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  • Ich hatte auch hier mal von jemandem was gelesen, der sich mit der Polizei in verbindung gesetzt hat und dort seine Kontaktdaten hinterlassen hat. Wenn jemand einen Schwarm im Garten hat und nicht so recht weis, was er tun soll, dann ruft er evtl. einfach bei der Polizei an. Die könnten dann dich anrufen und du fängst ihn ein.

    Gruß
    • Jutta50 schrieb am 19.08.2014, 16:09
      Das Geschimpfe auf "die Politik" geht mir auch auf den... naja. Leute, engagiert euch in den Kommunen, in der Region und im Land und TUT was, macht es BESSER, anstatt auf "die da oben" zu schimpfen! "Die Politiker" auf diesen Ebenen sind gewählte Ehrenamtler, die ihr Bestes tun (wollen) und keine Mafia-Ausbildung hinter sich haben, um den Rest der Welt zu verarschen.

      Bundespolitik kann sehr wohl von der Basis beeinflusst werden. Auf geht´s!


      Liebe Jutta,
      es fehlt mir der Schnitt, der Weg zum zum Schritt. In meinem kleinen Dorf herrscht ein Kleinkonzern des Agrarbereichs. Tupag-holding heißt er ( http://www.tupag.de/all.htm ), und nichts wäre mir lieber, als da einzugreifen und mal auf Finger zu hauen. Es werden Flächen gekauft, Bio-Masse für die hier gebauten Biosgasanlagen angebaut ohne sowas wie Randbesäung oder Nachkulturen anzuregen oder der absoluten Heuchelei entgegenzu treten, dass der Torfanbau hier verpönt ist, die Holding aber fröhlich im Baltikum Torf abbaut und dort die Moore zerstört um diesen "Rohstoff" in das auch hier ansässige Erdenwerk zu liefern.

      Wie da eingreifen? An wen wenden? Ich kann Autarkie-Eremiten verstehen, nicht jeder ist zum Sprecher geboren... aber zurück ziehen wirkt wirklich nur kurzfristig.

      Es wäre mir so wichtig da Ratschläge zu bekommen.

      LG Frank
        "Die Bienen haben das Sagen, ich habe das Tun!"
        Karla Wallner, Mecklenburg
      • Hallo Frank,

        die Gewerbeflächen für den Agrarbetrieb müssen entweder von einem Privatmann stammen, dann kannst du nachträglich nicht viel machen, obwohl der Bebauung auch dann vom zuständigen Rat zugestimmt werden musste. Wenn das Gemeindeeigentum war, hat der Gemeinderat die volle Veranwortung für die Ansiedelung des Betriebs und hätte Auflagen machen können. In dem Fall kann man sich direkt beim Rat beschweren.

        Guck auch mal in der Zeitung oder auf der Homepage eurer Gemeindeverwaltung, wann die nächste Ratssitzung ist. Die sind i.d.R. zumindest teilweise öffentlich und es gibt dabei eine Bürgerfragestunde, in der du dein Anliegen vorbringen und den Rat auffordern kannst, tätig zu werden. Vermutlich gibt es auch einen Ausschuss für Gewerbe oder Wirtschaft, in dem du auch als Nicht-Ratsmitglied mitarbeiten kannst. Da kannst du mit beeinflussen, was im Ort passieren soll/darf und was nicht. Nimm Kontakt mit einem dir am wenigsten quer liegenden Partei- oder Ratsangehörigen auf und bekunde dein Interesse. Normalerweise sind die Parteien/Fraktionen froh, wenn sie interessierte Bürger benennen können. - Du kannst dich auch als Parteiloser über die Liste einer Partei in deinem Ort für die nächste Kommunalwahl aufstellen lassen und so im Rat mitarbeiten.

        Außerdem kannst du immer an den Kreistag oder den Landrat, der für euch zuständig ist sowie an den für euren Kreis gewählten Bundestagsabgeordneten schreiben. Die Namen und Adressen findest du alle im Netz. Du kannst sogar online eine Petition direkt an den Bundestag einreichen. Diese müssen von dem Petitionsausschuss bearbeitet und beantwortet werden: http://www.bundestag.de/petition

        Allgemeine Informationen zur Bürgermitbestimmung: http://kommunalwiki.boell.de/index.php/B%C3%BCrgerbeteiligung [Hinweis: Jutta50 hat den Beitrag zuletzt am vor 4 Jahren, 4 Monaten geändert.]
          Bienen machen glücklich!
        • Hallo zusammen,
          (der Titel ist echt unpassend... aber naja)

          Jedenfalls möchte ich hier nochmal den Faden mit dem Rezept von Digne verlinken, mit ihrem Bericht über den milchsauer vergärten Zucker mit Tee.

          http://forum.bienenkiste.de/forums/thread/?thread=848&page=1

          Jetzt ist die Zeit, das Futter anzusetzen für diejenigen, die dieses Jahr neue Schwärme einlogieren.

          Außerdem bin ich nach wie vor über jede Idee, wie man Zucker verbessern/austauschen kann bzw. welche Alternativen es dazu gibt.

          LG Eva
          • Hallo...mal was "altes" in einem alten Beitrag...

            Falls schon hier verlinkt, sorry, habs nicht gefunden:
            https://www.ages.at/download/0/0/b1460df9886403f4e76d5adb41b2207202c3735b/fileadmin/AGES2015/Service/Landwirtschaft/Bienen/Bienenfutter.pdf

            Ich glaub das sagt alles über ZUFÜTTERN für Bienen, und erklärt vielleicht so manchen Durchfall... (Minderwertiger, alter, überhitzter ZUCKER....)

            Mal schauen ob noch wer Interesse daran zeigt wink

            Mfg
            • ... weswegen wir unsere Bienen ja auch ausschließlich auf eigenem Honig überwintern. smiley
                Bienen machen glücklich!
              • Hi, war auch nur als Ergänzung da es einigen "Streit" zu diesem Thema hier gab wie ich gelesen habe wink

                wenn es denn das Wetter oder die Trachtlage erlaubt... Und meine Bienenweide doch schneller wachsen würde!

                Also ganz klar, ist das mein Ziel das Sie auf ihrem Honig überwintern...Aber laut BK Anleitung füttert man ja schon nach dem Einlogieren...

                Mfg der Blacki
                • Denn laut diesem PDF ist jegliche Wärmebehandlung und oder Säuren in selbstgemachten Futterlösungen kontraproduktiv (da die HMF Umwandlung angekurbelt wird) Und HMF ja bekanntlich "extrem" Bienenschädlich ist.

                  Außerdem hab ich halt recht viel im Forum über unerklärlichen Durchfall und auf Honig verhungerten Völkern gelesen...vielleicht ist der Zusammenhang ja größer als gedacht....


                  DENN auch Honig erhöht innerhalb eines Jahres den HMF wert stark...falsch gelagert sogar Bienentödlich...
                  Trotz das es der eigene war...

                  Und bitte nicht alles immer gleich so auffassen als wollen alle Neulinge die Weltanschauung ändern...wir (ich) äußere nur meine Meinungen und Gedanken wink


                  Mfg
                  • blackbee86 schrieb am 06.04.2018, 12:24
                    Und bitte nicht alles immer gleich so auffassen als wollen alle Neulinge die Weltanschauung ändern...wir (ich) äußere nur meine Meinungen und Gedanken wink

                    Das ist dein gutes Recht, blacki! Ich war nur etwas erstaunt, weil die Zuckerproblematik uns Bienenkistler ja nicht wirklich betrifft.

                    Es ist aber ganz offensichtlich, dass man mit selbst angerührtem Futter (Haushaltszucker, lauwarmes Wasser, keine Säuren oder sonstigen Zusätze) auf der sichereren Seite ist - wenn denn schon gefüttert werden muss.

                    Grüße,
                    Jutta
                      Bienen machen glücklich!
                    • Ohne Zufüttern ginge es in meiner ländlichen Umgebung überhaupt nicht,meine Bienen wären längst verhungert. Ich mische nach Rezept Zucker in lauwarmes Wasser,eine Tasse Kamillentee und etwas Salz kommen hinzu und, wenn man hat, etwas vom eigenen Honig. Das ist nichts neues, da ich aber bisher fast nur gute Erfahrungen gemacht habe, kaum Verluste erlitten und noch nie Durchfall erlebt habe (toi toi toi) wollte ich beruhigend darüber schreiben.
                      LG Frank
                        "Die Bienen haben das Sagen, ich habe das Tun!"
                        Karla Wallner, Mecklenburg
                      • Danke für deine Erfahrungen! Ich vermute das bei mir ähnlich Probleme in der Umgebung... zumal ich aus einer Vorgebirge Gegend komme und wir dazu noch mit recht langen/harten Wintern rechnen müssen (was die Sache u.U. noch verschärft...)

                        Mfg
                        • Jutta50 schrieb am 06.04.2018, 12:48
                          blackbee86 schrieb am 06.04.2018, 12:24
                          Und bitte nicht alles immer gleich so auffassen als wollen alle Neulinge die Weltanschauung ändern...wir (ich) äußere nur meine Meinungen und Gedanken wink

                          Das ist dein gutes Recht, blacki! Ich war nur etwas erstaunt, weil die Zuckerproblematik uns Bienenkistler ja nicht wirklich betrifft.

                          Es ist aber ganz offensichtlich, dass man mit selbst angerührtem Futter (Haushaltszucker, lauwarmes Wasser, keine Säuren oder sonstigen Zusätze) auf der sichereren Seite ist - wenn denn schon gefüttert werden muss.

                          Grüße,
                          Jutta

                          Okay das mag sein das uns das eher weniger betreffen sollte! so wie ich aus deinen Beiträgen raus lesen konnte scheinst du auch eine sehr gute Lage für deine BKs haben. Aber viele eben leider nicht (mehr)ich hab auch erst gestern/heute die Themen Füttern/Krankheiten etc. etwas vertieft...und man hat ja in dem vorherigen Beitrag(der Gesperrt wurde) gemerkt das zumindest unter Anfängern doch noch ein Großer Bedarf an Infos bzw. Unsicherheit herrscht so meine Einschätzung.



                          Bei mir ist da Hauptsächlich Viehweide... und die Gärten der Nachbarn wink
                          • Ergänzung:

                            http://bienenstand.at/publikationen/hydroxymethylfurfural-giftig-fuer-bienen-und-larven/

                            Vor allem was falsche Honig Lagerung bewirken kann. Die Wirkung von HMF auf den Menschen ist übrigens noch nicht geklärt.

                            Mfg
                            • Hallo blackbee,

                              es ist richtig und wünschenswert, dass man als Anfänger viel liest und sich ein solides Grundwissen zulegt (Einführungskurs hilft auch!). Gleichzeitig muss man schon darauf achten, was man liest und woher die Weisheiten stammen. Als Anfänger mit der Bienenkiste reicht es zunächst völlig aus, sich das Buch von E.M. Klein (mehrfach) gründlich durchzulesen und sich an die Anleitungen darin zu halten. Was du im Netz - außerhalb dieses Forums - findest, richtet sich in erster Linie an Berufs- und Hobbyimker mit vielen Völkern und entsprechendem Futterbedarf und Honigverkauf.

                              Z.B. die Honiglagerung: unsere bescheidenen Mengen brauchen nicht "gelagert" zu werden, die verbrauchen sich im Laufe eines Jahres/Winters ganz von alleine. smiley Da der Honig nicht geschleudert wird, verhält er sich zudem im Alterunsprozess anders als die geschleuderten, gerührten, zusammengerührten, gelagerten und aufgewärmten Honige aus konventionellen, größeren bis industriellen Imkereien.

                              Auch das Futter ist bei uns ja mit Bordmitteln herzustellen, wir brauchen keine billigen Angebote von riesigen Mengen ggf. nicht einwandfrei hergestelltem Futter zu kaufen.

                              Das alles - Verfahren, Probleme und deren Bewältigung in der konventionellen Imkerei - läßt sich nicht 1:1 mit der Bienenhaltung in Bienenkisten vergleichen und macht nur Sorgen, solange man nicht selbst über ein paar Jahre Erfahrung verfügt und die für unsere Betriebsweise relevanten Dinge herausfiltern kann.

                              Also entspannen, Buch und Forum lesen, und ggf. hier nachfragen! smiley
                                Bienen machen glücklich!
                              • Hallo Jutta,

                                also schonmal toll wenn ich Fragen Darf;)
                                Ich gebe auch zu das ich so bin, wenn mich etwas Fasziniert geh ich darin voll auf...und in meinem kleinen Kopf schwirren dann immer 1000 Gedanken und Fragen rum...ich bin eigentlich kein Perfektionist, aber wenn es um Lebewesen geht versuch ich das doch wink
                                Daher wahrscheinlich mein hinterfragen von Sachen von den ich noch keine Ahnung habe...(außer belesenes Wissen...)
                                Und das der Zucker (vorallem aus Fructose bei unnötiger Wärmezufuhr) zu HMF umgewandelt wird (bei so niedrigen Temp.) war mir neu.

                                Mein Gedanke war da folgender: selbst geernteter Honig...aufgehoben für den nächsten Winter zum zufüttern...Falsch gelagert... u.U. Bienensterben...wegen Durchfall da HMF auf den Darm der Biene wirkt...? (möglich???)


                                Und der 2. war: Bei der Ernährung der Bienen spielt keine Rolle welche Beute ich benutze (ich meine beim zufüttern wenn nötig)
                                und in dem von mir geposteten Artikel wird gesagt das am besten eine Mischung aus den 3 Zuckerarten ( Sacharose, Glucose, Fructose ) in einem bestimmten Verhältnis wäre.... (möglich???)

                                Ich muss allerdings sagen das ich noch nicht genau die Zusammensetzung von "Hushaltszucker" geprüft habe auf diese 3 Zuckerarten... vielleicht beseht der ja genau aus den Anteilen...


                                3. wollte ich mit den Artikeln einfach etwas über "Zucker in Verbindung mit Bienen" genauer beleuchten...denn auch Nektar und Pollen...wer hätte es gedacht...besteht ja aus Zuckern die, die Bienen verwerten. Und z.B. Rapshonig/Waldhonig ist als Winterhonig ja nicht gut für die Bienen und wenn da mal liest, weiß man auch warum...und man lernt das BALLASTSTOFFE im ZUCKER als ROHASCHE bezeichnet wird... weil in einem anderen Beitrag stand "brauner Zucker hat keine Ballaststoffe" wird nur meist anders angegeben...;)

                                so genug vom Zucker...wer die Artikel lesen will soll dies tun...wer nicht, der nicht!


                                Liebe Grüße in die Runde
                                Der Blacki
                                • Da es hier ja auch um Verschwörungstheorien geht wink smiley

                                  Nochwas...eher für den normalo Honigkäufer...aber meiner Meinung nach doch Interessant...


                                  Auszug:

                                  Zusammenfassung
                                  Relevante Parameter, die eine wesentliche Veränderung durch die Lagerung erfahren, sind
                                  Invertaseaktivität, Diastaseaktivität, HMF-Gehalt, Konsistenz, Gärung und mit der Gärung
                                  einhergehend Gärungsparameter wie Hefe-, Ethanol- und Glyceringehalt.


                                  • Eine Lagerung bei 4 °C führt über einen sehr langen Zeitraum zu keiner Veränderung
                                  des Honigs. Gleichwohl ist diese Art der Lagerung kostenintensiv und daher ökonomisch
                                  nicht sinnvoll.


                                  • Eine Lagerung bei 15 °C ist anzuraten, da hier erst nach längerer Lagerzeit relevante
                                  Veränderungen eintreten. Der Honig behält über lange Zeit seine spezifischen Eigenschaften.
                                  Die Lagerzeit liegt bei deutlich über 3,5 Jahren.


                                  • Sobald Honig über 18 °C gelagert wird, treten nach relativ kurzen Zeiträumen Veränderungen
                                  auf. Je höher die Temperatur, umso größer die Veränderungen. Die Halbwertzeit
                                  der Invertaseaktivität liegt nur noch bei ca. drei Jahren, die der Diastaseaktivität
                                  nur noch bei zwei Jahren. Gravierender ist der HMF-Gehalt. Der Grenzwert
                                  der D.I.B. –Warenzeichensatzung (15 mg/kg) ist bereits nach weniger als einem
                                  Jahr erreicht und der Grenzwert der Honigverordnung (40 mg/kg) nach 1,5 bis 3 Jahren.


                                  • Bei der Lagerung über 18 °C muss man auch mit dem Beginn der Entmischung rechnen,
                                  die wiederum die Gärung positiv beeinflussen kann.


                                  • Honige mit einem Wassergehalt von über 18,0 % oder dem Vorhandensein von vielen
                                  Hefen und einem relativ hohen Wassergehalt von 17,5 % gehen bei Lagertemperaturen
                                  ab 18 °C nach wenigen Wochen in Gärung. Bei der Lagerung im Kühlraum
                                  bei 15 °C sind diese Honige nach ca. einem Jahr in Gärung. Die allgemeine Annahme,
                                  dass Honige ab 17,0 % Wassergehalt unabhängig von Anzahl Hefen und Lagertemperatur
                                  nicht gärungsgefährdet sind, ist falsch. Dieser Grenzwert ist nach den vorliegenden
                                  Untersuchungen auf 16,5 % Wassergehalt zu korrigieren. Honige über
                                  16,5 % Wassergehalt gehen bei Lagerung über 18 °C nach ca. 1,5 Jahren in Gärung
                                  über. Die beginnende Gärung lässt sich frühzeitig am Parameter Ethanolgehalt erkennen.
                                  Das Projekt wurde aus seitens des Landes Niedersachsen und der EU (1234/2007/EG) finanziert.


                                  Mfg
                                    • Interessante Beiträge und Links, aber mit Politik und Rechtliches haben die nicht zu tun. Stelle bitte weitere Beiträge zum Thema Zucker und Auffütterung hier hin: http://www.mellifera-netzwerk.de/forum/board/?board=19

                                      Schöne Grüße

                                      -K
                                        Kevin M. Pfeiffer - Berlin (Mitglied, Imkerverein Kreuzberg e.V.) - Imkerbuch - Stockwaage - Visitenkarte
                                      • Okay, geht Klar!

                                        Mfg