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  • Mich erreichte der Hilferuf einer Imkerin, deren Bienen nach einigen Fütterdurchgängen zunehmen ertrinken / verkrusten und mittlerweile nach Ihren aussagen Tausende pro Fütterung sterben.

    Ich habe geraten i) die Wände des Gefäßes aufzurauen und ii) eine Puderzuckerdiagnose zu machen, ob es vielleicht stark varroa-geschädigte Bienen sind, die dort den Geist aufgeben.

    Was meint Ihr? Auf dem Bild sind die angegebenen Massen toter Bienen nicht zu sehen.

    Link zum Bild
    https://drive.google.com/file/d/0B1tAymZ-dE1eTzA2bGNTa0x3UUpnZzVaSDE0WFRfOGx6c2RR/view?usp=sharing

    • Massen sind es zwar nicht, aber solch eine Menge sollte dann doch nicht im Futtergefäß liegen. Was ich bei meinen Gefäßen festgestellt habe hinsichtlich glatter Wände: Ich habe einen Blumenübetopf (glasierte Oberfläche) benutzt und schon nach kurzer Zeit hat der eine "natürliche" Zuckerkruste bekommen, war dann also nicht mehr zu glatt für die Bienen.

      Was mir spontan in den Sinn kommt: Ist das Futter "vergiftet"?
      > Rückstände von Spülmittel
      > Alkoholreste am Korken
      > "schlechter" Korken
      > Weichmacher vom Plastik
      nur so als Ideensammlung...

      Wenn es eine zu hohe Varroabelastung gäbe, warum sterben die Bienen ausgerechnet alle im Futterbehälter?
        Bienenkisten im Münchner Osten: Meine Stockkarte
      • beemuc schrieb am 12.09.2015, 11:55


        Was mir spontan in den Sinn kommt: Ist das Futter "vergiftet"?
        > Rückstände von Spülmittel
        > Alkoholreste am Korken
        > "schlechter" Korken
        > Weichmacher vom Plastik

        Wenn es eine zu hohe Varroabelastung gäbe, warum sterben die Bienen ausgerechnet alle im Futterbehälter?

        Spülmittel halte ich zwar für unwahrscheinlich, damit wäre ich aber auch vorsichtig!
        Alkoholmengen, die am Korken hängen, würde ich als relevant ausschliessen smiley
        Giftiger Korken - hmm noch nicht drüber nachgedacht.
        Weichmacher - wirken hormonell und damit langsam.

        Wenn es Bienen schlecht geht,sterben Sie statischisch häufiger und besonders bei gefährlichen Einsätzen. Futtertröge sind beschrieben.
        • Hallo Rannung

          Korkenschicht ? Das sieht eher nach K-Berg aus ! smiley Zuviel des guten nehme ich mal an. Der umgedrehte "Joghurteimer"mit Loechern verursacht keinerlei Tote.Ist allerdings, fuer den ders eilig hat, zum schnellen Auffuettern nicht so gut geeignet- will sagen das meine Bienen bei der offenen Variante der Fuetterung mehr und schneller Zuckerwasser wegschlabbern. Selber benutze ich bei der dann Stroh der ueberall rausquillt und lege zusaetzlich etwa 7-8 Korkenscheiben mittig herein (Gefaess fur 1, 8 lit Fluessigkeit) - kaum Tote. Nach 2-3 mal fuettern endet das Stroh im Smoker.
          Die Luftpolsterfolie wird ja sehr angepriesen! Bestimmt praktisch.Streube mich selbst noch dagegen. Bei der Varroabodenanalyse sieht mann doch so einiges an Geaest und anderem noch nicht identifizierten "Gemuell"- mich graust es bei dem Gedanken noch Plaste dazwischen zu finden..

          In Deutschland sagen ja die Chemiker das mann das Leitungswasser eigentlich nicht mehr H2O nennen darf. Als diesen Sommer die Regenwasserreserven zu Ende gingen und ich die Wasserstelle nachgefuellt habe , ist trotz Hitze kaum mehr eine Biene zu sehen gewesen. Nach ca 3 Tagen, wahrscheinlich ist das Chlor und wer weiss was noch"verdampft", war dann wieder Hochbetrieb. Perfekt waere ein altes Eichenfass und eine Naturquelle. Krieg ich auch noch hin smiley

          Habe mich die Tage oeffters an Dich erinnert- der Faulbrut wegen. Waere es ein Problem wenn ich naechstes Jahr ein Stueck wabe nach BRD schicke um eine unabhaengige Analyse zu bekommen ? (Fuer die anfallenden Kosten wuerde ich natuerlich im Voraus aufkommen.)Vielleicht koennte ich das ja direkt an das "Institut" verschicken..?

          Freundliche Gruesse
          massel
            " An Stelle der kostspieligen, zum Sport ausgearteten Kunstimkerei hat eine naturverbundene, einfache Erfolgsimkerei zu treten."
            Siedlern und Bauern als berufene Bienenzuechter muss es moeglich gemacht werden, mit einer leicht selbst herstellbaren einfachen Bienenwohnung, ohne besonderen Aufwand an Material, Fachkenntnisse, Geld und Arbeit, ohne Maschinen und Geraete, ohne Zuckerverbrauch und Kunstwaben, auf rein naturgemaesse Art, erfolgreich zu imkern.

          • masel schrieb am 12.09.2015, 12:25
            In Deutschland sagen ja die Chemiker das mann das Leitungswasser eigentlich nicht mehr H2O nennen darf.

            Es weicht zwar vom Thema ab, aber das ist eine nichtssagende Aussage. Deutschlandweit gibt es dasselbe Wasser nur in Flaschen. Wer sind diese Chemiker und wessen Wasser?

            -Kevin (der Berliner Wasser trinkt)
              Kevin M. Pfeiffer - Berlin (Mitglied, Imkerverein Kreuzberg e.V.) - Imkerbuch - Stockwaage - Visitenkarte
            • Hi Kevin
              Muss mir mal wieder eingestehen mich in einen Ameisenhaufen gesetzt zu haben.. smiley Sicher sollte ich mich zuegeln mit solchen "nicht untermauerten " Auesserungen.

              Vor ca. 13 Jahren hat mann "Coca Cola" in Deutschland noch verbieten koennen das aus der Leitung "gewonnene" Wasser zu vertreiben. Das hat sich zwischenzeitlich offensichtlich geaendert.
              Namen von Chemiker kann ich Dir leider keine nennen .. Bedingt durch meinen Beruf, hatte ich das Glueck mit recht vielen interessante Gespraeche fuehren zu koennen. Moechte Dir hier, moeglichst kurz, meine persoehnliche Meinung ueber das L-Wasser mitteilen.
              Sicher gibt es von Stadt zu Stadt "geschmackliche" Unterschiede aber...
              Im Klaerwerk, hatte die Moeglichkeit das live zu sehen-wie jeder Buerger beim Tag der offenen Tuer, wird das Wasser mehrfach von verschiedenen Bakterien "zersetzt"/"gesaeubert" Ob bei diesem Prozess Chemikalien eingesetzt werden, daran kann ich mich leider nicht mehr erinnern. Es war auch so eklig genug-egal was am Ende des Vorgangs dann als Produkt herauskommt. Dieses wird dann in die "desolaten" Leitungen zu uns nach Hause gepumpt. Krankenhaueser, Schulen, Hotels usw. werden ja noch "regelmaessig" geprueft-was wichtig und gut ist- unsere Privat-Hausleitungen (fast)nie. Dass giessen unserer Pflanzen-was fuer ein enormen Unterschied das macht ob mann mit-Grundwasser - Regenwasser-oder Leitungswasser arbeitet... !
              "eigentlich" H2O hin oder her . Ich wuensche Dir Wohlauf (kein Schluckauf) smiley Dir und meiner Frau -die trinkt naehmlich auch aus der Leitung.
              Jetzt - YuPPIIII- mein Neffe ist gekommen und hat so schoene Imkersachen mitgebracht - werde ich mich wieder meinen Bienen widmen...

              Beste Gruesse
              massel

              ach und ein Institut das mir eine Faulbrutkontrolle in BRD ausfuehrt finde ich bestimmt auch noch die Tage ..


                " An Stelle der kostspieligen, zum Sport ausgearteten Kunstimkerei hat eine naturverbundene, einfache Erfolgsimkerei zu treten."
                Siedlern und Bauern als berufene Bienenzuechter muss es moeglich gemacht werden, mit einer leicht selbst herstellbaren einfachen Bienenwohnung, ohne besonderen Aufwand an Material, Fachkenntnisse, Geld und Arbeit, ohne Maschinen und Geraete, ohne Zuckerverbrauch und Kunstwaben, auf rein naturgemaesse Art, erfolgreich zu imkern.

              • Ich habe die Nachricht erhalten, dass nach aufrauen der Gefässwand keine ertrunkenen Bienen mehr gefunden wurden. Ich kann nicht sagen, das dieses die Ursache war.

                An hamburger Leitungswasser vergiftet sich keine Biene......
                Und einen Korkenberg als Ursache des Ertrinkens anzunehmen, dem kann ich auch nicht so folgen.
                Ich bin ja für gesunden Menschenverstand und gegen Verschwörungstheorien.
                • yeep
                  Das Thema Wasser ist hier gerade sehr aktuell. Etwas ueberempfindliches reagieren meinerseits in diese Richtung mag mann mir verzeihen. Aber eine Verschwoehrung erkenne ich weder hier noch was die Korken betrifft smiley : Meine Vorstellung war in etwa diese: Biene begibt sich auf Korken dieser schiebt sich unter einen anderen( oder ueber) Biene auf dieser faellt , oder wird in die Zuckerloesung geschupst-ertrinkt .. aber falsch gedacht -warens doch die nicht aufgerauten Gefaesswaende..
                  verstaendnisvoll
                  massel

                    " An Stelle der kostspieligen, zum Sport ausgearteten Kunstimkerei hat eine naturverbundene, einfache Erfolgsimkerei zu treten."
                    Siedlern und Bauern als berufene Bienenzuechter muss es moeglich gemacht werden, mit einer leicht selbst herstellbaren einfachen Bienenwohnung, ohne besonderen Aufwand an Material, Fachkenntnisse, Geld und Arbeit, ohne Maschinen und Geraete, ohne Zuckerverbrauch und Kunstwaben, auf rein naturgemaesse Art, erfolgreich zu imkern.