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  • Aufruf von Mellifera e.V.

    Mit dem „Ohne Gentechnik“-Siegel können Imker den jetzigen Status ihres Honigs dokumentieren lassen.

    Sollten sie zu einem späteren Zeitpunkt die Kennzeichnung verlieren, da in Deutschland zukünftig doch gentechnisch veränderte Pflanzen angebaut werden, erleiden Imker einen Vermarktungsnachteil beim Honigverkauf. Dies ist als „wesentliche Beeinträchtigung“ im Sinne des Gentechnikgesetzes anzusehen. Imker können dann auf juristischem Weg Schutzmaßnahmen wie Mindestabstände einklagen. Auch die nationalen Ausstiegsoptionen für Gentechnikanbau, die zur Zeit in der EU verhandelt werden, könnten mit dem Schutz der Imkerei begründet werden, falls Imker/innen ihre „Ohne Gentechnik“-Kennzeichnung verlieren.

    Man kann das Siegel im vereinfachten Verfahren über Mellifera e.V. Blog, Bienen schützen erwerben.
    http://www.mellifera.de/blog/bienen-schuetzen/ohne-gentechnik-siegel-fuer-honig.html

    Meine Frage an die Biki-Gemeinde:
    Hat schon jemand das Siegel beantragt oder erhalten und kann darüber kurz berichten?

    gruss bf

      Abyssus abyssum invocat
    • Lizenzentgelt pro Jahr in Euro: 50 EUR (für weniger als 50 Völker).

        Kevin M. Pfeiffer - Berlin (Mitglied, Imkerverein Kreuzberg e.V.) - Imkerbuch - Stockwaage - Visitenkarte
      • Ich finde das Siegel und die Idee dahinter sehr gut und unterstützenswert.

        Wenn man allerdings im D.I.B ist und auch Honig im D.I.B. Glas vertreibt, möchte ich warnen.
        Der D.I.B. verfolgt in diesem Thema einen anderen Weg, rät seinen Mitgliedern davon ab, dieses Siegel zu verwenden.

        Ein Aufbringen diese Siegels auf D.I.B. Gläsern sollte daher genau überlegt werden!!!!
        Siehe auch http://www.mellifera.de/blog/biene-mensch-natur-blog/honigkennzeichnung-ohne-gentechnik.html


        Folgende Argumente führt der D.I.B. ins Feld:
        - Obwohl wir in Deutschland momentan keinen Gentechnikanbau haben, bestehe dennoch die Gefahr einer Kontamination.
        Es gab einen Fall in Schleswig-Holstein - Eintragungsweg unklar. Bei einem anderen Fall wurde GVO durch Bienenfuttermittel in das Bienenvolk eingetragen. In Bayern gab es einen Fall (siehe Aktion von Mellifera http://www.bienen-gentechnik.de/), dort haben Bienen gentechnisch verändertes Soja-Futtermittel gehöselt.

        Der D.I.B. fragt, was in einem solchen Fall passiert, bei der gleichzeitigen Auslobung mit „gentechnikfrei“.
        Er fragt außerdem, was in dem Fall eines erneuten Gentechnikanbaus passiert.

        Nach Stellungnahme des D.I.B müsste der Imker, um diese Auslobung vorzunehmen, jeden seiner Honige untersuchen lassen. Dies sei kaum machbar.
        Ob dies tatsächlich so ist, kann gerne diskutiert werden.

        Gleichzeitig stellt der D.I.B. aber fest, dass wir momentan diese Auslobung nicht nötig haben, da wir uns aktuell darauf berufen können, dass wir keinen Gentechnikanbau haben. Dies sei wäre sozusagen eine Werbung mit Selbstverständlichkeiten.


        Irgendwie ist da ein Widerspruch, zumindest für mich
        ; vielleicht wird die Sache auch bewusst komplizierter dargestellt, asl sie ist.
        Vielleicht ist sie aber auch noch komplizierter als dargestellt....


        Der D.I.B. hält es jedoch für fatal, jetzt solch eine Auslobung vorzunehmen, welche im Falle einer Verunreinigung wieder zurückgenommen werden müsse. Er fragt, wie das wohl die Kunden sehen würden?


        Auf den Seiten des Siegelanbieters wird dies alles sehr positiv dargestellt. Mittlerweile unterstützen auch einzelne Lebensmittelhändler diese Aktion. Greenwashing lässt grüßen???

        Ich finde, jeder Imker/Verbraucher hat die Pflicht, sich intensiv mit diesem Thema auseinander zu setzen.
        Ich persönlich würde, sofern ich Honig verkaufen würde, wahrscheinlich den Weg MIT dem Siegel gehen!
          Grüße
          Jan
        • Ich würde dir spontan zustimmen.

          Und zwar weil die Empfindsamkeit für dieses brennende Thema damit gesteigert werden könnte.
          Bewusstseinsbildung ist so wichtig, wegen der nichtselberdenkenden Massen wink
          Die DIB-Haltung ist doch wieder die juristisch Superkorrekte.

          Soweit ich weiß gibts doch immer schon gentechnische Versuchsfelder - die halblegal betrieben werden. Ich hörte mal den Bericht einer Aktionsgruppe zu dem Thema.
          Schwierig bleibt die Sache mit der Untersucherei um den Nachweis der 'Reinheit' zu bekommen.
          Ich hab schon Leute darüber klagen gehört, dass sie sich das Biosiegel nicht leisten können,
          geschweige denn das von Demeter, o-bwohl sie angemessen wirtschaften.
            Wenn für uns nur zählt, womit wir rechnen können, rechnen wir nicht mehr mit dem, was zählt.
            -Stefan Brotbeck
          • Hallo Theophanu,

            Mellifera leitet seinen Appell mit folgenden Sätzen ein:

            „Ohne Gentechnik“-Siegel für Honig
            9. Apr 2015 Gentechnik, Honig

            Endlich gibt es das „Ohne Gentechnik“-Siegel des Verbandes Lebensmittel ohne Gentechnik e. V. (VLOG) auch für Honig. Alle Imker/innen in Deutschland sollten das Siegel beantragen!


            Unter "alle Imker" fühle ich mich als kleiner Biki-Hobby-Murkser auch angesprochen und weil
            mich dieses Thema rechtlich wie praktisch interessiert, werde ich mich darin festbeißen.
            Mir fehlen eine Vielzahl von Informationen, um mich für dieses Siegel entscheiden zu können.
            Wie Du richtig sagst, wird in Deutschland bereits genverändertes Material angebaut, dies schon
            seit vielen Jahren und immer noch. Die Internet-Seite, auf welcher die Versuchs- und Anbauflächen nachvollziehen werden könnten, funktioniert nicht (Absicht?).

            Ich würde Dir spontan zustimmen.

            Dieser Tage hattest Du in einem anderen Faden Deinen Beitrag eingeleitet mit dem Satz:
            "Du rennst offene Türen ein ."

            Diese Tür wurde mir vor der Nase zugeschlagen, schneller als man gucken konnte. Ich hoffe,
            dass dies bei diesem für mich wichtigen Thema nicht noch einmal passiert.

            Zum Siegel selbst:
            Worin liegt genau der Sinn, soll das lediglich dazu dienen, später den Klageweg beschreiten
            zu können?
            Wenn das so ist, dann müsste man jetzt eigentlich schon wissen,
            - ob dieser Weg rechtlich, finanziell für einen selbst machbar ist
            - ob man Unterstützung erfährt
            - wie die Gesetzte gestrickt sein werden.
            - Ist das lediglich ein taktischer Schachzug der Imkerschaft oder soll das Siegel auch
            die Funktion haben, tatsächlich ein Produkt auch in Zukunft mit diesem Qualitätsmerkmal
            zu vermarkten?

            Normalerweise müsste es umgekehrt sein, der Agrochemiker (früher Bauer) müsste gegen den Imker klagen, wenn er Genpflanzen anbauen und die Giftspritze ausfahren will, nicht umgekehrt! Verkehrte Welt?

            gruss bf




              Abyssus abyssum invocat
            • Hier die Antwort von heute auf meine Frage, ob auch der Imker-Vereinsvorsitzende für alle Vereinsmitglieder das Siegel beantragen kann:

              gerne beantworte ich Ihre Frage: Es muss jeder Imker einzeln für sich das
              Siegel beantragen.
              Je mehr Imker zertifiziert, umso besser ist es.

              Herzliche Grüße

              Sarah Bude

              --
              Mellifera e. V.
              Sarah Bude
              Öffentlichkeitsarbeit



              Damit liegt der schwarze Peter im Falle einer Klage beim kleinen Imker ganz persönlich.

              ein Hinweis:

              Nutzung des Siegels bei Honig

              Um den Aufwand und die Kosten für eine "Ohne Gentechnik"-Kennzeichnung für Hobby- und Nebenerwerbsimker so gering wie möglich zu halten und dennoch den hohen Anforderungen des EG-Gentechnik-Durchführungsgesetzes (EGGenTDurchfG) gerecht zu werden, hat der Verband Lebensmittel ohne Gentechnik (VLOG) ein vereinfachtes Anmeldeverfahren entwickelt

              Die Nutzung des Siegels macht aber nur Sinn beim Inverkehrbringen seines Honigs.

              Warum also sollte auch ein Bikistler mit wenigen Völkern und Honigentnahme zum Eigengebrauch dieses Siegel für sich beantragen?

              Warum wird das Siegel generell allen Imkern - Berufs-, Hobby-, Nebenerwerbsimkern - empfohlen?

              Ist man überhaupt ein Imker, wenn man seinen Honig nicht vermarktet und ihn lediglich
              selbst verbraucht?

              Fragen über Fragen - und das sind bei weitem nicht alle!

                Abyssus abyssum invocat
              • http://www.ohnegentechnik.org/fileadmin/ohne-gentechnik/das_siegel/honig/Infopaket_Imker_150331.pdf

                Aus diesem Infopaket ergibt sich das zusammengefasste Prozedere.

                Der Erhalt (Kauf) der Lizenz für das ohnegentechnik-Siegel ist die eine Seite der Medaille,
                die Durchsetzung seiner Rechte im Fall eines Rechtsstreits ist die andere Seite. Und hierüber
                finde ich bislang keine Aufklärungshinweise!
                  Abyssus abyssum invocat
                • Wir sind gentechnikfrei und wollen es auch bleiben! Das wird aber nur gehen, wenn vorher schon die Kennzeichnung erfolgt ist! Für Imker wurde extra ein vereinfachtes Verfahren für die Beantragung eingerichtet. Die Kosten belaufen sich nur auf 50 €/Jahr. Die Nutzung des Siegels kann (leider) nur online beantragt werden: www.ohnegentechnik.org

                  Thomas Radetzki


                  Quelle:
                  http://www.mellifera.de/blog/biene-mensch-natur-blog/honigkennzeichnung-ohne-gentechnik.html
                    Abyssus abyssum invocat
                  • Mit gehts ja primär um die Bewusstseinsbildung.

                    Bedeutet also, wenn ichs jetzt mal ganz grob verkürze:
                    einen entsprechenden Satz auf das Honigglasklebchen könnte man problemlos ohne iwelche Beantragungen draufdrucken.
                    Damit wäre der Klagemöglichkeit durch Neider oder sonstige Schrumpfhirne der Boden entzogen.

                    (Es steht ja jetzt schon häufig drauf, dass man 'Honig, wie alle naturbelassenen Produkte, nicht Kindern unter einem Jahr verabreichen sollte.'
                    Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Muttermilch ist ja inzwischen auch schon nicht mehr üblich^^)
                      Wenn für uns nur zählt, womit wir rechnen können, rechnen wir nicht mehr mit dem, was zählt.
                      -Stefan Brotbeck
                    • author=Theophanu date=1432208841]
                      Mit gehts ja primär um die Bewusstseinsbildung.



                      Mir persönlich geht es u. a. um die Frage, wie kann ich Mindestabstände einfordern, wenn das
                      Bäuerlein vor meiner Nase (im Flugradius der Bienen) Genpflanzen anbauen möchte oder
                      es einfach tut.
                      Wie setze ich mich da zur Wehr, wie kann ich als Imker meine Rechte durchsetzen und
                      worin liegt der Vorteil, wenn ich dann im Besitz eines Ohne Gentech-Siegels wäre.
                        Abyssus abyssum invocat
                      • Honig, wie alle naturbelassenen Produkte, nicht Kindern unter einem Jahr verabreichen sollte

                        Will den Thread hier nicht verlabern, naturbelassen bezieht sich hier sicher nur auf Produkte aus Honig, das hat folgenden Grund: Clostridium botulinum
                        Wie gefährlich das ist, müssen Eltern für sich entscheiden, es schadet sicher nicht, wenn man davon schon mal gehört hat.

                        Ansonsten noch mal sorry fürs offtopic gebabbel...
                        • Liebe Bienenkisten-Freunde,

                          Nach allem was ich bisher über das ohne Gentechnik-Siegel in Erfahrung bringen konnte, habe ich mich
                          entschlossen, das Siegel nicht zu beantragen.

                          Einige wenige Gründe, die mich dazu bewogen haben, möchte ich aufführen:

                          1. Die Bundesregierung, allen voran unsere Bundeskanzlerin ist Besitzer des ohne Gentechnik-Logos.
                          Sie hat dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft die Vermarktung des Siegels übertragen.
                          Daraufhin hat Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner die Gründung des "Verband Lebensmittel ohne Gentechnik e.V." am 23. März 2010 in Berlin begrüßt und dem Verein die Übertragung der Nutzungsrechte am "Ohne Gentechnik"-Logo zugesagt.

                          "Der Verein ist künftig für die Vergabe und die Verwaltung des Logos zuständig. Das ist eine wichtige Aufgabe."

                          Also, unsere Regierung, insbesondere die Kanzlerin, treibt einerseits die Gentechnik voran und ebnet
                          dieser und den Chemieproduzenten alle Wege
                          und gleichzeitig setzt sie ein geschützes Logo in Lizenz aus, für welches die braven Bürger ihre
                          Gebühren zahlen müssen - eine sprudelnde Einkommensquelle für die Regierung.

                          2. Die Empfehlung an !Alle Imker, sollten das Siegel beantragen! durch Mellifera e.V. - ohne jede weitere
                          Aufklärung ist mehr als fragwürdig, zumal der D.I.B. genau das Gegenteil empfiehlt.
                          (Jan, herzlichen Dank an dieser Stelle für Deinen Beitrag).

                          3. Der einzelne Imker muss das Siegel beantragen und steht nicht nur für sich alleine in der gesetzlichen
                          Verantwortung, sondern auch in der gesetzlichen Haftung.

                          4. Zudem steht der einzelne Imker, der beim Verkauf seiner Produkte das ohne Gentechnik-Siegel verwendet
                          mit einem Fuß im Gefängnis oder darf sich einer Geldstrafe oder eines ordentlichen Bussgeldes je nach
                          Tatbestand bis zu 50.000,- Euro erfreuen.
                          Rechtsgrundlage hierfür sind die Strafvorschriften § 6 Abs. 3 a und Bussgeldvorschriften § 7 Abs. 6
                          des EG-Gentechnik-Durchführungsgesetzes-EGGen TDurchfG v. 27.05.2008, BGBL I 919.

                          Diesen Vorschriften zufolge wird der Imker dann bestraft, wenn er vorsätzlich oder fahrlässig
                          Produkte verkauft, die mit dem ohne Gentech-Siegel gekennzeichnet sind und keine Gentechrückstände
                          enthalten dürften, aber dennoch welche inne haben.
                          Bestraft wird der Imker, nicht der Verursacher der Verunreinigung, also derjenige, der das GVO anbaut.

                          5. Und jetzt noch ein Clou:
                          Wir sollen als Imker eine Lizenz für ein Logo erwerben, um uns gegen künftige Gesetzesregelungen und
                          Gesetzesumsetzungen zu wappnen. Wir wissen noch nicht einmal im Ansatz, wie diese Gesetzesregelungen
                          aussehen werden. Erfahrungsgemäß wird es jede Menge offene Hintertürchen geben und der gelackmeierte
                          wird der kleine Imker sein.

                          6, In mehreren Gesprächen habe ich diese Problematik meiner Rechtsschutzversicherung vorgetragen, um
                          für den Fall der Fälle gewappnet zu sein. Pustekuchen! Nichts ist! Die von Mellifera e.V. in meinem
                          ersten Beitrag dieses Fadens aufgeführte Begründung zur späteren Klagemöglichkeit ist nicht Bestandteil meines Versicherungsvertrages. Mittlerweile befassen sich zwei Abteilungen mit diesem Thema und mir wurde gesagt , es werde geprüft, auf welchem Rechtsgebiet überhaupt ein Versicherungsschutz für diese Art von Fälle
                          zum Tragen kommen könnte und mir wird auch mitgeteilt, was mich eine Vertragsänderung an Prämie kosten würde.

                          7. Wollen doch mal warten wie der Rechtsstreit von Bablok vor dem Bundesverfassungsgericht ausgeht und
                          wie der Rechtsstreit der Agro-Chemiekonzerne Bayer und Konsorten gegen die EU-Kommission verläuft.
                          Der Ausgang beider Gerichtsinstanzen kann lange auf sich warten und steht in den Sternen.

                          8. Hier im Forum hat sich niemand gemeldet, der das ohne Gentech-Siegel beantragt hat. Das Interesse
                          daran scheint nicht gross zu sein. Meine diesbezügliche Anfrage bei Mellifera e.V. wurde nicht beantwortet.

                          9. Irgendwie habe ich das Gefühl, ich würde auf eine Verarschungskampagne reinfallen und für
                          politische Zwecke missbraucht. Hier geht's schlicht und ergreifend nur nochmal um Abzocke der Bürger,
                          da entweder das Siegel Lug und Trug ist, und wer seine Rechte einklagen möchte, wird das kaum
                          bewerkstelligen können, weil auch eine Rechtsschutzversicherung in diesen Fällen nicht greift und
                          der kleine Mann das Geld nicht aufbringen kann, ein solchen Klageverfahren zu stemmen.

                          Viele Fragen sind offen geblieben und waren mit meinen Möglichkeiten auch nicht zu beantworten.


                          Für mich ist die Diskussion damit beendet.

                          bf





                            Abyssus abyssum invocat
                          • Dem schließe ich mich vorbehaltlos an.
                            Das Siegel ist nix wert, wenn es nicht durch entsprechensde Gesetze untermauert werden kann. Und die sprechen eher dagegen als dafür. Dass Mellifera e.V. in diese Kerbe haut, verstehen ich als Klein- und Freizeitimker überhaupt nicht.

                            Beste Grüße
                            Matthias
                              Herr, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

                              Ein paar dumme Sprüche: Rettet den Wald, esst mehr Spechte! - Gott, gib mir Geduld, aber zackig! - Was Hänsel nicht lernt, lernt Karlchen dann eben auch nicht ...
                            • Vielen Dank für die Aufklärung zum Gentechnik Logo....
                              ....ich esse den eventuell "anfallenden " Honig eben selbst
                                Bienenkiste im (Vor) Allgäu Oliver Kessler--ollimelli--
                              • Niels schrieb am 21.05.2015, 14:08
                                Honig, wie alle naturbelassenen Produkte, nicht Kindern unter einem Jahr verabreichen sollte

                                Will den Thread hier nicht verlabern, naturbelassen bezieht sich hier sicher nur auf Produkte aus Honig, das hat folgenden Grund: Clostridium botulinum
                                Wie gefährlich das ist, müssen Eltern für sich entscheiden, es schadet sicher nicht, wenn man davon schon mal gehört hat.

                                Ansonsten noch mal sorry fürs offtopic gebabbel...

                                Och. Mir macht das nix smiley
                                http://forum.bienenkiste.de/forums/thread/724/warnungen-vor-honig-f-r-kleinkinder-grundlagen#dis-post-18047
                                  Wenn für uns nur zählt, womit wir rechnen können, rechnen wir nicht mehr mit dem, was zählt.
                                  -Stefan Brotbeck
                                • Danke lieber bf für die Zusammenstellung.
                                  Bedeutet also: die Zertifiziererei und Siegelei ersetzt eben auch nicht mehr den kritischen Verstand.

                                  Und am sichersten fährt der, der den kennt bei dem er kauft.

                                  So einfach ist das.
                                  Wobei wir wiedermal bei der Verbrauchermacht wären, die wir auch nutzen sollten!
                                    Wenn für uns nur zählt, womit wir rechnen können, rechnen wir nicht mehr mit dem, was zählt.
                                    -Stefan Brotbeck
                                  • Halle Theophanu,
                                    wenn Du`s genau nimmst, kann der normale Imker eigendlich keinen Honig mehr verkaufen. Der Imker eckt
                                    überall an Vorschriften Richtlinien und Gesetzen an und erfüllt sie nur in wenigen Fällen.
                                    Tausende von Jahren wurde Honig problemlos gehandelt. Aber heute sind die Imker der Politik ein Dorn
                                    im Auge, weswegen alles und jedes bei der Imkerei unter Gesetzesvorbehalt und in Richtlinien gezwängt wird.
                                    So hat man diese Gesinnungsgenossen fest im Griff.

                                    bf
                                      Abyssus abyssum invocat
                                    • Ja. Die Leute sind auch so doof und nehmen alles hin!

                                      Ich könnte schreien! Halt dir mal die Ohren zu.
                                      *KREISCH*

                                      Puh, etwas besser...
                                        Wenn für uns nur zählt, womit wir rechnen können, rechnen wir nicht mehr mit dem, was zählt.
                                        -Stefan Brotbeck
                                      • Gestern erhielt ich den Bescheid meiner Rechtschutzversicherung zu meiner Anfrage vom 21.05.15.

                                        Die Prüfung des Sachverhalts durch die Rechtsabteilung hat folgendes ergeben:

                                        Anbei erhalten Sie unser Angebot auf Vertragserweiterung um den Rechtsschutz nach § 29 ARB für das selbstgenutzte Objekt und das genutzte weitere unbebaute Grundstück. (Anm.:Gemeint sind hiermit mein
                                        Grundstück ums Haus und mein Bienenstand ausserhalb auf Feldflur)
                                        - dann kommt bla bla bla -

                                        und schließlich der entscheidende Satz:

                                        Zu Ihren Ausführungen hinsichtlich Erhalt des Gütesiegels oder Verletzung von Vorschriften oder Vorgaben
                                        die im Zusammenhang mit dem Erhalt des Gütesiegels stehen, können wir ihnen kein Angebot zur Gewährung eines
                                        adäquaten Versicherungsschutzes unterbreiten.

                                        @Meph

                                        Meph Reply #13, vor 2 Tagen, 14 Stunden

                                        Das Siegel ist nix wert, wenn es nicht durch entsprechensde Gesetze untermauert werden kann. Und die sprechen eher dagegen als dafür. Dass Mellifera e.V. in diese Kerbe haut, verstehen ich als Klein- und Freizeitimker überhaupt nicht.

                                        Deine Aussage trifft den Nagel genau auf den Kopf.



                                        bf
                                          Abyssus abyssum invocat