäle Fragen, die sich - ausgelöst durch den ungewöhnlich milden Winter - um Themen wie OS-Behandlung und Füttern drehen. Eigentlich sind alle Fragen in der Doku beantwortet. Hier nun noch mal eine kurze Übersicht:

    Soll/muss ich füttern und wenn ja, wie?
    Ob ein Bienenvolk genügend Vorräte hat, kann man jederzeit ganz einfach durch Wiegen beantworten.
    Das Volk sollte Mitte September sein Überwinterungsgewicht erreicht haben. Wer versäumt hat, sich zu dieser Zeit zu kümmern, kann das jetzt kaum noch ausgleichen.
    Der größte Futterverbrauch liegt in den Monaten März und April. Zur Zeit verbrauchen die Völker wenig. Selbst, wenn die Völker wegen der hohen Temperaturen noch brüten, ist es kaum denkbar, dass die Vorräte jetzt schon aufgezehrt sind (genügend Futter im Herbst vorausgesetzt). Ich rate daher, wenn man besorgt ist wegen der Vorratslage, Ende Februar Anfang März noch einmal zu wiegen. Wenn die Temperaturen im Frühjahr wieder steigen, ist es auch möglich notfalls noch zu füttern. Es muss über 10 Grad warm sein, damit Bienen flüssiges Futter aufnehmen und verarbeiten können.

    Wenn ein Bienenvolk kurz vor dem Verhungern steht, dann sitzt es hinten am Trennschied (am Ende des Zehrwegs). Das ist dann auch der Ort, wo man Futter reichen kann. Trennschied rausnehmen und notfalls kandierten Honig von hinten an die Wabenkanten schmieren, oder eine Futtertasche bauen oder ein Päckchen Futterteig mit einer schlitzförmigen Öffnung an das Schied montieren und direkt an die Waben hängen. Das sind aber alles Maßnahmen, die nicht nötig sind, wenn man sich zur rechten Zeit um seine Bienen gekümmert hat und die - zumindest zum jetzigen Zeitpunkt - auch kaum das Überleben eines Bienenvolks ohne Vorräte gewährleisten kann.

    Ist mein Volk brutfrei/wann soll ich Oxalsäure behandeln?
    Wer auf eine kalte Phase als Anhaltspunkt für Brutfreiheit gehofft hat, ist in vielen Regionen Deutschlands enttäuscht worden. Wenn Bienenflug herrscht und Pollen eingetragen werden, sind die Völker ziemlich sicher nicht brutfrei. Es gibt weitere zuverlässige Methoden, auch in der Bienenkiste brutfreiheit sicher zu bestimmen.
    Trotz der milden Temperaturen kann es durchaus sein, dass die Völker brutfrei sind. Das kann bei jedem Volk anders aussehen, und daher kann Euch niemand abnehmen, das selbst herauszufinden. Bei Brutfreiheit solltet Ihr bald behandeln, idealerweise, wenn es etwas kühler ist. Ab Anfang Januar beginnen viele Völker schon wieder zu brüten. Wer also noch nicht behandelt hat, sollte das zwischen Weihnachten und Silvester tun.
    Wenn ein Volk brütet, sitzt ein großer Teil der Milben in den Brutzellen und wird von der Oxalsäure nicht erreicht. Eine Behandlung hat dann einen sehr schlechten Wirkungsgrad und belastet die Bienen trotzdem. Man hat deshalb im Folgejahr ein Problem - egal, ob man sicherheitshalber trotzdem behandelt, oder es gleich sein lässt. Ich rate daher von einer Behandlung von nicht brutfreien Völkern ab. Solche Völker sollten im Frühjahr unter Ausnutzung der Schwarmvermehrung behandelt werden. Dann gibt es eine Brutpause und man kann in dieser Zeit Muttervolk und Schwarm mit Oxalsäure entmilben. Am besten geht das mit dem - in Deutschland nicht zugelassenen - Verdampfungsverfahren (Varrox). Wenn das Volk im Mai nicht von alleine schwärmt, sollte man eine Teilung erzwingen (Trommelschwarm) oder alle Waben herausnehmen und vernichten (in der Brut sitzen ja die ganzen Milben) und das Volk als Kunstschwarm dann in die leere Kiste auf Anfangsstreifen setzen. Bei solchen Völkern wird also im Frühjahr gar nicht erst der Honigraum geöffnet, sondern stattdessen der Durchgang nach hinten ganz verschlossen, so dass sie wegen der Raumknappheit frühzeitig in Schwarmstimmung kommen. Man kann aber diese "künstlichen" Maßnahmen Trommelschwarm oder Entfernung der Brutwaben auch schon gleich zum Beginn der Obstblüte machen, ohne erst auf einen natürlichen Schwarmtrieb zu warten und profitiert dann davon, dass die Völker noch eine längere Entwicklungsphase bis zur Sommersonnenwende haben.

    Zusammenfassung: ob Eure Völker genügend Vorräte haben und brutfrei sind, könnt Ihr nur selbst beantworten. Daraus ergibt sich dann automatisch, was zu tun ist. Wenn Völker jetzt schon Hunger leiden, sind sie kaum noch zu retten. Wenn eine Restentmilbung im Winter nicht möglich war, kann man das im Frühjahr nachholen. [Hinweis: emk hat den Beitrag zuletzt am vor 2 Jahren, 11 Monaten geändert.]
      Erhard Maria Klein - Hamburg
    • Danke emk für diese Infos.


      Gruß und schöne Weihnachten

      Markus
        Bestand:
        1x Bienenkiste
        2x TBH (normal lang)
        2x TBH (kurz)
        1x Christsche Magazinbeute
      • Vielen Dank dafür emk! Hat mir sehr geholfen und gibt mir die Ruhe gerade nahrungstechnisch, auch im frühen Frühling allenfalls noch "rettend" eingreifen zu können.

        Ich verstehe die vielen Unsicherheiten bei den neuen BienenkistenhalterInnen aber absolut. Auch mich verunsichert(e) dieser warme Winter zutiefst. Ist er doch -verglichen mit meinen bisherigen 33 Wintern- komplett gar nicht vergleichbar. Und trotz gekauftem Bienenkistenbuch-, und daraus abgeleitetem "Dienst nach Vorschrift" (um ja nichts falsch zu machen) sind solche Dinge die komplett aus der Norm fallen (wie eben dieser Winter)- und seine Folgen, sehr schwer ab- und einschätzbar.

        Danke für Dein Knowhow!

        Remo
        • emk schrieb am 21.12.2015, 13:02
          Wenn ein Bienenvolk kurz vor dem Verhungern steht, dann sitzt es hinten am Trennschied (am Ende des Zehrwegs). Das ist dann auch der Ort, wo man Futter reichen kann. Trennschied rausnehmen und notfalls kandierten Honig von hinten an die Wabenkanten schmieren, oder eine Futtertasche bauen oder ein Päckchen Futterteig mit einer schlitzförmigen Öffnung an das Schied montieren und direkt an die Waben hängen. Das sind aber alles Maßnahmen, die nicht nötig sind, wenn man sich zur rechten Zeit um seine Bienen gekümmert hat und die - zumindest zum jetzigen Zeitpunkt - auch kaum das Überleben eines Bienenvolks ohne Vorräte gewährleisten kann.
          Hier nun ein ausführlicherer Bericht zum Thema "Notfütterung in der Bienenkiste": https://www.mellifera.de/blog/bienenkiste/notfuetterung-bienenkiste.html
            Erhard Maria Klein - Hamburg
          • emk schrieb am 13.02.2016, 14:22
            author=emk date=1450699362Wenn ein Bienenvolk kurz vor dem Verhungern steht, dann sitzt es hinten am Trennschied (am Ende des Zehrwegs). Das ist dann auch der Ort, wo man Futter reichen kann. Trennschied rausnehmen und notfalls kandierten Honig von hinten an die Wabenkanten schmieren, oder eine Futtertasche bauen oder ein Päckchen Futterteig mit einer schlitzförmigen Öffnung an das Schied montieren und direkt an die Waben hängen. Das sind aber alles Maßnahmen, die nicht nötig sind, wenn man sich zur rechten Zeit um seine Bienen gekümmert hat und die - zumindest zum jetzigen Zeitpunkt - auch kaum das Überleben eines Bienenvolks ohne Vorräte gewährleisten kann.

            Lieber Erhard,

            Zuallererst ein großes Dankeschön für Dein neues Notfütterungskonzept. Du hast Dir, wie immer,
            sehr viel Mühe gemacht, uns diese Hilfe an Hand zu geben und praxisnah zu erläutern.
            Die BienenkistlerInnen vertrauen darauf, dass dieses Konzept auch funktioniert.

            Lange habe ich mit mir gerungen, Dir eine Rückmeldung zu geben. Warum ist das so, fragte ich mich. Und warum hat sich hier im Forum noch niemand dazu geäußert (ich hoffe, du fragst Dich das auch).

            Ich möchte Dir nun meine ganz persönliche Meinung zu diesem Konzept sagen und greife einen Teil
            des obigen Zitats auf:
            Das sind aber alles Maßnahmen, die nicht nötig sind, wenn man sich zur rechten Zeit um seine Bienen gekümmert hat.

            Sicherlich kommt es vor, dass der ein oder andere Schlendrian auch unter den Bienenkistlern zu finden
            ist. Aber mein Eindruck ist der, dass wir uns in der Gesamtheit sehr umsichtig, sorgfältig und fürsorglich um die Bienen in unseren Bienenkisten kümmern. Dieses Forum zeigt immer wieder aufs
            neue, wie sehr gerade auch Anfänger bestrebt sind, ihre Bienenkisten ordentlich zu versorgen, insbesondere sie auch im Herbst ordentlich aufzufüttern.

            Wie du aber auch weißt, gibt es unvorhergesehene Ereignisse, die einen jeden von uns Bienenhalter
            treffen können. Dies sind zum einen eine stille Räuberei im Spätherbst nach der Auffütterung,
            zum anderen sind es die immer wärmer werdenden Winterperioden, die einen frühen, teilweise auch
            starken Bruteinschlag verursachen können, so wie in diesem Jahr.
            Ein Bienenkisten-Anfänger erkennt die Anzeichen meist nicht oder viel zu spät.

            Wie ich weiter oben geschrieben habe, kommt es bei der Notfütterung immer auch auf den Zeitpunkt
            an, wann ich deren Notwendigkeit feststelle: früh, rechtzeitig, spät oder zu spät. Entsprechend
            muss ich handeln. Dies kann bereits im Januar der Fall sein. Bei Anfängern kommt der Zeitpunkt
            der Feststellung eher zu spät.

            Ich habe gezögert, eine Stellungnahme zum neuen Fütterungskonzept abzugeben, das gebe ich hiermit
            ganz ehrlich zu. Erst war ich wie erschlagen!
            Die Kiste aufrichten, ein Novum! Trennschied raus, Futtertasche basteln, Futterteig kaufen, alles an die Stelle bringen, Isolationsschicht oben drauf und hoffen, dass die Bienen das Futter annehmen. Und das alles soll ein Anfänger machen, der es überhaupt nicht gewohnt ist, am Volk zu
            arbeiten, der Angst um jede Biene hat, die bei Kälte auffliegt und unweigerlich verendet.
            Handgriffe müssen getätigt werden, die zuvor nicht geübt, geschweige denn erprobt wurden.

            Und nun stelle ich mir vor, was weiter passiert. In meinem Stall hätte ich wahrscheinlich keine
            Schwierigkeiten, das Konzept umzusetzen, weil die Kisten trocken unter Dach stehen.

            Aber die meisten Kisten stehen draußen, frei, mit einfacher Abdeckung, manche Bikistler haben exclusive Konstruktionen, Kippvorrichtungen u. ä. gebaut. Jetzt auf einmal sollen die Kisten schräg aufrecht gestellt werden. Hier muss sich der Bienenkistler auch Gedanken machen, wie er die Kiste in diesem Zustand vor Unbilden schützen muss: Wind, Wetter, Sturm, sicherer Stand. Alles Dinge, die so manchen Anfänger meines Erachtens nach überfordern. Immerhin muss die Kiste in dieser Position gar mehrere Wochen! stehen bleiben.
            Ein Versetzen der Kiste in einen geschützten oder überdachten Raum geht nicht. Die ausfliegenden Bienen kämen unweigerlich um.

            Auch das Argument, dass Gunnar mit Auflegen von Futterteig auf der Einraumbeute gute Erfolge erzielt
            hat, kann ich so nicht gelten lassen.
            Denn wenn ich Gunnars Ausführungen hierzu richtig verstehe, so hindert er die Bienen durch Auflegen
            von Zuckerteig an einem zu frühen Ausfluge bei ungünstiger Witterung und es scheint mir eher eine kontinuierliche Reizfütterung als eine Notfütterung zu sein. (Gunnar, du mögest mich bitte
            berichtigen, falls ich das falsch verstanden habe). Und bei der Einraumbeute ist das Auflegen
            von Zuckerteig ein Kinderspiel im Gegensatz zu diesem neuen Notfütterungskonzept in der Bienenkiste.

            Wir führen eine Notfütterung durch, um ein hungerndes Volk über eine gefährliche Zeit hinüber zu
            retten. Je kürzer diese Zeit ist, um so eher kann es gelingen. Aber es kann auch eine länger
            Zeitspanne sein, über die wir die Bienen im Winter füttern müssen. Dazu ist Erfahrung nötig, die
            den meisten von uns, mich eingeschlossen, fehlt.
            Ich glaube, es würde mich viel Schlaf kosten, wenn ich meine Kiste nach diesem neuen Konzept
            notfüttern müsste. Ich hätte keine Ruhe mehr. Ständiges Kontrollieren ob alles in Ordnung ist,
            das würde mich zermürben.

            Bienenhaltung ganz einfach! In diesem Fall denke ich, ist es das nicht mehr. Auch wenn es im
            Einzelfall gelingen kann, ein Bienenvolk auf diese Weise über den Winter zu retten.

            mit ganz vielen lieben Grüßen
            bienenflug







            [Hinweis: bienenflug hat den Beitrag zuletzt am vor 2 Jahren, 9 Monaten geändert.]
              Abyssus abyssum invocat
            • bienenflug schrieb am 22.02.2016, 18:43
              Bienenhaltung ganz einfach! In diesem Fall denke ich, ist es das nicht mehr. Auch wenn es im
              Einzelfall gelingen kann, ein Bienenvolk auf diese Weise über den Winter zu retten.
              Lieber Bienenflug, ich will jetzt nicht im Detail auf Deine Ausführungen eingehen. Es wäre doch irgenwie nur eine Wiederholung dessen, was ich im Blog-Artikel geschrieben habe. Nur eins möchte ich hier noch mal aufgreifen:

              Bienenhaltung (in der Bienenkiste) kann dann "ganz einfach" sein, wenn wir die Bienen in ihrer natürlichen Entwicklung (nur) begleiten und wenn wir die notwendigen Arbeiten (Varroabehandlung, Futterkontrolle+Auffütterung, ...) rechtzeitig und sachgerecht erledigt haben.
              Einer der Gründe, warum ich bisher nicht groß etwas über Notfütterung geschrieben habe, liegt darin, dass ich sie für schlichtweg überflüssig halte (zumindest vor März). Später, wenn schon wieder Bienenflug möglich ist, ist auch eine Ergänzung des Futters auf die bekannte Art möglich. Vorher soll, darf, kann eine Notlage eigentlich nicht eintreten. (Ab März eigentlich auch nicht, aber da der größte Teil des Futters in dieser Zeit verzehrt wird, ist die Wahrscheinlichkeit, dass es in dieser Zeit zu einer Notlage kommt wesentlich höher, als davor.)

              Wenn diese Notlage bereits vor März eintritt, hat man (mit einer Wahrscheinlichkeit von m.E. unter 5%) Pech gehabt, oder etwas grundlegend falsch gemacht. Dann hat man die Wahl, weiterhin den "einfachen" Weg zu gehen und die natürliche Entwicklung des Bienenvolks bis zum Ende zu begleiten - sie also verhungern zu lassen. Das ist bei Wildvölkern mit Abstand die häufigste Todesursache, also sehr natürlich wink Und man lernt vielleicht etwas daraus und kümmert sich in Zukunft rechtzeitig um eine gute Futterversorgung.
              Oder, man versucht das Unmögliche möglich zu machen und füttert ein Bienenvolk während es in der Wintertraube sitzt. Tipps dazu finden sich in meinem Blogartikel. Dann ist es aber nicht mehr einfach und man hat vielleicht auch daraus etwas für die Zukunft gelernt.

              Ich denke, es ist nicht zu viel verlangt, sein Volk ab Mitte August 1-2 Mal zu wiegen und dann die entsprechende Menge Zucker hinein zu kippen. Das ist sehr "einfach" und wer das nicht hinbekommt, sollte besser keine Bienen halten.

              Wie du aber auch weißt, gibt es unvorhergesehene Ereignisse, die einen jeden von uns Bienenhalter treffen können. Dies sind zum einen eine stille Räuberei im Spätherbst nach der Auffütterung, zum anderen sind es die immer wärmer werdenden Winterperioden, die einen frühen, teilweise auch starken Bruteinschlag verursachen können, so wie in diesem Jahr.
              Ja, oder lieber Jain: Räuberei gilt als Imkerfehler und/oder als Folge eines schwachen, bzw. zusammenbrechenden Volkes. Sie ist nur zu einem ganz kleinen Prozentsatz Schicksal, bzw. Pech. Dass die Völker in diesem Winter zum Teil durchgebrütet haben und dadurch einen größeren Futterverbrauch hatten, war ja gerade Anlass für den Blogartikel. Ich würde mich in dem Zusammenhang aber sehr für Zahlen (regelmäßiges Wiegen) interessieren. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Völker durch die erhöhte Brutaktivität den größeren Teil der Vorräte bereits im Dezember/Januar verbraucht haben.

              Das Wichtigste, das man aus meinem Blogartikel im Blick auf Notfütterungen lernen sollte, ist wo man Futter reichen sollte, wenn man füttern muss - nämlich hinten direkt an den Waben. "Hinten" in der Bienenkiste entspricht in gewisser Weise "oben" beim Magazin. Es ist nicht sinnvoll, Futterteig unter den Bienensitz zu schieben und es ist ziemlich fragwürdig, ein Loch in das Kistendach zu bohren, um von oben zu füttern (was einige Imker tatsächlich gemacht haben, bzw. diskutieren). Bevor man Löcher in seine Bienenkiste zum Zwecke der Fütterung bohrt, wäre das Aufstellen eine kreative Alternative, bei der es eine realistische Chance gibt, dass es funktioniert. Und auch der flüssigen Fütterung per Fluglochfütterer von hinten gebe ich gute Erfolgsaussichten. Wer es lieber einfacher haben möchte, sollte seine Völker rechtzeitig wiegen smiley
                Erhard Maria Klein - Hamburg
              • Lieber Erhard,

                Danke.
                Abyssus abyssum invocat.

                gruss
                bf






                  Abyssus abyssum invocat
                • Hey Massel,
                  http://www.mellifera-netzwerk.de/forum/thread/2822/dalmatinerinen-kroatien?page=5#dis-post-21883

                  In dem vorgenannten Threade hast du eine Konstruktion, die regelrecht weiter zur Einfachheit
                  verleitet (ich greife deine Idee auf).
                  Warum nicht einfach nur ein dünnes Lattengitter an die Stelle des Trennschieds legen,
                  darauf die Packung Futterteig, ein passend zugeschnittenes Stück Nylon als Abschluss und
                  darauf, wie von EMK beschrieben, eine Isolierung.


                  Da die Kiste ja aufgerichtet wird, kann da nichts verrutschen, die Bienen kommen sehr gut ans Futter und der Aufwand ist MINIMAL!.

                  Handskizze: ich hoffe, man kann sich diese einfache Konstruktion vorstellen.
                  Anzahl der Latten, Breite usw. nach Belieben, auch runde Stäbe sind möglich. Ich persönlich würde
                  mir ein solches Gitter aus einer einfachen Obstkiste aus dem Laden (dünnes ca. 3 mm Pappelholz)
                  zurecht tackern!


                  Könnte doch die von EMK konstruierte Futtertasche ersetzen oder?

                  gruss bf



                    Abyssus abyssum invocat
                  • Im folgenden Video wird auf einfache Art und Weise demonstriert, wie man sich sein Futter (Honig-Puderzucker) zur Notfütterung selbst herstellen kann und wie es analog auch in der Bienenkiste einfach auf das Gitter aufgelegt werden könnte. Ein sehr gefälliges Video.
                    https://www.youtube.com/watch?v=3pOyhMrP2S0

                    viel Spaß bei Schauen
                    bf

                      Abyssus abyssum invocat