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  • Hallo emk! (ich gehe mal gleich an die Quelle!)

    Bindi berichtete vom Fischermühlenseminar, dass dort eine regelmäßige und häufige Faulbrutkontrolle empfohlen wurde. Wie siehst du das für die Bienenkiste?

    Für solche prophylaktischen Kontrollen ist sie doch gar nicht vorgesehen und das Verfahren daher aufwändig und die Bienen störend?

    40 km (Straße) von hier haben wir mehrere Fälle von Faulbrut, von daher wäre es interessant für mich zu wissen, ob und wie ich Kontrollen durchführen soll, ehe das Veterinäramt eine verlangt.

    Jutta

    Diese Frage wurde von rannug beantwortet. Siehe erste Antwort.

      Bienen machen glücklich!
    • Hallo Jutta,

      Für solche prophylaktischen Kontrollen ist sie doch gar nicht vorgesehen und das Verfahren daher aufwändig und die Bienen störend?

      Kontrolle auf Sporen durch Entnahme einer Futterkranzprobe ist sinnvoll und stört kaum!
      Sinn der regelmässigen Beprobung ist es, Infektionen früh zu entdecken und die weitere Ausbreitung zu verhindern.

      schau hier:
      http://www.bienenkiste.de/doku/betreuung/weitere-arbeiten/futterkranzprobe/index.html

      und hier als Video
      https://vimeo.com/49450895 Passwort "futterkranz".
      • Hallo Gunnar,

        danke für deine Hinweise! In der Anleitung ist von einer Probe alle 2-3 Jahre die Rede und davon war ich bislang auch ausgegangen. Eine "häufige und regelmäßige" Beprobung sollte aber alle paar Wochen bis Monate stattfinden. Da dabei jedesmal aus dem Brutnest Wabenmaterial ausgeschnitten werden muss, werden die Bienen das nicht gerade hinreißend finden...

        Bei der Magazinbeute kann man den Honig direkt aus den Brutwabenbereichen herausschöpfen, ohne dafür gleich die Wabe ausschneiden zu müssen. - Die Bienenkiste ist für das häufige Durchführen solcher Arbeiten an den Brutwaben einfach nicht vorgesehen, da muss ich den Magazinimkern ausnahmsweise einmal Recht geben sad

        Deshalb hoffe ich auf eine Aussage von emk, ob wir nach den Erkenntissen des Seminars jetzt auch jedes Jahr mehrere Proben durchführen sollten, oder bei "alle 2-3 Jahre" bleiben können.

        Jutta
          Bienen machen glücklich!
        • discuss.answer
          Jutta,

          in der der Anleitung steht alles drin. Daran hat sich nichts geändert. Genau das ist die Empfehlung des Bienenkistenseminars.
          Sie sollten das regelmäßig zumindest alle 2-3 Jahre machen, besser jedes Jahr.


          • rannug schrieb am 15.10.2014, 14:15
            Genau das ist die Empfehlung des Bienenkistenseminars.

            Das wollte ich wissen, danke! Bindis Bericht hörte sich mehr nach dem an, was auch in meinem Verein propagiert wird, nämlich mehrfach während einer Saison eine Beprobung durch zu führen.
              Bienen machen glücklich!
            • Jutta50 schrieb am 15.10.2014, 15:22
              Das wollte ich wissen, danke! Bindis Bericht hörte sich mehr nach dem an, was auch in meinem Verein propagiert wird, nämlich mehrfach während einer Saison eine Beprobung durch zu führen.
              Das ist außerhalb eines Sperrbezirks überflüssig. Da Imker in der Regel geizig sind und Futterkranzproben Geld kosten, kann ich mir kaum einen Verein vorstellen, der so etwas freiwillig macht. Wer einmal im Jahr seine Völker beprobt hat das Maximum an verantwortungsbewusster Vorsorge gemacht.
                Erhard Maria Klein - Hamburg
              • Eine Probe kostet zu Zeit in Mayen 22 Euro.

                Hier das Formblatt wenn man eine einschicken will.

                http://www.apis-ev.de/fileadmin/downloads/FormularFutterproben_allgemein_2009.pdf