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  • Moin!

    Ein Wochenende später zeigt sich, dass die Aktion ein vorläufiger Erfolg ist.
    Endgültig wird es sich erst im Mai zeigen, wenn denn mal die Tracht losgeht.
    Aber letztes Wochenende war an allen Kisten ein starker Flugbetrieb mit ordentlichem Polleneintrag.
    Es wurde Hasel, Krokus und Schneeglöckchen eingetragen.
    Das umgehängte Volk ist auch schön geflogen, von Stress keine Spur mehr.
    Und beim umgestellten Volk habe ich die zweige vor dem Flugloch entfernt, nachdem keine Einflugtätigkeiten mehr beobachtbar waren.
    Ich freue mich schon auf die Saison.
    Die ersten frühblühenden Obstbäume bekommen auch schon richtig dicke Knospen.
    Am Sonntag habe ich Apfel, Kirsche, Nektarine und Pfirsich geschnitten.
    Speziell beim Pfirsich und der Nektarine sind massig Blütenknospen am Baum.
    Der Pfirsich steht direkt neben dem Bienenstand und will noch fertig geschnitten werden.
    Dort hat mich eine Wächterin immer wieder vertrieben.
    Zwetschge, Pflaume und Mirabelle müssen auch noch geschnitten werden, am kommenden Wochenende.
    Gruß!

    Ulrich
    • Moin!

      Mal wieder ein kurzes Update zu meinen TBH’s.
      Das Frühjahr war irgendwie seltsam, entweder zu kühl oder zu trocken.
      Der Raps honigte kaum, die Robinie ist erfroren und hat kaum Blüten und auch die Kastanien und Ahorne honigen kaum.
      Dementsprechend gab es zur Löwenzahnzeit einen mäßigen Eintrag, der aber inzwischen fast komplett aufgezehrt ist.
      Die beiden Ableger vom letzten Jahr entwickeln sich zwar, aber da sie fast kein Futter mehr hatten, haben Sie letzten Sonntag jeweils 2,5kg Futterteig bekommen.
      Das große Volk sitzt voller Drohnen, die den Eintrag der Arbeiterinnen gleich wieder wegfressen.
      Bislang hat es noch keine Weiselzellen produziert.
      Ich denke, es müsste in diesem Sommer auf alle Fälle umweiseln, denn wenn ich nichts verpasst habe, müsste noch die Königin aus 2016 drin sein.
      Vermutlich legt sie deshalb auch so viele unbefruchtete Stifte.
      Mal schauen, ob es jetzt trocken bleibt, so dass ggf. noch etwas Waldhonig reinkommt.
      Anderenfalls wird es dieses Jahr keinen Honig geben. Ein Imkerkollege, der auf Zander imkert und 200m weiter wohnt, hat inzwischen 4 Schwärme produziert, aber auch kaum Nektar in den Honigräumen.
      Nun ja, mal schauen, wie es in 2020 wird...
      Gruß!

      Ulrich
      • Moin!

        Nach der Klage beim letzten Post ging es aufwärts. Wir hatten ziemlich viele Läuse in der Gegend, so dass ordentlich Waldhonig rein kam.
        Auch zumindest einer der beiden Ableger hat sich super entwickelt und das Altvolk fast überholt.
        Am 03.07. war Honigernte. Aus dem Altvolk konnte ich 4 Waben entnehmen und aus dem starken 2018er Ableger noch eine Wabe.
        Im Ableger war 2 richtig volle Speckwaben drin, aber leider mit 5 Reihen Arbeiterinnenbrut am unteren Rand.
        Daher habe ich diese drin gelassen.
        Letztlich konnte ich aus der Presse knapp 7,5kg tollen, dunklen, malzigen Honig auffangen und etwa 1,5kg unbearbeitetes Wachs.
        Die langsame Erntesteigwerung geht weiter. Sofern die kleinen Völker den nächsten Winter überstehen, sollten nächstes Jahr bei 3 Völkern auch mal 10 Kilo Ertrag drin sein.
        Da die Futtersituation auch nach der Ernte noch gut war, habe ich am Sonntag mir der 1.AS Behandlung begonnen.
        Das Altvolk bekam wieder seinen Nassenheider-Universal.
        Für den starken Ableger habe ich auch einen Universal an einen Oberträger gebaut und der kleinere Ableger hat einen Nassenheider Classic bekommen.
        Alle Verdunster liefen mit mittlerem Docht.
        Gestern Abend habe ich nach 1,5 Tagen die Verdunster kontrolliert.
        Beim Altvolk alles okay, 25-30ml verdunstet.
        Beim schwachen Ableger mit dem Classic der erste Schock, fast 100ml, aber kaum Totenfall und ein ruhiger Bien. Also hab ich den Docht auf den kleinen gewechselt und heute Morgen nochmals reingeschaut. Es war wenig verdunstet, aber soweit weiterhin alles okay.
        Beim starken Ableger gestern aber der Megaschock, 130ml AS waren weg und es lagen massig tote Bienen auf dem Boden der Beute.
        Also Behandlung sofort abgebrochen. Die Klopfprobe ergab gestern und heute morgen ein normales kurzes Aufbrausen, also ist die Königin hoffentlich noch okay.
        Bei genauerer Betrachtung muss ich mir den Fehler selber zuschreiben. Meine Verdunsterkonstruktion ist etwas zu lang geraten. Damit berührte das Fließtuch an 2 Stellen die Beute und genau über diese Stellen hat das Holz die Ameisensäure vom Fließ aufgesogen. Somit musste der Verdunster immer mehr nachliefern.
        Als Maßnahme werde ich die Konstruktion entsprechend kürzen und dann bei der 2.AS Behandlung im August nochmals einsetzen. Dann wird auch gleich am selben Abend kontrolliert.
        Für den Classic werde ich mir außerdem auch noch einen Universal besorgen, denn die Befüllung geht damit einfach leichter.
        Gruß!

        Ulrich