Sonstige Bienenprodukte - Bienenkisten-Forum https://www.mellifera-netzwerk.de/forum/board/?board=25 <![CDATA[Bienenbrot - Gewinnung/Ernte]]> https://www.mellifera-netzwerk.de/forum/thread/4956/bienenbrot---gewinnung-ernte#dis-post-31650 Über Bienenbrot (auf russisch Perga) haben wir uns meines Wissens nach hier im Forum weder unterhalten, noch sonst groß drum gekümmert.
Ich selbst bin manchmal bei der Honigernte auf Bienenbrot aufmerksam geworden, wenn ich
teilweise mit Bienenbrot gefüllte Honigwaben in die Presse gegeben habe. Sie landeten dann im
Presskuchen und wurden mit eingeschmolzen.
Erstmals dieses Jahr bei einer kleinen Honigernte aus der ATBH hatte ich das tolle Bienenbrot
separiert und kräftig in die Waben gebissen. Das Bienenbrot ließ sich prima herauskauen.
Die gekauten Wachsreste spuckte ich in einen Sammelbehälter und schmolz es mit ein. Das
Bienenbrot landete in meinem Magen - ein unvergleichlich guter Geschmack. Honig kommt da ganz erhlich nicht mit.

Bienenbrot / Perga ist ein natürliches und biologisch-aktives Produkt mit Heileigenschaften. Bienenbrot / Perga enthält biologisch-aktive Komponente: Monosachariden, 16 verwechselbare und unverwechselbare Säure, 13 Fettsäure und Karotinoide, Vitamine E, C, P, K, B1, B2, B3, B6, Kalium, Magnesium, Phosphor, Mangan, Eisen, Kupfer, Zink, Chrom, Jod, Kobalt, Enzyme und Stoffe, die ähnlich den Hormonen sind. Bienenbrot / Perga wirkt wohltuend auf menschlichen Organismus. Mit Sicherheit kann man behaupten, dass man ähnliches Produkt wie Perga nicht in der Natur findet. Wenn Bienenbrot / Perga durch Milchsäuregärung gekommen ist, ist Risiko von Allergieentstehung auf Blütenstaub bei innerlicher Einnahme auf Minimum vermindert.

Im Gegenzug zu reinem Pollen, handelt es sich bei eingelagertem Bienenbrot ein von den
Bienen verarbeitetes Produkt, indem es mit Speichel und Honig vermischt in mit frischem
Propolis ausgekleidete Wachszellen eingelagert wird und dort fermentiert.
Diese Wabenstücke sind lange haltbar - wenn man sie in geschlossenen Behältnissen z. B.
Tupperboxen luftdicht aufbewahrt.

Dieses unvergleichlich gute Produkt lässt mich derzeitig nicht mehr los!
Mir stellte sich die Frage, wie ich als Bienenkistenimker aus meinen Völkern Bienenbrot
könnte. Letztlich wird es, denke ich, auf folgende MÖglichkeit der Ernte hinauslaufen:

Da ich seit mehreren Jahren aus meinen Bienenkisten mangels Tracht keine Honigernte erziele,
die Kisten quaxi ein Perpetuum mobile sind, um die ich mich lediglich kümmere und, wenn möglich, Schwärme gewinne,
bin ich auf den Gedanken gekommen, Bienenbrot/Perga und auch Honig im Rahmen der Bauerneuerung
zu gewinnen. Will heißen, ich löse ein Bienenkistenvolk im Sommer nach der Brutpause auf,
trommle es heraus und setze den Trommelschwarm in eine neue Beute.

Bei der Ernte der Brutraumwaben habe ich folgende Ziele vor Augen:

- Gewinnung von unverfälschtem Eigenwachs
- Gewinnung von Honig
- Gewinnung von Bienenbrot
- Gewinnung von Propolis (mache ich mir zu einem späteren Zeitpunkt noch Gedanken drüber)
- Varroadezimierung im Vorgriff auf die Spätsommerbehandlung

Zu den einzelnen Punkten:

Eigenwachs: Wir wissen mittlerweile alle, dass gekaufte Mittelwände zu einem hohen Anteil
verfälscht und für die Bienen toxisch/tödlich sind. Daher habe ich zwischenzeitlich meinen
Eigenwachskreislauf in Gang gesetzt.

Honig: Mangels guter Tracht ernte ich mit der BK keinen Honig aus Idem Honigraum.Das Die Honigräume meiner 4 Kisten bleiben seit mehreren Jahren leer.
Im Rahmen einer Bauerneuerung kann ich den im Brutraum vorhandenen Honig im Pressverfahren
ernten. Es dürfte sich um geschmacklich hervorragenden Mischhonig handeln.

Bienenbrot(Perga):
Das wäre jetzt für mich neu!
Perga ist sehr förderlich für die Gesundheit und ein hervorragendes natürliches Nahrungsmittel.
Durch den Fermentietierungsprozess im Stock kann es durch den menschl. Organismus im Gegensatz
zu reinem Pollen gut aufgeschlossen werden. Perga habe ich bislang total vernachlässigt und
ihm mehr oder weniger überhaupt keine Beachtung geschenkt, was ich als groben imkerlichen
Fehler erkenne. Perga möchte ich künftig genau so als Ernteprodukt betrachten wie Honig,
wobei ich ersteres als wesentlich wertvoller ansehe.

Propolis:
Das Abkratzen von Propolis und Ansetzen mit Alkohol muss ich mir noch genauer ansehen.
Im Vergangenen Herbst habe ich von einem Imkerfreund Propolistinktur zur Probe bekommen und
habe wenige Tropfen auf einen Esslöffel Honig gegeben. Was das an Geschmacksexplision brachte,
ist unglaublich!

Varroadezimierung:
Es ist ein bekanntes Verfahren, die Varroa im Sommer zu reduzieren, indem Imker ihre
Völker brutfrei machen und auf Mittelwänden neues Wabenwerk errichten lassen.
Einzig die auf den Bienen sitzenden Varroen werden mit ins neue Nest überbommen. Hiergegen
werden die Bienen mit Milchsäure besprüht, was zu einer weiteren starten Varroabtötung
führt.
Da in der BK mit Anfangsstreifen gearbeitet wird und keine Waben gezogen werden, denke ich,
dass hier eine OS-Verdunstung gut möglich und sinnvoll sein wird.
Die Einwinterung erfolgt mit neuem Wabenwerk und wenig Varroa!


Die Gewinnung von Bienenbrot aus meinen Bienenkisten werde ich mir künftig zu einem
gleichwertigen Ernteziel herausarbeiten, genau wie meine bisherige Honigernte.
Mir stellt derzeit noch die die Frage, ob ich die Völker jährlich beernten soll oder alle zwei Jahre, wenn der Brutraum möglichst komplett ausgebaut und die Waben entsprechend befüllt sind. Dies würde
jährliche, maximal zweijährliche Bauerneuerung bedeuten. Ich wäre damit von meiner bisherigen
Haltungsform, die Waben so alt werden zu lassen, wie Völker darin (über-)leben, abgekommenm.

Da Perga hygroskopische Wirkung hat und ich es nicht speziell behandeln (trocknen) werde,
kommt nur die luftdichte Lagerung in Betracht. Das Produkt soll ca. 1 Jahr lagerfägig sein.
So alt wird es bei mir nicht werden - es schmeckt zum Lagern viel zu gut!

Diesen Beitrag stelle ich gerne zur aktiven und regen Diskussion.

gruß bf




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https://www.mellifera-netzwerk.de/forum/thread/4956/bienenbrot---gewinnung-ernte#dis-post-31650 Di, 11 Jun 2019 12:20:26 +0200 https://www.mellifera-netzwerk.de/forum/thread/4956/bienenbrot---gewinnung-ernte#dis-post-31650
<![CDATA[Bienenstockluft]]> https://www.mellifera-netzwerk.de/forum/thread/3548/bienenstockluft#dis-post-21445 Bienenstockluft (nur wenigen bekannt).

Frage:
Interessiert sich jemand für dieses Thema?
Wie könnten wir uns die Bienenstockluft mit unserer Bienenkiste für die Gesundheit
von uns selbst, unseren Kinder und Angehörigen zugänglich machen?
Konstruktion/Bau einer einfachen (Ab-)Saugeinrichtung der Stockluft unmittelbar aus
der Beute?
Wann ist der beste Zeitpunkt für die Inhalation?

und andere Fragen zu diesem Thema?

gruss bf



Heilen mit Bienenstockluft

Wir wollen eine neue „alte“ Idee beleben: In der z.Z. renovierten Ladenzeile vor dem Thermalbad werden wir die heilsame Wirkung der Bienenstockluft vorstellen. Allergien, Bronchial- und Lungenerkrankungen sollen durch das Inhalieren von Bienenstockluft gelindert werden.

Millionen Menschen in Deutschland leiden an Atemwegserkrankungen. Asthma, Bronchitis, COPD, Pseudokrupp – die Beschwerden sind zahlreich, schmerzhaft und langwierig. Meist werden diee Krankheiten mit nebenwirkungsreichen Antibiotika oder gar Cortison angegangen. Und selbst das schafft oft kaum Linderung, beeinflusst die Psyche negativ und kostet zudem viel Geld. Ein Imker aus dem schwäbischen Ochsenhausen hat einen anderen Weg gefunden, nebenwirkungsfrei und mit geringen Kosten Atemwegserkrankungen zu lindern.

Der Biochemiker Dr. habil. Eberhard Bengsch vom Max-Planck-Institut in München geht davon aus, dass alle Wirkstoffe, die in den bekannten Bienenprodukten sind, auch in der Bienenstockluft enthalten sind. Die Bedingungen im Bienenstock hält er für optimal, um die Wirkstoffe aus der Luft im Körper aufzunehmen.

In dem Bienenstock herrscht eine Temperatur von 36 Grad. Die Luft ist feuchtigkeitsgesättigt. Es wird permanent ventiliert und sowohl die festen als auch die flüssigen und die gasförmigen Wirkstoffe sind dort in höchster Konzentration enthalten.

Inhalation mit Bienenstockluft

Der Biochemiker sagt: „Die Luft gehört neben Licht, Wasser und Erde zu den elementaren Lebensvoraussetzungen. Luft ist das wichtigste Element, ohne Sauerstoff können wir nur wenige Minuten überleben. Insbesondere Erkrankungen der oberen Atemwege, Allergien, Bronchial- und Lungenerkrankungen werden mit der immer schlechter werdenden Qualität der Atemluft in Verbindung gebracht. Aus dieser Situation heraus habe ich während meines Studiums in Heidelberg (1978 - 1982) das uralte Wissen um den vorbeugenden und heilenden therapeutischen Nutzen der Bienenheilkunde (Apitherapie, von Apis mellifica: Honigbiene) wiederentdeckt. Die Apitherapie mit ihren Jahrtausende alten Erfahrungswerten, hält für diese Problematiken eine besondere heilende Möglichkeit bereit.

Der wohltuende Duft der Bienenstockluft gehört zu den vielen positiven Eigenschaften der Bienen und ihrer Produkte. Der typische Geruch aus und um den Bienenstock wird von fast allen Menschen als sehr angenehm empfunden. Seit der Mensch die Honigbiene pflegt, gab es immer wieder Imker, die sich Konstruktionen einfallen ließen, mit denen es möglich war, die heilsame Bienenstockluft ohne direkten Kontakt zu den Bienen einzuatmen. Meist haben sie diese Möglichkeit nur für sich genutzt. Nun leben wir heute in einer Zeit in der immer mehr Menschen von Atemwegserkrankungen betroffen sind. Vor allem auch Kinder leiden oft schon an Allergien, Pseudokrupp, Asthma und häufigen Erkältungskrankheiten. Wertvolle Inhaltsstoffe des Bienenstocks
•Propolis
•Honig
•Pollen
•Bienenwachs

wirken hier heilend auf die Schleimhäute der Atemwege. Inhaltsstoffe wie Ätherische Öle, Flavonoide aus dem Honig, Pollen, Wachs und Propolis, werden durch die Wärme im Bienenstock und durch die Ventilation, die die Bienen mit ihren Flügeln erzeugen, an die Luft abgegeben.“

Sobald die erneuerten Räume in der Ladenzeile fertig gestellt sind und sich unsere Bienenvölker in ihrer neuen Umgebung im Kurpark eingelebt haben, werden wir im Jahr 2016 die heilsame Bienenstockluft-Inhalation anbieten können. Mit einer speziellen Vorrichtung wird die Bienenstockluft zur Inhalationsmaske geleitet.
 Es gibt dabei keinen direkten Kontakt zu den Bienen, denn man sitzt während der Inhalation getrennt vom Bienenstock.

Die therapeutische Anwendung der Inhalation der Bienenstockluft ist eine weitere heilbringende Möglichkeit der Apitherapie.

Wir wollen an diese Erfolge anknüpfen und für Menschen mit
•Bronchitis
•Asthma
•Pseudokrupp
•COPD (Chronisch obstruktive Lungenerkrankung)
•Infektanfälligkeit
•Immunschwäche
•Chronische Kopfschmerzen, Migräne

die Aussichten auf eine gesundes Leben nachhaltig verbessern.

http://arcadiavita.jimdo.com/bienen-heilkunde/





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https://www.mellifera-netzwerk.de/forum/thread/3548/bienenstockluft#dis-post-21445 Mo, 07 Dez 2015 06:57:40 +0100 https://www.mellifera-netzwerk.de/forum/thread/3548/bienenstockluft#dis-post-21445
<![CDATA[Pollen]]> https://www.mellifera-netzwerk.de/forum/thread/137/pollen#dis-post-9563 Oder wäre das ein zu großer Eingriff? Ich habe das noch kein Gefühl und keine Meinung dazu?
Was meint ihr?
Gruß Heike]]>
https://www.mellifera-netzwerk.de/forum/thread/137/pollen#dis-post-9563 Mi, 14 Mai 2014 10:46:00 +0200 https://www.mellifera-netzwerk.de/forum/thread/137/pollen#dis-post-9563