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  • Wer möchte, kann unter nachfolgendem Link den Eil-Appell von Campact unterstützen:
    Der Monsanto-Minister muss gehen!

    https://www.campact.de/
      Abyssus abyssum invocat
    • Deutscher Imkerbund e. V.

      Imker enttäuscht über Schmidts Entscheidung zu Glyphosat

      28.11.2017 – 09:39

      Gestern gab der amtierende Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt nun grünes Licht für die weitere Verwendung.

      Peter Maske, Präsident des Deutschen Imkerbundes e.V. (D.I.B.) äußerte sich am Abend entsetzt. "Die jetzige Entscheidung ist für uns in keiner Weise nachvollziehbar. Sowohl wir auf Bundesebene als auch alle unsere 19 Mitgliedsverbände auf Länderebene haben uns strikt und immer wieder gegen den Einsatz dieses Mittels positioniert, denn der Einsatz des Herbizides ist in mehrerlei Hinsicht für die Imkerei nicht tolerierbar."
        Abyssus abyssum invocat
      • Jutta50 schrieb am 04.11.2017, 17:26
        Unser "Hausigel" ist noch da. Aber Ihr habt Recht, man sieht auch keine überfahrenen Igel auf den Straßen - was ich positiv fand bis jetzt...

        zum Thema, warum es den Igel an den Kragen geht:
        http://www.sueddeutsche.de/bayern/naturschutz-igel-werden-zur-bedrohten-art-1.3801155
          Abyssus abyssum invocat
        • bienenflug schrieb am 27.12.2017, 13:33
          Seit dem 29.11.2017 ist um den Glyphosat-Minister Schmidt totale Presse-Ruhe eingekehrt!!!
          Ich frage mich, wie kommt das. Zensur von ganz oben????
          Möge er doch bitte aus seiner Versenkung nicht wieder auftauchen.

          Groko-Entscheidung v. 07.02.18 - Schmidt verliert sein Ministeramt!

          Nun denn!

            Abyssus abyssum invocat
          • Neuigkeit!

            Am 01.02.18 berichtete die Saarbrücker Zeitung zum Thema Nikotinoide und Bienensterben.
            Aus dem Bericht geht hervor, dass die für die Bienen negativen Gutachten vom Tisch sind und
            die Efsa zu dem Schluss gekommen ist:
            Insgesamt wurde das Risiko für die drei Bienentypen bestätigt.

            Nun müssen die Bienengifte schleunigst vom Acker - der Frühling darf nicht noch stummer werden, fordern Naturschutzorganisationen.
            Forderung betreffend die geplante Länderabstimmung: Die Bundesregierung muss ja sagen!

            persönliche Anmerkung meinerseits: bin gespannt, wie die deutsche Politik dieses Mal das beabsichtigte Verbot von Nikotinoiden umschifft, sich aus ihrer Verantwortung herauswindet und beukotiert!
            weiterer Artigkel gleichen Inhalts: https://www.topagrar.com/news/Home-top-News-EU-Parlament-prangert-Verbrauchertaeuschung-bei-Honig-an-9077173.html [Hinweis: bienenflug hat den Beitrag zuletzt am vor 1 Jahr, 3 Monaten geändert.]
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            • Klöckner ist noch nicht im Amt und produziert bereits hochgradigen Schwachsinn!

              Zitat aus dem Artikel:
              „Die künftige Agrarministerin Klöckner hat sich bisher nur unter dem Motto `Gut gemeint ist nicht gut gemacht` zum Thema Agrargifte geäußert. Sie schlug vor, dass konventionelle Pestizide auch Biobauern erlaubt sein sollten, wenn die Felder zu nass sind - etwa um unerwünschte Pflanzen mechanisch zu entfernen“, betonte Neddermann in ihrer Erklärung. „Die Bio-Branche lehnte diesen Klöckner-Vorschlag dankend ab“.

              Topagrar.com - Lesen Sie mehr auf: https://www.topagrar.com/news/Home-top-News-EU-Parlament-prangert-Verbrauchertaeuschung-bei-Honig-an-9077173.html
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              • EU stuft Neonicotinoide als Gefahr für Bienen ein - Ergebnisse der EFSA-Risikobewertung liegen vor

                aus dem Mellifera-Newsletter

                Heute hat die EFSA (European Food Safety Authority) ihre Risikobewertung für die Insektizide Clothianidin, Imidacloprid und Thiamethoxam (sogenannte “Neonicotinoide”) veröffentlicht.


                » Link zur aktuellen Stellungnahme der EFSA

                Ergebnis: Wild- und Honigbienen werden von diesen Insektiziden bereits in geringen Konzentrationen schwer geschädigt. Das Risiko für Bienen variiert zwar in Abhängigkeit von der Nutzpflanze und dem Expositionsweg , aber bei allen Anwendungen im Feld zeigt sich mindestens ein Hoch-Risiko-Effekt.

                Diese Neonicotinoide sind seit über 10 Jahren in der EU zugelassen und werden vor allem zum Beizen von Saatgut verwendet. Die EU-Kommission hat bereits 2013 ein Teilverbot dieser Stoffe erlassen, es bestanden aber noch große Datenlücken bei der Risikobewertung. Die Hersteller Bayer und Syngenta klagen beim Europäischen Gerichtshof gegen dieses Teilverbot. Jetzt konnte die EFSA auf über 1.500 wissenschaftliche Studien zurückgreifen. Neonicotinoide wirken als Nervengifte auf Insekten, schädigen das Gedächtnis und das Orientierungsvermögen oder schädigen die Fortpflanzung (verminderte Anzahl an Königinnen).

                Damit bestätigt die EFSA den schon seit vielen Jahren von den Imkern und ihren Verbänden immer wieder an die Politik herangetragene Verdacht, dass diese Pestizide mit verantwortlich für das Insektensterben und den Rückgang der Bestäuber sind. Die EU-Kommission hatte bereits im Frühjahr 2017 ein umfassendes Freilandverbot für diese Neonicotinoide vorgeschlagen, die Mitgliedstaaten wollten aber zuerst abwarten, bis die EFSA ihre Prüfung abschließt. .

                Die Aurelia Stiftung fordert die EU-Kommission und Bundeslandwirtschaftsministerium auf, jetzt umgehend Konsequenzen zu ziehen und für eine neonicotinoidfreie Landwirtschaft zu sorgen. Das bisherige Teilverbot der Neonicotinoide muss so ausgeweitet werden, dass jegliche Verwendung im Freiland ausgeschlossen ist.

                Das von der Aurelia Stiftung organisierte Bündnis zum Schutz der Bienen kämpft mit mehreren Imkerverbänden vor dem Europäischen Gerichtshof für die Aufrechterhaltung und die Ausweitung des Teilverbotes dieser Neonicotinoide.

                Herzliche Grüße und ein kräftiges „Es lebe die Biene!"

                 
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