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  • Da habe ich gleich 2 Fragen dazu smiley

    1. Ich denke man sollte das Wasser nicht so erhitzen wegen der Gefahr der Bildung des bienengiftigen HMF?

    2. Ist das die Futterlösung die recht lange haltbar ist? Ich habe da irgendwie mehrere Monate im Hinterkopf?
    • zu 1)
      Diese Frage hat Dr. Alfred Schulz vom Fachzentrum Bienen und Imkerei in Mayen bereits einmal geantwortet auf die ich mich hier beziehen möchte:

      für die Winterfütterung selbst ein Mischungsverhältnis von 3 Teilen Zucker in 2 Teilen Wasser (3:2, entspricht einer 60%-Futterlösung). Zur besseren Löslichkeit empfiehlt es sich, warmes Wasser zu verwenden.
      Die Gefahr einer HMF-Bildung (Hydroxymethylfurfural) besteht hierbei nicht, da Haushaltszucker aus dem Doppelzucker Saccharose besteht. Anders ist es dagegen, wenn man den Kristallzucker durch Kochen und den Einsatz von Säuren teilweise in Fructose und Glucose spaltet (invertiert) – wie es teilweise in älterer Imkerliteratur empfohlen wird. Dies sollte unbedingt unterbleiben, da sich durch den Säurezusatz im Futtersirup dann tatsächlich das für Bienen giftige HMF bildet.

      zu 2)
      Nein, das ist nicht dieses Rezept von Peukert. Was Du in Erinnerung hast, ist die Futterlösung,
      die digne hier im Forum ausführlich beschreibt. Zu finden auf ihrer Stockkarte und
      hier: http://forum.bienenkiste.de/forums/thread?thread=848#dis-post-4184

      bf
        Abyssus abyssum invocat
      • Prima, danke dir. Da werde ich doch gleich mal am Wochenende den Löwenzahn sammeln gehen.
        • Habe gelesen,einige Bienenhalter geben auch noch etwas Heilerde ins Futter,das enthält viele Spurenelemente.Und soweit ich weiß holen sich die Bees diese auch aus Lehmigen Pfützen. [Hinweis: nettisrb hat den Beitrag zuletzt am vor 4 Jahren, 5 Monaten geändert.]
          • Für den, der sich für Winterfutteralternativen im Gegensatz zu reinem Zucker interessiert, ist sicherlich dieser
            Beitrag von Herrn Thun interessant.

            http://youtu.be/FOlEUCm0oGo
              Abyssus abyssum invocat
            • bienenflug schrieb am 02.09.2014, 23:00
              Für den, der sich für Winterfutteralternativen im Gegensatz zu reinem Zucker interessiert, ist sicherlich dieser
              Beitrag von Herrn Thun interessant.

              http://youtu.be/FOlEUCm0oGo
              Boah Bienenflug

              Tut mir Leid, ich kann dem Typ nicht mehr zuhören "nicht","nicht".
              Wie hast du das nur ausgehalten, den Beitrag durchzuhören, Hut ab!?

              Ich kann mich gerade nur noch auf die/seine Widersprüche konzentrieren, kaum mehr auf seine inhaltlichen Wahrheiten.

              Bin bei dir, wenn es darum geht, eine Alternative zu suchen für den Zucker im Winterfutter. Haste aber mal etwas neueres, ein Beispiel eines Linkes, wie jemand (vielleicht aus der Zeit von Heute) damit umgeht?

              Wäre nett von dir.
              Denn, dieser Vortrag ist mir zu altgebacken und vermute mehr im professionellen Bienenhabebereich, jedoch auch durchzogen von Ungereimtheiten und dem vielen "nicht" Nichts.

              Summ summ
              Malemmy

              [Hinweis: malemmy hat den Beitrag zuletzt am vor 1 Jahr, 3 Monaten geändert.]
              • Hallo Malemmy

                Haste aber mal etwas neueres, ein Beispiel eines Linkes, wie jemand (vielleicht aus der Zeit von Heute) damit umgeht?

                Mehr Honig im Bienenvolk belassen und wieder mehr Honig füttern


                hierzu ein Link aus unserer Zeit, recht aktuell:
                http://bienen-dialoge.de/honig-und-zuckerfuetterung/

                eine gute Alternative für denjenigen, der keinen Futterhonig hat, wäre enzymbasierter Invert-Zucker-Sirup. Aber woher nehmen?

                Ich selbst habe in diesem Jahr meine Völker mit fertigem Zucker-Sirup aufgefüttert. Das war für mich schlicht und ergreifend der geringste
                Aufwand.

                Der o. g. Link ist es wert, gelesen zu werden, und darüber
                nachzudenken. Zum Thema Füttern kommen bei mir zwischenzeitlich ähnliche Gedanken wie zur Problematik der Mittelwände.

                Ich denke, ein eigener Futterstrom bekäme den Bienen am besten.


                gruß bf

                P.S.Die Autorin des Beitrages hat ihre ersten imkerlichen Erfahrungen
                bei Mellifera e.V. an der Fischermühle erfahren.

                Zu ihrer Person schreibt sie u. a.
                Naturnah und wesensgemäß musste es sein, daher war klar, dass ich nach Wegen der naturnahen und natürlichen Bienenhaltung suchen würde und diese zum Wohle meiner Bienen umzusetzen. Mein erster Grundsatz wurde somit: „Meine Bienen bauen Naturwaben und schwärmen.“ Außerdem sollten sie so viel ihres „hart erarbeiteten“ Honigs mit seinen antibakteriellen und antiviralen Eigenschaften als Futter behalten dürfen, wie sie brauchen, um gut über den Winter zu kommen.


                [Hinweis: bienenflug hat den Beitrag zuletzt am vor 1 Jahr, 3 Monaten geändert.]
                  Abyssus abyssum invocat
                • Danke für deine Antwort Bienenflug.

                  bienenflug schrieb am 03.10.2017, 23:09
                  Hallo Malemmy
                  Mehr Honig im Bienenvolk belassen und wieder mehr Honig füttern
                  Schon gut.
                  Noch besser fände ich, den Bienen den Honig zu belassen, erst gar nicht Nachfüttern zu müssen.
                  Aber dazu an anderer Stelle ...

                  Summ summ
                  Malemmy
                  • Ich stimme dir zu.
                    Du warst mit deiner Antwort etwas schnell, da ich noch dabei war, ein P.S. hinzuzufügen, was zwischenzeitlich aus geschehen ist.
                    So schnell im Lesen wie du, bin ich nicht. Auch fürs Nachdenken brauche
                    ich immer viiiel Zeit.

                    gruß bf



                      Abyssus abyssum invocat
                    • Hy Bienenflug

                      Achtung, weg vom Thema. (oT)
                      Menschen, die sich beim Nachdenken Zeit nehmen, haben ein paar Vorteile.
                      Die haben sie, die Zeit, nehmen oder rauben sie einfach oder denken,
                      wenn ich schon Zeit investiere, dann soll wenigstens Wert darin sein.

                      Ich finde es jedenfalls keine schlechte Angewohnheit, langsamer als die anderen zu sein!
                      Denn ich bin sicherlich nicht schneller als du beim Lesen und Nachdenken, nur ungeduldiger. ;-)

                      Das schnallt nicht jeder, dass: "sich die Zeit zu nehmen um Wert zu geben", in der Natur wahre Wunder wirkt.

                      Summ summ
                      Malemmmy [Hinweis: malemmy hat den Beitrag zuletzt am vor 1 Jahr, 3 Monaten geändert.]