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  • Hallo,

    ich überlege aus verschiedenen Gründen, ob ich zum aktuellen Zeitpunt (Mitte Juli) noch einen Trommelschwarm machen kann oder ob es zu spät ist?

    Mein grundsätlziches Ziel ist die Umsiedelung eines gesamten Volkes in eine neue Beute.

    Oder wäre aus Euerer Sicht in diesem Fal eher die Herausnahme aller BW in die neue Beute? Hätte bei mir den Nachteil, dass ich diese zurecht schneiden müsste, da die neue Beute KEINE Bienenkiste sein soll.

    Grüße & Danke
    Andreas
    • die Möglichkeit hast Du jetzt noch. Wenn Du, wie ich aus Deinem kurzen TeXt herauslese,
      die Bienen in ein Magazin umsiedeln möchtest, dann solltest Du sie auf Mittelwände setzten
      und bis Ende September kontinuierlich füttern.
      Dann bauen die Bienen noch vor dem Winter genügend Waben aus.

      Hinweis: Viele Magazinimker führen auf diese Weise nach der Honigernte eine Art von
      Varroabehandlung durch, indem sie den Volkern damit die gesamte Brut entziehen.


      gruss bf
        Abyssus abyssum invocat
      • Hallo,

        vielen Dank. Ja ich habe an ein Magazin gedacht. Die Überlegung war einfach, wann auch grundsätzlich der richtige Zeitpunkt im Jahr ist? Früher, damit die Zeit noch größer ist, denn dann ist ja erst einmal Brutpause und die Winterbienen müssen ja auch noch "gschaffen" werden. Oder ist jetzt eh der richtige Zeitpunkt, da der Höhepunkt der Bruttätigkeit vorbei ist und jetzt erst dann begonnen wird, Brut für die Winterbienen anzulegen, was dann in der neuen Kiste gemacht werden könnte.

        Grüsse & Danke
        Andreas
        • Ich wundere mich ja immer ein bißchen, wenn ausgerechnet die Bienenkistler Austeigern beim Umsiedeln in konventionelle Beuten helfen sollen.
          ME sind da dann die Konventionellen gefragt^^
            sapere aude
          • Hallo Andreas,
            und was machst du mit den "Restbienen", die sich nicht abtrommeln lassen, weil sie bei ihrer Brut bleiben? Oder du die Königin nicht erwischt?

            Mein Gedanke: Starte im nächsten Frühjahr mit einem Kunstschwarm (Trommelschwarm - Vorweggenommener Vorschwarm) oder Schwarm (vielleicht sogar der Eigene) mit der Magazinimkerei - und stell dann die alte, besiedelte Kiste zum Verkauf.

            So greifst du am wenigsten in das Leben des Bien ein. Und machst noch einem Bienenkisten-Neuling eine Freude.

              "Nicht alles, was zählt, kann gezählt werden, und nicht alles, was gezählt werden kann, zählt." wird Einstein zugeschrieben
            • digne schrieb am 18.07.2014, 09:28
              Ich wundere mich ja immer ein bißchen, wenn ausgerechnet die Bienenkistler Austeigern beim Umsiedeln in konventionelle Beuten helfen sollen.
              ME sind da dann die Konventionellen gefragt

              Man hilft wo man kann. Die meisten(?) Magazinimker kennen sich mit der Bienenkiste dafür nicht ausreichend aus.

              -K
                Kevin M. Pfeiffer - Berlin (Mitglied, Imkerverein Kreuzberg e.V.) - Imkerbuch - Stockwaage - Visitenkarte
              • Hallo,

                Danke Siegfried für Deinen guten Hinweis und Tipp. Werde schauen, ob ich jemanden findet der Interesse an der BK hat. Wohne im SW (südlich von Freiburg).

                Ansonsten dachte ich eigentlich, die BK-Imker sind eher die aufgeschlossenen, die es nicht nötog haben auf die konventionellen zu schimpfen. Ich hatte gehofft, das wir sind besser als die anderen bräuchten wir nicht. Aber nun ja.

                Ich meines Verständnisses nach denke, jeder sollte aufgeschlossen sein in jeder Hinsicht. Und wenn jemand nicht helfen mag, dann ist das ja nur legitim, aber man kann sich dann ja auch zurückhalten mit Kommentaren.

                Sorry, das musste sein. Ich finde alles hat so seine Berechtigung und keines ist besser als das andere. Seien wir froh, dass sich viele um unsere Bienen kümmern, ob rechteckig oder quadratisch. Ich werde weiterhin auf beiden Linien Erfahrungen sammeln und das jeweils positive mitnehmen.

                Grüße & Danke
                Andreas
                • aw21sg schrieb am 18.07.2014, 09:11
                  Hallo,

                  vielen Dank. Ja ich habe an ein Magazin gedacht. Die Überlegung war einfach, wann auch grundsätzlich der richtige Zeitpunkt im Jahr ist? Früher, damit die Zeit noch größer ist, denn dann ist ja erst einmal Brutpause und die Winterbienen müssen ja auch noch "gschaffen" werden. Oder ist jetzt eh der richtige Zeitpunkt, da der Höhepunkt der Bruttätigkeit vorbei ist und jetzt erst dann begonnen wird, Brut für die Winterbienen anzulegen, was dann in der neuen Kiste gemacht werden könnte.

                  Um Deine Überlegung zu Ende zu führen:
                  Jetzt wäre der richtige Zeitpunkt, das komplette Volk ins Magazin umzusiedeln, denn jetzt wird,
                  wie Du richtig schreibst, die Brut für die Winterbienen angelegt. Die vorhandene Brut ist in einem sochen Fall verloren
                  (was bei der Magazinbetriebsweise zur Varroabekämpfung ausdrücklich erwünscht ist).

                  Allerdings eine Kleinigkeit gibt'snoch zu erwähnen. Die Magazinimker weiseln zugleich um,
                  setzen eine frisch begattete junge Königin ein, die sofort in Eilage geht.

                  Ich weiß nicht, was für eine Königin du in Deinem Volk hast. Und aus diesem Grunde wäre der Vorschlag von Siegfried auch aus meiner Sicht vorzuziehen, aber danach hattest Du ja nicht gefragt, nicht wahr?

                  gruss bf
                    Abyssus abyssum invocat
                  • Hallo BF,

                    noch einmal vielen Dank für Deine Ergänzungen. Werde schauen, ob ich einen Interessenten finde und wenn nicht, dann weiss ich ja über andere Mgl. Bescheid.

                    Grüsse
                    Andreas
                    • aw21sg schrieb am 18.07.2014, 14:09
                      ...
                      Ansonsten dachte ich eigentlich, die BK-Imker sind eher die aufgeschlossenen, die es nicht nötog haben auf die konventionellen zu schimpfen. Ich hatte gehofft, das wir sind besser als die anderen bräuchten wir nicht. Aber nun ja.
                      Ich meines Verständnisses nach denke, jeder sollte aufgeschlossen sein in jeder Hinsicht. Und wenn jemand nicht helfen mag, dann ist das ja nur legitim, aber man kann sich dann ja auch zurückhalten mit Kommentaren.

                      Ich hab hier nicht mal auf die Konventionellen geschimpft,
                      würde ich aber, denn die haben Imkern und Bienen die derzeitigen Probleme beschert und sind dabei komplett uneinsichtig!

                      Von 'Alternativen' grundsätzlich Heiligkeit und schier endlose Geduld zu verlangen, ist schlicht und einfach grob unfair.

                      Rest per pn.
                        sapere aude
                      • aw21sg schrieb am 18.07.2014, 14:09
                        Hallo,

                        Ansonsten dachte ich eigentlich, die BK-Imker sind eher die aufgeschlossenen, die es nicht nötog haben auf die konventionellen zu schimpfen. Ich hatte gehofft, das wir sind besser als die anderen bräuchten wir nicht. Aber nun ja.

                        Ich meines Verständnisses nach denke, jeder sollte aufgeschlossen sein in jeder Hinsicht. Und wenn jemand nicht helfen mag, dann ist das ja nur legitim, aber man kann sich dann ja auch zurückhalten mit Kommentaren.

                        Hallo andreaswalter,
                        Deine Annahme ist falsch. Die BK-Imker sind meiner Meinung nach nicht mehr und nicht
                        weniger aufgeschlossen als Imker mit anderen Beuten. Bienenkistenimker haben jedoch ein anderes
                        Verständnis von Imkerei und praktizieren dies häufig auch komulativ mit anderen alternativen
                        Haltungsformen (z.b. TBH, Einraumbeute, Warré usw.). Oft erwächst die Liebe zur BK einer inneren
                        Haltung zur Natur.
                        Digne hat Recht, wenn sie die konventionellen Imker auf ihre Weise kritisiert, mache ich auch!

                        Hilfsbereit sind wir, auch gegenüber Imkern im Magazin, und gerade Digne zeigt oft sehr viel Geduld
                        bei etwas "merkwürdigen" Fragen. Mir geht da eher schon mal der Gaul durch (wie mancher Leser hier im
                        Forum weiß).

                        Wenn Du bei Formulierung Deiner Frage gleich frei heraus geschrieben hättest, dass Du auf Magazin
                        umsteigen möchtest und vor allem warum, dann hättest Du wohl kaum eine solch heftige Reaktion
                        hervorgerufen.

                        Diese Frage interessiert mich auch jetzt noch. Ich würde mich freuen, wenn Du uns kurz Deine
                        Gründe für den Ausstieg aus der BK mitteilen würdest.

                        gruss bf
                          Abyssus abyssum invocat
                        • aw21sg schrieb am 18.07.2014, 14:09
                          Ansonsten dachte ich eigentlich, die BK-Imker sind eher die aufgeschlossenen, die es nicht nötog haben auf die konventionellen zu schimpfen. Ich hatte gehofft, das wir sind besser als die anderen bräuchten wir nicht. Aber nun ja.

                          Ich meines Verständnisses nach denke, jeder sollte aufgeschlossen sein in jeder Hinsicht. Und wenn jemand nicht helfen mag, dann ist das ja nur legitim, aber man kann sich dann ja auch zurückhalten mit Kommentaren.
                          Ich glaube zwar nicht, dass Bienenkisten-Imker die besseren Menschen sind, ich würde mir aber wünschen wink

                          Ich glaube menschliches Zusammenleben gelingt dann gut, wenn wir geduldig uns gegenseitig die Fehler nachsehen. Wenn wir voneinander Fehlerlosigkeit erwarten, wird das nichts.

                          So, dass war mein Wort zum Sonntag. Genießt den Tag! smiley
                            Erhard Maria Klein - Hamburg
                          • Hallo Ihr,

                            auch mir geht es am meisten um das Zusammenleben von unterschiedlichen Richtungen, beide sollten von den anderen lernen und diese auch verstehen.

                            Wie von Euch gewünscht zu mir: Ich habe durch die BK die Liebe zu den Bienen gefunden und ebenfalls das Zusammenhängen von Lebensvielfalt, Landwirtschaft, Blütenvielfalt, etc. Seither gehe ich mit kpl. anderen Blick durch die Welt.

                            Der Grund für meine urprgl. Frage ist, dass ich inzwischen einiges an Erfahrung mit der BK und eben aber auch am Imkern mit Magazinen bekommen durfte. Aktuell habe ich 5 BK und 3 Magazine. Weder möchte ich kpl. "umsteigen" noch finde ich Magazine besser als die BK. Ich möchte einfach den Schwerpunkt ein wenig verlagern.

                            Allerdings möchte ich folgendes anmerken:
                            1. Wie auch schon in einem anderen Beitrag angemerkt habe ich inzwischen erleben dürfen, dass die Honigausbeute sich bei mir bei der BK sehr zurückhält und diese bei den Magazinen schon anders ist. Und die Nachfrage nach meinem Honig ist noch immer größer als mein Lager hergibt.
                            2. Man kann meiner Einschätzung nach auch mit Magazinen so imkern, dass dies zum Wohle der Tiere ist. (siehe Demeter oder Boland zertifizierte Imker)
                            3. Auch habe ich dieses erleben müssen, dass eine BK nicht immer optimal ist, wenn man durch Pestizideinsatz geschädigte Völker hat. Z.B. ist ein Volk bei mir leider fast zugrunde gegangen, da zur Obstblüte zwei Völker bei mir große Spritzschäden bekommen habe und wohl sehr viele "vergiftete" Pollen in den Kisten zurückgeblieben sind. Somit musste ich über Wochen vergiftete Jungbienen einsammeln. In einem Magazin hätte ich zumindest besser die Mgl. gehabt, die Pollen herauszunehmen, um den Völkern zu helfen.
                            4. Ich "arbeite" oft mit Kindern und mache entspr. Projektarbeit, auch da hilft es mir bei Betriebsweisen zu kennen.
                            5. Auch muss ich ehrlich sein, dass ich den Umgang mit der BK schon umständlich finde und ich daher die meisten Kisten praktisch nie wirklich öffne.

                            Ich möchte einfach nur für Offenheit für beide Seiten werben. Und da nehme ich gerne die konventionellen Imker mit ein auch wenn ich einiges von dem, was diese tun selbstverständlich ablehne. Aber denke ich auch, dass diese mir eher zuhören und mich verstehen, wenn ich weiss, warum und weshalb sie was tun und sie sehen, dass ich beides kenne.

                            Akzeptanz für beide Seiten, das denke ich habe ich in dem örtlichen Verein geschafft.

                            Herzliche Grüße
                            Andreas
                            • Hallo Andreas,

                              das ist doch mal ein konkreter Standpunkt. Und ich muss sagen, dass ich deine Herangehensweise durchaus einleuchtend finde. Nur wer weiß, wovon er sprciht, sollte auch etwas sagen.

                              Hättest du deinen letzten Beitrag als ersten eingestellt, wäre die Diskussion sicher in einer anderen Richtung verlaufen. Nun, jetzt wissen wir Bescheid, worum es dir geht, und jetzt, denke ich, geht es hier richtig zur Sache.

                              Konventionelle (Magazin-)Imkerei und "alternative" Betriebsweisen wie die Bienenkiste sind an sich so verschieden nicht, alle haben zwei Ziele: Bienen möglichst nicht aussterben zu lassen und Honig zu ernten. Nur, dass die Wichtung unterschiedlich ist. Wenn wir es irgendwie schaffen könnten, das Beste aus beiden zu vereinen, wären wir einen Schritt weiter, Ansätze dazu gibt es ja.

                              Ich selbst versuche in meinem Verein als einziger Biki-Imker, so langsam aber beständig einen Konsens herbei zu führen, aber das dauert eben.

                              Beste Grüße
                              Matthias
                                Herr, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

                                Ein paar dumme Sprüche: Rettet den Wald, esst mehr Spechte! - Gott, gib mir Geduld, aber zackig! - Was Hänsel nicht lernt, lernt Karlchen dann eben auch nicht ...
                              • Hallo Meph, hallo Andreas,

                                Ihr beide seid sicherlich auf dem richtigen Weg, indem Ihr einen Konsens mit den Magazinimker
                                sucht. Es gibt sicherlich auch vielfältige und gute Gründe, um die Bienenhaltung im Magazin
                                zu bevorzugen und diese Imker denken im Grunde nicht viel anders als wir. Sie haben lediglich
                                andere Ziele (Meph beschreibt dies mit dem Begriff Wichtung, was richtig ist).

                                Eines haben wir alle miteinander gemeinsam, egal ob wesensgemäße, konventionelle Haltung oder eine
                                Mischung von beidem (wie Demeter, Bioland), so wie Ihr es angesprochen habt.
                                Diese Gemeinsamkeit birgt allerdings nichts Gutes: Es ist der Kampf um den Erhalt der Bienen gegen
                                die Agrochemie. Da sitzen wir alle in einem Boot. Einer sorgt sich wie der andere um seine Völker.
                                Und, da muss ich Andreas leider widersprechen, nutzt es auch nichts, dem ein oder anderen Volk
                                im Einzelfall vergiftete Pollen zu nehmen.

                                Nicht wir müssen auf den Pestizideinsatz reagieren und uns solche Kapriolen einfallen lassen um
                                ggfalls ein Volk zu retten, sondern es muss Aufhören die für alle Arten schädlichen Gifte in die
                                Umwelt einzubringen. Es ist doch unglaublich, dass denjenigen, die das tun, per Gesetz größere
                                Rechte eingeräumt werden, als denjenigen (z. B. Imker), die dadurch die Nachteile haben.

                                Wenn wir es schaffen sollten, hiergegen gemeinsam unser Recht und das der Bienen einzufordern,
                                dann ist es egal, mit welcher Beute jemand imkert.

                                Die Bk ist ein Konzept, um auf einfachste Art, mit einfachen Mittel und geringem Zeitaufwand
                                Bienen in kleinem Umfang zu halten. Das schließt nicht aus, dass man auch anderes probiert oder
                                umsteigt oder einen konventionellen Imker in seiner Nähe hat, dem es nur um möglichst viel Honig
                                geht und das sollte man ihm lassen bzw. gönnen. Dafür müht er sich ja auch das ganze Jahr ab.

                                Ich bin nach wie vor von diesem Konzept überzeugt und habe erst mit eigener Bienenhaltung begonnen,
                                als EMK die BK vorgestellt hatte. Eine einfache Methode der Bienenhaltung für berufstätige Menschen
                                mit wenig Zeit!

                                Mittlerweile beanspruchen die Bienen aufgrund geänderter Umweltbedingungen ein vielfaches meiner
                                Aufmerksamkeit als noch vor 4-5 Jahren. Auch in unserem Hinterweltlerdorf haben die giftigen
                                Beiz- und Spritzmittel Einzug gehalten.
                                Aber was will unser Ortsverein (ich bin dort auch der einzige BK-Imker) mit einem Altersdurchschnitt
                                von über 70 Jahren und einer Handvoll Imker dagegen tun?

                                Eine schwierige und sehr ärgerliche Situation.

                                Trifft der Slogan "Bienenkiste. Bienen halten ganz einfach" noch zu?
                                Aufgrund der negativen Außeneinflüsse sicherlich nicht mehr!

                                gruss bf
                                  Abyssus abyssum invocat
                                • bienenflug schrieb am 22.07.2014, 00:11
                                  Trifft der Slogan "Bienenkiste. Bienen halten ganz einfach" noch zu?
                                  Aufgrund der negativen Außeneinflüsse sicherlich nicht mehr!
                                  Ich habe ihn deshalb auch schon vor ein paar Jahren auf "Bienen halten – einfach und natürlich!" geändert wink
                                  Ich will ja keine falschen Erwartungen wecken...

                                  Im Laufe der Jahre habe ich festgestellt, dass die Vorstellung, was "einfach" bedeuten kann, weit auseinander gehen. Es gibt Leute, die erwarten, dass eine Bienenkiste so was wie ein Vogelnistkasten oder Insektenhotel ist. Ich sehe "einfach" natürlich vor dem Hintergrund der intensiven Magazin-Bienenhaltung, die auch heute noch als "Standard" gilt und in den Imkerkursen und der gängigen Anfängerlitaratur landauf und landab gelehrt wird und die für viele Menschen heute nicht mehr attraktiv ist.

                                  Wirklich einfach wird es dann auch erst, wenn man ein paar Jahre Erfahrung gesammelt hat und sich nicht wegen jeder Biene, die etwas mit dem linken mittleren Bein zuckt, anfängt Sorgen zu machen wink
                                    Erhard Maria Klein - Hamburg