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  • samusamu schrieb am 17.11.2013, 21:46
    Nun ist es so, das es die letzten 3 - 4 Tage immer Nachtfrost gab, die Bienen müssten doch demnach Brutfrei sein, oder? Die Wetterprognosen zeigen das es auch eher kühler wird oder zumindest ähnlich bleibt. Ist also evtl. nach einer kurzen Erholungsphase der Bienen von der Ameisensäure eine Oxalsäure Behandlung angeraten?
    Das Volk ist ca. 3 Wochen nach den ersten richtigen Nachtfrösten i.d.R. brutfrei. Ist ja klar: Die Bienen können ja nicht hellsehen und die Königin stellt die Eiablage ein, wenn es kälter wird. Dann dauert es noch drei Wochen, bis die letzte Brut geschlüpft ist.

    Ich würde jetzt nicht mehr so viel fummeln, sondern in drei Wochen die OS-Behandlunng machen. Fertig! Jeder Eingriff ist eine Belastung fürs Bienenvolk. Besonders in der kalten Jahreszeit. Die Wahrscheinlichkeit, dass es mehr schadet als nützt, ist groß.
      Erhard Maria Klein - Hamburg
    • Juhu!

      So habe ich es getan. Nicht mehr gefummelt und 3 Wochen später gewissenhaft die Oxalsäurebehandlung durchgeführt. Und beide Völer fliegen fleißig und tragen eifrig Pollen ein! So viel Eintrag wie aktuell habe ich im letzten Sommer nur selten beobachten können.

      Ich frage mich zwar inwieweit vor allem der kurze Winter auch eine Hilfe für mein Volk war und inwieweit ich bei der bald anstehenden Frühjahrsdurchsicht den Behandlungserfolg der Oxalsäure noch einmal mit Puderzucker überprüfen sollte.... aber aktuell freue ich mich einfach total über 2 sehr aktive Völker!

      Danke euch allen für eure Hilfe!