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  • Bienen produzieren nicht nur leckeren Honig, nein, auch mehrere andere nutzbringende Produkte können wir von ihnen erhalten, wie z. B. Wachs, Propolis, Gelee Royal aber auch
    Bienenstockluft (nur wenigen bekannt).

    Frage:
    Interessiert sich jemand für dieses Thema?
    Wie könnten wir uns die Bienenstockluft mit unserer Bienenkiste für die Gesundheit
    von uns selbst, unseren Kinder und Angehörigen zugänglich machen?
    Konstruktion/Bau einer einfachen (Ab-)Saugeinrichtung der Stockluft unmittelbar aus
    der Beute?
    Wann ist der beste Zeitpunkt für die Inhalation?

    und andere Fragen zu diesem Thema?

    gruss bf



    Heilen mit Bienenstockluft

    Wir wollen eine neue „alte“ Idee beleben: In der z.Z. renovierten Ladenzeile vor dem Thermalbad werden wir die heilsame Wirkung der Bienenstockluft vorstellen. Allergien, Bronchial- und Lungenerkrankungen sollen durch das Inhalieren von Bienenstockluft gelindert werden.

    Millionen Menschen in Deutschland leiden an Atemwegserkrankungen. Asthma, Bronchitis, COPD, Pseudokrupp – die Beschwerden sind zahlreich, schmerzhaft und langwierig. Meist werden diee Krankheiten mit nebenwirkungsreichen Antibiotika oder gar Cortison angegangen. Und selbst das schafft oft kaum Linderung, beeinflusst die Psyche negativ und kostet zudem viel Geld. Ein Imker aus dem schwäbischen Ochsenhausen hat einen anderen Weg gefunden, nebenwirkungsfrei und mit geringen Kosten Atemwegserkrankungen zu lindern.

    Der Biochemiker Dr. habil. Eberhard Bengsch vom Max-Planck-Institut in München geht davon aus, dass alle Wirkstoffe, die in den bekannten Bienenprodukten sind, auch in der Bienenstockluft enthalten sind. Die Bedingungen im Bienenstock hält er für optimal, um die Wirkstoffe aus der Luft im Körper aufzunehmen.

    In dem Bienenstock herrscht eine Temperatur von 36 Grad. Die Luft ist feuchtigkeitsgesättigt. Es wird permanent ventiliert und sowohl die festen als auch die flüssigen und die gasförmigen Wirkstoffe sind dort in höchster Konzentration enthalten.

    Inhalation mit Bienenstockluft

    Der Biochemiker sagt: „Die Luft gehört neben Licht, Wasser und Erde zu den elementaren Lebensvoraussetzungen. Luft ist das wichtigste Element, ohne Sauerstoff können wir nur wenige Minuten überleben. Insbesondere Erkrankungen der oberen Atemwege, Allergien, Bronchial- und Lungenerkrankungen werden mit der immer schlechter werdenden Qualität der Atemluft in Verbindung gebracht. Aus dieser Situation heraus habe ich während meines Studiums in Heidelberg (1978 - 1982) das uralte Wissen um den vorbeugenden und heilenden therapeutischen Nutzen der Bienenheilkunde (Apitherapie, von Apis mellifica: Honigbiene) wiederentdeckt. Die Apitherapie mit ihren Jahrtausende alten Erfahrungswerten, hält für diese Problematiken eine besondere heilende Möglichkeit bereit.

    Der wohltuende Duft der Bienenstockluft gehört zu den vielen positiven Eigenschaften der Bienen und ihrer Produkte. Der typische Geruch aus und um den Bienenstock wird von fast allen Menschen als sehr angenehm empfunden. Seit der Mensch die Honigbiene pflegt, gab es immer wieder Imker, die sich Konstruktionen einfallen ließen, mit denen es möglich war, die heilsame Bienenstockluft ohne direkten Kontakt zu den Bienen einzuatmen. Meist haben sie diese Möglichkeit nur für sich genutzt. Nun leben wir heute in einer Zeit in der immer mehr Menschen von Atemwegserkrankungen betroffen sind. Vor allem auch Kinder leiden oft schon an Allergien, Pseudokrupp, Asthma und häufigen Erkältungskrankheiten. Wertvolle Inhaltsstoffe des Bienenstocks
    •Propolis
    •Honig
    •Pollen
    •Bienenwachs

    wirken hier heilend auf die Schleimhäute der Atemwege. Inhaltsstoffe wie Ätherische Öle, Flavonoide aus dem Honig, Pollen, Wachs und Propolis, werden durch die Wärme im Bienenstock und durch die Ventilation, die die Bienen mit ihren Flügeln erzeugen, an die Luft abgegeben.“

    Sobald die erneuerten Räume in der Ladenzeile fertig gestellt sind und sich unsere Bienenvölker in ihrer neuen Umgebung im Kurpark eingelebt haben, werden wir im Jahr 2016 die heilsame Bienenstockluft-Inhalation anbieten können. Mit einer speziellen Vorrichtung wird die Bienenstockluft zur Inhalationsmaske geleitet.
 Es gibt dabei keinen direkten Kontakt zu den Bienen, denn man sitzt während der Inhalation getrennt vom Bienenstock.

    Die therapeutische Anwendung der Inhalation der Bienenstockluft ist eine weitere heilbringende Möglichkeit der Apitherapie.

    Wir wollen an diese Erfolge anknüpfen und für Menschen mit
    •Bronchitis
    •Asthma
    •Pseudokrupp
    •COPD (Chronisch obstruktive Lungenerkrankung)
    •Infektanfälligkeit
    •Immunschwäche
    •Chronische Kopfschmerzen, Migräne

    die Aussichten auf eine gesundes Leben nachhaltig verbessern.

    http://arcadiavita.jimdo.com/bienen-heilkunde/





      Abyssus abyssum invocat
    • bienenflug schrieb am 27.11.2015, 17:54
      Der Biochemiker sagt: „Die Luft gehört neben Licht, Wasser und Erde zu den elementaren Lebensvoraussetzungen.... Aus dieser Situation heraus habe ich... [vor 35 Jahren] das uralte Wissen um den vorbeugenden und heilenden therapeutischen Nutzen der Bienenheilkunde... wiederentdeckt.

      Er macht hier einen großen Sprung. Was ich gerne wissen würde, ob es in der zwischen Zeit Studien gibt, die den Erfolg seiner Wiederentdeckung beweisen.

      -Kevin
        Kevin M. Pfeiffer - Berlin (Mitglied, Imkerverein Kreuzberg e.V.) - Imkerbuch - Stockwaage - Visitenkarte
      • Hallo Kevin,
        Das weiß ich auch nicht. Aber in Österreich gibt es Imkereien, die mit Ärzten vernetzt
        sind, welche Apitherapie anwenden. Mancher Arzt ist gar selbst Imker und der ein oder andere
        Anwender der Apitherapie wendet seine eigen gewonnenen Produkte bei der Behandlung an.
        Ob da auch die Bienentockluft dazu gehört, kann ich nicht sagen.
        Mich würden dazu auch neue Studien interessieren. Ich kann mir schon eine heilende
        Wirkung vorstellen. Denn ich merke auch, wie gut es mir tut, wenn ich mich vor meine
        bienenwarm duftenden Völker setze und dort auch einschlafe. Und die Bienen brauchen ihre
        Nestduftwärme zum Überleben. Ohne sie geht es nicht.

        bf
          Abyssus abyssum invocat
        • Damit verdient so mancher richtig Geld. Aus dem verlinkten Beitrag kann man entnehmen
          was Bienenstockluft kostet!

          http://www.tirolerbienen.at/apiair/

          dies scheint das Gerät zu sein.
          http://www.apiair-musch.de/apitherapie.htm

          offensichtlich wurden bislang keine Studien veröffentlicht
          http://www.medizin-transparent.at/bienenluft-therapie-als-asthma-hoffnung

          aber auch diesen Hinweis auf das am 27.05.15 erschienene Fachbuch habe ich gefunden:
          Literatur 1.Münstedt K, Hoffmann S. Bienenprodukte in der Medizin. Apitherapie nach wissenschaftlichen Kriterien bewertet. Aachen: Shaker Verlag, 2012 (ISBN 978-3-8440-1129-6)

          Inhalt:

          Nachrichtenagentur | Buchbesprechungen

          29.05.2013

          Heilmittel aus dem Bienenstock – was ist dran?

          Kritische Bewertung der Forschung zu Bienenprodukten

          Mittlerweile bietet der Ratgebermarkt ein reichhaltiges Angebot an Literatur zur Heilkraft von Bienenprodukten. Bisher hat sich jedoch noch niemand die Mühe gemacht, eine Betrachtung und Bewertung aus wissenschaftlicher Perspektive vorzunehmen. Ein wissenschaftlich tätiger Arzt des Universitätsklinikums Gießen sowie ein in Marburg praktizierender Tierarzt, selbst langjährige leidenschaftliche Hobbyimker, nahmen sich nun dieser Publikationslücke an und trugen experimentelle Versuche und klinische Studien der letzten Jahrzehnte bis einschließlich 2012 zusammen. Dabei spannen sie einen Bogen von der Geschichte des Honigs und anderer Bienenprodukte über die Details zur Gewinnung dieser bis hin zu den Inhaltsstoffen einzelner Heilmittel aus dem Bienenstock sowie der Sinnhaftigkeit ihres Einsatzes bei einzelnen Erkrankungen – mit Augenmerk auf der wissenschaftlichen Plausibilität. Auch auf die Risiken und Nebenwirkungen einzelner Bienenprodukte sowie Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten wird hingewiesen.

          Ob Honig, Propolis, Wachs, Pollen, Gelee Royale, Apilarnil (Presssaft aus 7 Tage alten Drohnenzellen inkl. -larven), Bienengift, Bienenstockluft oder die Biene als Homöopathikum – die Autoren fassen die aktuellen Erkenntnisse zum gesundheitlichen Stellenwert einzelner Bienenprodukte kurz und prägnant zusammen.
          Die kritische Betrachtung der vielfältigen Einsatzgebiete von Bienenprodukten wird sympathischerweise abgerundet durch Rezepte zur Herstellung von Bärenfang, Honigkuchen, Plätzchen oder – wer die pflegenden Eigenschaften von Honig zu schätzen weiß – von Honigmasken für das Gesicht.

          Wer das in der üblichen Ratgeberliteratur propagierte Wirkungsspektrum von Bienenprodukten kritisch hinterfragen möchte, ist mit der im bescheidenen Layout erschienenen Publikation gut beraten. Ein gelungenes Update der Forschung zu diesem Thema! [Hinweis: bienenflug hat den Beitrag zuletzt am vor 3 Jahren, 5 Monaten geändert.]
            Abyssus abyssum invocat
          • hallo Kevin
            interessante Studien neueren Datums
            http://naduat.de/fileadmin/images/news_und_pressemeldungen/Studie_Bienenstockluft_neu.pdf

            und für die nachfolgende Studie werden noch Probanten gesucht:

            http://www.koelner-wochenspiegel.de/rag-kws/docs/884093
            Donnerstag, 08.10.2015 17:12 Uhr
            Probanden für Naturheilkundestudie gesucht
            Sinusitis-Geplagte inhalieren Bienenstockluft

            Ch.Stemmermann
            Etwa 100 Bienenvölker haben auf dem Rittergut Orr ein Zuhause gefunden. Ab Mai soll hier getestet werden, inwieweit Bienenstockluft Hilfe für Sinusitis-Patienten bringen kann.
            Eine breit angelegte Studie über die heilende oder lindernde Wirkung von Bienenstockluft bei chronischer Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis) soll wissenschaftlichen Aufschluss über die Wirksamkeit dieser Therapie bringen. Auf dem Rittergut, Haus Orr 3, 50259 Pulheim-Orr, wird die Imkerei unter fachärztlicher Betreuung der Hals- Nasen und Ohrenärztin Dr. med. Claudia Lindner die Studie bei chronischen Sinusitis-Patienten durchführen. Fragen an Prof. Dr. Stefan Terkatz (Professor für Wirtschaftswissenschaften im Gesundheitswesen), der die statistische Auswertung mit den zugehörigen Folgerungen erarbeiten wird.

            Was ist der Hintergrund des Projektes?

            Viele Menschen leiden an einer chronischen Nasennebenhöhlenentzündung. Als Behandlungsmöglichkeiten stehen Nasenspülungen, Nasentropfen, Antibiotika oder auch Inhalationen zur Verfügung. Häufig beruhen diese Therapieformen auf chemischen Arzneimitteln, die sowohl Nebenwirkungen als auch Resistenzen wie bei Antibiotika hervorrufen. Ziel unserer Studie ist ein Behandlungskonzept, das die bisherigen Therapieformen komplementär ergänzt und unterstützt.

            Ist die Idee der Alternative durch Inhalation von Bienenstockluft gänzlich neu?

            Nein. Erste Untersuchungen in osteuropäischen Ländern zeigen einen signifikanten Heilungs- oder Linderungserfolg. Er wird zurückgeführt auf die in Bienenprodukten enthaltenen "natürlichen Antibiotika".
            Allerdings mangelt es noch an medizinischer Evidenz. Wir werden vor Behandlungsbeginn einen exakten medizinischen Status erheben, in den auch die Befunde vom behandelnden Arzt einfließen. Die Imker, die beispielsweise in Bayern ebenfalls Stocklufttherapie anbieten, dürfen selbst keine Untersuchungen durchführen. Durch unsere HNO- fachärztliche Begleitung können wir hingegen nach jeder Therapie den fortlaufenden medizinischen Status erheben und dokumentieren.
            Wie geht das Verfahren vonstatten? Muss man Angst vor Bienenstichen haben?

            Keineswegs. Die Bienenstöcke befinden sich außerhalb des Hauses. Ein direkter Kontakt ist ausgeschlossen. Die Atemluftzufuhr wird mittels einer besonders gesicherten Beatmungsmaske durch eine passgenaue Fensterbohrung des Hauses erfolgen. Der Patient atmet in 10 Sitzungen jeweils für die Dauer von ca. 25 Minuten ausschließlich Luft aus dem Bienenstock ein. Die Inhalation versorgt den Patienten mit sämtlichen Inhaltsstoffen von Bienenprodukten, die in ihrer Darreichungsform einem Aerosol entsprechen und somit einen extrem hohen Wirkungsgrad erzielen können. Nebenwirkungen sind praktisch keine bekannt.
            Wer kann bei Interesse an der Studie teilnehmen?

            Es werden ab sofort im Rahmen der Studie zunächst 30 Patienten über 18 Jahre gesucht. Über die Möglichkeit zur Teilnahme entscheidet die vor Ort durchgeführte fachärztliche Untersuchung. Patienten mit einer bekannten Bienengiftallergie oder sonstigen Unverträglichkeiten von Bienenprodukten können grundsätzlich nicht teilnehmen. Anmeldungen werden ab sofort entgegen genommen. Beginnen können wir dann ab 1. Mai - bis dahin werden die Vorrichtungen installiert sein. Wir sind darauf eingestellt, terminlich sehr flexibel auf die Wünsche der Probanden einzugehen.

            Anmeldung:
            Dr. med. Claudia Lindner, Tel. 01 76 53 85 89 92, täglich von 8 bis 20 Uhr.
            Die Teilnahme an der Studie ist während der Behandlungsdauer für den Patienten kostenfrei.

            PS:
            Von mir zu Hause bis nach 50259 Pulheim-Orr (bei Köln) sind es mehr als 220 km.
            Wäre es näher, würde ich mich sofort melden!

            bf [Hinweis: bienenflug hat den Beitrag zuletzt am vor 3 Jahren, 5 Monaten geändert.]
              Abyssus abyssum invocat
            • author=bienenflug date=1448643250

              Frage:
              Interessiert sich jemand für dieses Thema?
              Wie könnten wir uns die Bienenstockluft mit unserer Bienenkiste für die Gesundheit
              von uns selbst, unseren Kinder und Angehörigen zugänglich machen?
              Konstruktion/Bau einer einfachen (Ab-)Saugeinrichtung der Stockluft unmittelbar aus
              der Beute?
              Wann ist der beste Zeitpunkt für die Inhalation?

              und andere Fragen zu diesem Thema
              Ich könnte mir vorstellen, ein verschließbares Loch im Durchmesser eines Schlauches in das rückwärtige Schlussbrett zu schneiden. Das eine Ende mit einer Atemmaske verbinden und
              an das Ende, dass in den Honigraum gesteckt wird, ein Siebnetz anzubringen.
              Sobald die Bienen kräftig beginnen, den Honigraum auszubauen, fängt man mit der
              Inhalation der Bienenstockluft an. 3x 25 Min pro Woche.


                Abyssus abyssum invocat
              • Hallo bf

                wie sieht es mit dem ausgehendem Atem von uns Menschen aus, die wird ja zurück in die Biki geleitet,
                wie kommen die Bienen damit klar?
                Auch weiss ich,( habe den Tauchschein), dass bei einem einzigen langen Luftschlauch kein genügender Austausch der Luft erfolgt ( wir atmen immer noch ein Teil unser ausgeatmete Luft immer wieder ein
                - es wird dadurch immer weniger Sauerstoff in der Atemluft sein), also wäre es besser ein Ein und Ausgangsschlauch über ein Ventil geregelt anzubringen.

                Auch ich liebe den Stockduft an den Stöcken

                Viele Grüße
                Drohn
                • Hallo Drohn,

                  Soweit ich weiß, ist an einer Atemmaske ein Automatik-Auslassventil drin. Deshalb denke
                  ich, dass man nur die Stockluft anzusaugen braucht. Bin aber da absoluter Laie.

                  Heute habe ich mit einem Imkerfreund aus Kasachstan gesprochen. Der hat mir erzählt, dass
                  im Altai die Imker die Deckel von den Beuten genommen und ein Gitternetz über die offenen
                  Beuten gelegt haben, darauf ein Holzrost. Und darauf haben sich dann die Leute gelegt
                  und die von unten aufsteigende Stockluft eingeatmet.

                  Da ich ja auch Warré-Beuten habe, könnte man auch dort ganz einfach auf die Honigzarge
                  ein Gitternetz legen, damit keine Bienen durchkommen, eine Leerzarge aufsetzen, den Kopf
                  hineintunken oder über die Leerzarge halten, ein Tuch über den Kopf und dann wie beim Inhalieren über heißem Wasser die Stockluft einatmen.
                  Bei der Bienenkiste ist so eine Verfahrensweise nicht machbar.

                  gruss bf
                    Abyssus abyssum invocat
                  • Hallo bf
                    ich habe mich ein bisschen schlau gemacht:

                    "Über eine Atemmaske, die durch einen Schlauch direkt mit dem Inneren des Bienenstocks verbunden ist, lässt sich die Bienenluft einatmen. Ein elektrisch betriebenes Ventilationssystem sorgt für einen konstanten Luftstrom. Die ausgeatmete, Kohlendioxid-reiche Luft gelangt hingegen nicht mehr zu den Bienen zurück."
                    ApiAir Wellnessgerät komplett Preis: 245,00 € *
                    • Netzstecker
                    • Schlauch (1,20m) mit Anschlussstück und Sieb
                    • PARI Erwachsenenmaske soft
                    • 1 Ruheschieber
                    • 1 Schieber mit Pollenfilter

                    Warre:
                    Ich könnte mir vorstellen: ein Gitternetz und ein Fein-Filter zB.: Dunstabzugshaube:

                    Aber 20 min in gebückter Haltung...dass macht mein Kreuz nicht mehr mit....
                    Warre: ca. 90cm hoch plus Unterbau und darüber ein Hochbett mit Kopfloch....und darum ein Gartenhaus

                    Grüsse
                    Drohn
                    • Hallo Drohn,
                      man müsste sich halt einen etwa erhöhten Stuhl bauen.

                      Wie bei allem, was wir mit den Bienen anstellen, werde ich mir unter dem Gesichtspunkt
                      des Volkseingriffes (siehe Anhang) aber noch ein paar Gedanken machen müssen. Die Schlauchvariante bei
                      der Bienenkiste wäre die geringste Störung!

                      gruss bf
                        Abyssus abyssum invocat
                      • Ich habe mal eine Werbebroschüre von einem Apitherapiezentrum gesehen, da gabe es einen Raum - ähnlich wie in einer Sauna mit Liegebänken - dessen Wände aus Gittern bestanden hinter denen Bienenstöcke mit offenen Seiten standen. Die dort stetig produzierte Stockluft drang also in den Raum und konnte dort inhaliert werden. Schien bei Atmewegserkrankungen zu helfen, jedenfalls behauptete die Broschüre, dass das Zentrum bestens besucht wäre.

                        Da wir aber wissen, dass die Bienen die für die Gesundheit ihrer Brut erforderliche Stockluft (Brutnestduftwärme) unter hohem energetischem Aufwand produzieren, öffnen wir unsere Bienenkiste so selten wie möglich/erforderlich, damit diese Stockluft eben nicht ständig neu produziert werden muss - was die Bienen viel Energie kostet und sie schwächt.

                        Das Absaugen und Einatmenlassen von Stockluft ist m.E. daher grundsätzlich nichts für Bienenkistler und sollte den auch sonst gewinnorientiert wirtschaftenden (konventionellen) Imkern überlassen werden.
                          Bienen machen glücklich!
                        • bienenflug schrieb am 29.11.2015, 16:07
                          ... werde ich mir unter dem Gesichtspunkt
                          des Volkseingriffes (siehe Anhang) aber noch ein paar Gedanken machen müssen.

                          Genau! Siehe Anhang! http://www.mellifera-netzwerk.de/forum/attachment/download?file=3763
                            Bienen machen glücklich!
                          • Hallo Jutta,
                            Deine kritische Haltung kommt bei mir an und ich danke Dir.
                            Wie du siehst, behandle ich das Thema mit einem großen Anteil an Selbstreflexion.

                            Vorteilhaft bei der Bienenkiste ließe sich die Nutzung der Bienenstockluft weitestgehend
                            störungsfrei praktizieren, indem man hinten in die Verschlussklappe ein Loch von 1-2 cm
                            bohrt (passend zum Schlauchdurchmesser), dieses Loch generell z. B. mit einem Korken verschlossen hält und ab und zu einen Schlauch zum Inhalieren der Stockluft hineinsteckt.
                            Dies aber erst ab Mai, wenn es warm ist und die Bienen mit der Honigernte beginnen, so dass
                            sie ohnehin ständig am fächeln sind (um z. B. den Trocknungsprozess einzuleiten).
                            Da käme es auf meine paar Atemzüge wohl nicht drauf an.

                            Gegen den Einsatz eines Ventilators (siehe weiter oben) bin ich auch. Aber es geht vermutlich
                            viel viel einfacher, indem man durch den Schlauch in den Mund hinein - und zur Nase ausatmet.
                            Man benötigt keine Atemmaske, der Rachen ist quasi das Atmungsventil.
                            Denn in die Beute sollte der Imker ja grundsätzlich nicht hineinatmen. Mit einer solchen Verfahrensweise kann ich mich auch als Bienenkistenimker und Freund der wesensgemäßen Bienenhaltung
                            anfreunden. Dieser "Eingriff" wäre bei weitem nicht mit dem Öffnen der Kiste zu vergleichen.

                            Auf diese Weise nähme man den Bienen m. E. n. nichts weg.

                            liebe Grusse
                            bf
                              Abyssus abyssum invocat
                            • Ich weiß nicht... ob man die Stockluft durch Öffnen entweichen läßt oder sie "absaugt", kommt doch am Ende weitgehend auf dasselbe raus. Ich kenne ja dein Lungenvolumen nicht, denke aber mal, das da auch einiges an Stockluft "entwendet" wird? Die Bienen müssen sich in beiden Fällen ihre lebensnotwendige Atmosphäre wieder aufbauen und verbrauchen dabei Energie.

                              Beste Grüße,
                              Jutta
                                Bienen machen glücklich!
                              • Hallo Jutta,

                                Da die Bienenkiste im Mai vollgestopft mit Bienen sein wird, hat mein "Absaugen" der
                                Bienenstockluft ganz hinten im Honigraum meiner Meinung nach kaum Auswirkungen auf
                                das Gesamtklima.
                                Im Honig, den wir den Bienen abknapsen steckt bedeutend mehr Energie, als in der
                                geringfügigen zeitweise Wegnahme von Stockluft.

                                Wenn ich mich hinterfrage, fühle ich in mir keine Bedenken, die Bienen hierdurch
                                zu schädigen.

                                Grüße zurück
                                bf
                                  Abyssus abyssum invocat
                                • Wenn die Stocklufttherapie etwas bringen soll, geht das so:

                                  Über eine Atemmaske, die per Schlauch direkt mit dem Bienenstock verbunden ist, atmen unsere Kunden die gesunde Luft pro Sitzung etwa 15 Minuten lang ein.

                                  Wir empfehlen, unsere Stocklufttherapie ca. 3 Wochen lang alle 2 bis 3 Tage durchzuführen. Am Ende sollten zehn Therapie-Sitzungen stehen.

                                  Die Maulhardt BioLand-Imkerei bietet diese Heilbehandlung von März bis Oktober an.

                                  Zitat von http://derbiohonig.de/stocklufttherapie/

                                  So oft können wir die Kiste gar nicht öffnen, um auf den gleichen Verlust von Stockluft zu kommen. Nach 15 Min. beträgt der sicher 100% und das alle 2 Tage. - Also, ich finde schon, dass das eine weitre Methode der Ausbeutung unserer Bienen ist (die ich gerne den Konventionellen überlasse). Soll dich aber natürlich nicht davon abhalten, dich gesund zu atmen smiley

                                  LG,
                                  Jutta

                                    Bienen machen glücklich!
                                  • Hallo Jutta,
                                    ich vermarkte die Stockluft nicht und bin auch kein Kunde meiner Bienen,
                                    sondern imkere mit ihnen und nehme, wenn ich die Stockluft einatme,
                                    noch intensiver an ihnen teil. Wenn das nicht übertrieben wird, denke
                                    ich, das auch dieses Geben und Nehmen akzeptabel ist. Nur einfach so
                                    beabsichtige ich dies nicht zu tun. Ich würde mir wünschen, weniger oder vielleiht gar kein Kortison mehr einnehmen zu müssen und wäre meinen
                                    Bienen sehr dankbar.


                                    gruss
                                    bf
                                    [Hinweis: bienenflug hat den Beitrag zuletzt am vor 3 Jahren, 5 Monaten geändert.]
                                      Abyssus abyssum invocat
                                    • bienenflug schrieb am 07.12.2015, 17:45
                                      Wenn das nicht übertrieben wird, denke
                                      ich, das auch dieses Geben und Nehmen akzeptabel ist.

                                      Das sehe ich auch so. - Dann gute Besserung! smiley
                                        Bienen machen glücklich!
                                      • Danke,Jutta.
                                          Abyssus abyssum invocat