Winterruhe (Nov-März) - Bienenkisten-Forum https://www.mellifera-netzwerk.de/forum/board/?board=20 <![CDATA[Wiegen! Brut wiegt aber auch!]]> https://www.mellifera-netzwerk.de/forum/thread/4632/wiegen-brut-wiegt-aber-auch#dis-post-29533
hier ein kleiner Tipp aus meinen heutigen Erfahrungen. Letzte Woche hatte ich alle Völker gewogen, rechnerisch sollte BK1 nur noch 2 kg, BK2 aber noch über 5 kg Futter haben, die Warrés waren OK. Die großen Gewichtsunterschiede der BKs kamen mir allerdings seltsam vor.

Mit dem Füttern der BK1 wollte ich heute loslegen, da hier z.Zt. ein AFB-Berzirk ist und ich mit dem BSV sowieso alle Völker zum Beproben öffnen mußte. Tatsächlich hat sich beim Öffnen der BKs das Bild aber gänzlich anders dargestellt. Die leichte BK1 hatte noch einiges an verdeckeltem Futter (wohl meine Sicherheitsreserve beim Rechnen), in der schwereren BK2 war aber fast nicht genug zu finden, um das Löffelchen für die AFB-Probe zusammen zu bekommen. Dafür aber riesige Brutfelder über vier Waben.

Für mich heißt das: hohes Gewicht bedeutet nicht unbedingt Futterreserve. Was ich da naiv gewogen hatte, war schon Brut. Wenn ich mit dem BSV heute nicht genau nachgeschaut hätte, wär´s arg in die Hose gegangen.

Gerade wurden die Immen mit je einer Notration von 2 kg Honig versorgt. Mal schauen, ob ich noch nachlegen muß.



Alles Gute
Michael
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https://www.mellifera-netzwerk.de/forum/thread/4632/wiegen-brut-wiegt-aber-auch#dis-post-29533 Fr, 23 Mär 2018 04:05:04 +0100 https://www.mellifera-netzwerk.de/forum/thread/4632/wiegen-brut-wiegt-aber-auch#dis-post-29533
<![CDATA[Winter-Frühling 2018]]> https://www.mellifera-netzwerk.de/forum/thread/4585/winter-fr-hling-2018#dis-post-29270 https://www.mellifera-netzwerk.de/forum/thread/4585/winter-fr-hling-2018#dis-post-29270 Mi, 24 Jan 2018 04:58:16 +0100 https://www.mellifera-netzwerk.de/forum/thread/4585/winter-fr-hling-2018#dis-post-29270 <![CDATA[Wärmeisolation - Wann ?]]> https://www.mellifera-netzwerk.de/forum/thread/4562/w-rmeisolation---wann#dis-post-29126
Bin ein wenig verunsichert was die Isolation der BK im Winter betrifft. Ich finde unterschiedliche / verwirrente Angaben:

http://www.bienenkiste.de/rat/blog/blog.53/index.html

Bringen Sie die Wärmeisolation erst nach einer längeren Kälteperiode mit Frost an, bzw. spätestens zur Jahreswende. Verwenden Sie Materialien, die atmen können (auf keinen Fall Styropor, Noppenfolie o.ä.)! Nehmen Sie z.B. alte Wolldecken, Weichfaserplatten, Filz oder auch dicke Wellpappe und legen Sie diese auf das Dach. Diese Abdeckung darf natürlich nicht nass werden.Auf die Decken kommt der Wetterschutz Achten Sie darauf, dass der Regenschutz die Isolationsschicht vollkommen abdeckt und sie sich nicht mit Wasser vollsaugen kann.

http://www.bienenkiste.de/rat/blog/blog.35/index.html

Bienenvölker können auch sehr tiefe Minustemperaturen aus eigener Kraft überstehen. Es ist wichtig, dass die Bienen im Kasten wissen, wie das Wetter draußen ist, damit sie sich darauf einstellen können. Deshalb ist eine Wärmeisolation eher kontraproduktiv. Wir wollen außerdem im Herbst, dass die Bienen ihr Brutgeschäft möglichst schnell einstellen. Je kälter es in dieser Zeit ist desto besser. Lediglich in der Übergangszeit im Frühjahr, wenn die Bienen schon wieder stärker brüten, es aber immer wieder zu Kälteeinbrüchen kommen kann, hat eine Wärmedämmung einen Sinn. Da die Bienenkiste eine große Dachfläche hat, ist es sinnvoll, diese ab ca. Mitte/Ende Januar mit einer Wolldecke, Weichfaserplatte o.ä. zu dämmen. Weitere Maßnahmen sind nicht notwendig und auch nicht sinnvoll. Auch der Honigraum braucht nicht mit einer Wärmedämmung ausgestopft werden.

Ich habe die Isolierung heute schon drauf gemacht bei Temperaturen Tagsüber max. 6 – 8°C und Nachts bis -5°C.

Habe ich jetzt zu früh gehandelt? Wann macht ihr die Isolierung drauf ?

Letzten Winter, bei nur einer Kiste, habe ich die Isolierung erst am 21. Feb. angebracht. (Leider erst jetzt nachgeschaut sonst hätte ich vermutlich auch in diesem Winter noch länger gewartet).

BG,
Johannes

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https://www.mellifera-netzwerk.de/forum/thread/4562/w-rmeisolation---wann#dis-post-29126 So, 31 Dez 2017 02:18:22 +0100 https://www.mellifera-netzwerk.de/forum/thread/4562/w-rmeisolation---wann#dis-post-29126
<![CDATA[Totenfall um diese Jahreszeit normal?]]> https://www.mellifera-netzwerk.de/forum/thread/4544/totenfall-um-diese-jahreszeit-normal?page=2#dis-post-29037
ich finde z.Z. täglich um die 20 tote Bienen am Flugloch bzw. vor der Kiste. Das sind - wenn das so weitergeht - in 100 Tagen immerhin 2000 von 5- oder 6000. Ist das eine Anzahl, die mir Sorgen machen muss?

Ich habe dieses Phänomen in den vorangegangenen 5 Jahren nie beobachtet. Es sind überwiegend junge Bienen (also definitiv Winterbienen), 80% davon sind völlig intakt und gesund aussehend. Die restlichen 20% haben verkrüppelte Flügel - ich weiß natürlich was das heißt!

Nun war es hier bis auf einige wenige Tage bislang noch sehr warm (um die 15°C), und die Bienen sind geflogen und haben Pollen eingetragen. Meine Hoffnung ist, dass die gesund Aussehenden einfach nur zu spät nach Hause gekommen und im Anflug verklammt sind. Und dass der Varroendruck nicht lebensgefährlich wird, ehe ich die Oxalsäurebehandlung machen kann...

Hat da jemand Erfahrungswerte?

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https://www.mellifera-netzwerk.de/forum/thread/4544/totenfall-um-diese-jahreszeit-normal?page=2#dis-post-29037 So, 03 Dez 2017 09:09:01 +0100 https://www.mellifera-netzwerk.de/forum/thread/4544/totenfall-um-diese-jahreszeit-normal?page=2#dis-post-29037
<![CDATA[Wie Bienenkiste vor Specht und Meisen schützen?]]> https://www.mellifera-netzwerk.de/forum/thread/2590/wie-bienenkiste-vor-specht-und-meisen-sch-tzen#dis-post-26504 https://www.mellifera-netzwerk.de/forum/thread/2590/wie-bienenkiste-vor-specht-und-meisen-sch-tzen#dis-post-26504 Do, 06 Apr 2017 10:08:43 +0200 https://www.mellifera-netzwerk.de/forum/thread/2590/wie-bienenkiste-vor-specht-und-meisen-sch-tzen#dis-post-26504 <![CDATA[26.2. noch 5,6 kg Honig, auffüttern? wie?]]> https://www.mellifera-netzwerk.de/forum/thread/4196/26-2-noch-5-6-kg-honig-auff-ttern-wie#dis-post-26299
Jetzt, am 26.2. habe ich eine Messung hinten-plus-vorne gemacht (diesmal mit Hilfe, sollte stimmen). Als Umrechnungsfaktor nehme ich 1,1 (ich habe hier noch wenig Vergleichsmessungen). Diesmal ergibt sich, dass noch 5,6 kg Honig in der Kiste sind: 31 kg gemessen, mal Faktor 1,1 ist 34,1 minus 28,5 (kiste plus 2/3 ausgebaut Waben plus Bienen), ergibt 5,6 kg.

Dieser Tage ist es Nachts noch recht kalt (niedere Minustemperaturen), tags wird es in der Sonne aber sehr warm (die BK steht aber ziemlich schattig). Nun frage ich mich, 1) ob ich zufüttern sollte und 2) wenn ja, wie (welche der diskutierten Methoden)?

1) dzt. könnte es noch reichen, aber nachdem, was ich gelesen habe, nehme ich an, dass die Bienen im März oder April dann auf jeden Fall zu wenig haben werden. Dzt. kommen bei uns die ersten Schneeglöckchen und die Weide trägt die ersten Kätzchen. Soll also noch zuwarten?

2) Ich dachte aber jetzt oder bald (noch im Feb, Anfang März) zu füttern, am ehesten Flüssigfütterung. Ich würde es so machen: z.b. 2 kg Zucker, 2 L Wasser, 1/2 kg Honig, wie beschrieben, von hinten nahe an die Waben, (meine Idee: dazu noch eine Wärmeflasche) und dahinter eine Styropor-Polsterung. Das ganze Nachts, damit die Bienen nicht auf Suche gehen. Und in kleinen Protionen (1L pro Nacht). Alles richtig? Oder anderes Mischungsverhältnis? Oder tagsüber, weil es dann warm genug ist und es nichts macht, dass die Bienen ausfliegen?

Oder wäre es besser die Notfalls-Packungen aus Puderzucker mit Honig 1:2 zu basteln und diese hinten aufrecht hineinzugeben mit Öffnung im oberen bereich?

Wäre um Hinweise dankbar.
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https://www.mellifera-netzwerk.de/forum/thread/4196/26-2-noch-5-6-kg-honig-auff-ttern-wie#dis-post-26299 Mi, 01 Mär 2017 06:55:24 +0100 https://www.mellifera-netzwerk.de/forum/thread/4196/26-2-noch-5-6-kg-honig-auff-ttern-wie#dis-post-26299
<![CDATA[Schimmel in der Einraumbeute auf den Oberträgern]]> https://www.mellifera-netzwerk.de/forum/thread/4191/schimmel-in-der-einraumbeute-auf-den-obertr-gern#dis-post-26235
ich habe zwar keine Bienenkiste, sondern eine Einraumbeute, hoffe aber, dass ich ich hier trotzdem meinen Beitrag schreiben darf. Letztes Jahr habe ich meinen ersten Schwarm bekommen, bin also noch Anfänger.

Gestern habe ich die Bienen kurz geöffnet und habe unter das Wachstuch geschaut. Ich war ziemlich geschockt, da die Oberträger und auch das Trennschied mit grünem Schimmel befallen sind. Ich wollte die Bienen nicht unnötig stören und habe daher nur das Trennschied rausgenommen und mit einem Tuch den Schimmel abgerieben. Die Oberträger habe ich von oben ebenfalls abgerieben. Waben habe ich aber keine gezogen. Es sieht so aus, als sei der Schimmel nur auf den Oberträgern und nicht auf den Waben selbst.

Was kann ich nun machen? Meine Einraumbeute hat einen geschlossenen Boden. Die Lüftungsklappe an der Seite habe ich vorsichtshalber geöffnet, auch wenn in der Anleitung steht, dass sie erst im März/April geöffnet werden soll. Ansonsten bin ich mir unsicher, ob ich den Schimmel ausbrennen muss, sobald das Wetter wieder warm ist. Und ob der Honig belastet sein könnte. Allerdings habe ich auch gelesen, dass die Bienen sich selbst um die Reinigung kümmern.

Was sind eure Erfahrungen? Und hat jemand von euch auch eine Einraumbeute?
Die neue Einraumbeute hat unten eine Wartungsklappe, die leider bei starkem Regen Wasser eindringen lässt. Daher hatte ich im Bodenbereich auch schon Schimmel. Die Klappe ist zwar praktisch, aber ich befürchte, dass sie eine Schwachstelle der Beute ist.

Viele Grüße
Martina]]>
https://www.mellifera-netzwerk.de/forum/thread/4191/schimmel-in-der-einraumbeute-auf-den-obertr-gern#dis-post-26235 Di, 21 Feb 2017 07:44:30 +0100 https://www.mellifera-netzwerk.de/forum/thread/4191/schimmel-in-der-einraumbeute-auf-den-obertr-gern#dis-post-26235
<![CDATA[Futterverbrauch durch Ausflüge bei Sonne pro Tage 200-300 Gramm]]> https://www.mellifera-netzwerk.de/forum/thread/4181/futterverbrauch-durch-ausfl-ge-bei-sonne-pro-tage-200-300-gramm#dis-post-26210
ich habe meine BK den ersten Winter und da macht man sich ja wegen jeder Kleinigkeit Sorgen ;-)
Ich meine meine BK mit einer selbstgebauten Stockwaage ausgerüstet und kenne daher das Gewicht recht genau. Ende Oktober wurde auf gut 17kg aufgefüttert. Aktuell sind noch 11,5kg übrig, was schon ein recht hoher Verbrauch zu sein scheint. Nun ist mir folgendes aufgefallen. Die Kiste steht sehr geschützt auf einer Terasse nach Süden ausgerichtet. Wenn nun die Sonne scheint kann es lokal schnell 8-10°C werden und die Bienen werden wirklich sehr munter und fliegen in einer Stärke, welche nahzu auf Sommerniveau ist smiley im Schatten aber ist es die letzten Tage oft nur 0-5°C gewesen, Tracht gibts hier sicher noch keine. An durchgehende kalten Tagen ohne Flugbetrieb wird kaum Gewicht/Futter verbraucht, wenn überhaupt ist der Verbrauch nur über viele Tage bzw. Wochen messbar. An Tagen mit dem beschriebenen Flugbetrieb "kostet" der Spaß die Bienen immer 200-300 Gramm. Klar ein paar tote Bienen werden ausgeräumt und sicher werden die Bienen auch etwas leichter wenn Sie sich "erleichtern" aber die Masse wird einfach verbraucht. Ich habe nicht das Gefühl das massig Bienen auf Ihrem Ausflug verloren gehen, Sie fliegen ein paar Runden und kommen mit Masse sicher wieder heil zurück...
Ich bin nun am überlegen, ob es sinnvoll ist die Kiste mehr oder weniger extrem zu verschatten, damit die Bienen nicht so von der Sonne rausgelockt werden oder gar das Flugloch an solchen Tage dicht zu machen - es gibt ja hier im Forum ein Thread wo genau diese Maßnahmen mal besprochen wurden bzw. das man wohl früher die Kisten vergraben hat über den Winter und dann kaum Futterverbrauch vorhanden ist.
Überall wird ja geschrieben, dass der größte Futterverbrauch im März/April besteht, daher mache ich mir schon etwas Sorgen und habe wenig Lust auf irgendwelche Notfütteraktionen.

Was denkt Ihr?
VG
Tobias]]>
https://www.mellifera-netzwerk.de/forum/thread/4181/futterverbrauch-durch-ausfl-ge-bei-sonne-pro-tage-200-300-gramm#dis-post-26210 Fr, 17 Feb 2017 08:25:02 +0100 https://www.mellifera-netzwerk.de/forum/thread/4181/futterverbrauch-durch-ausfl-ge-bei-sonne-pro-tage-200-300-gramm#dis-post-26210
<![CDATA[Oxalsäurebehandlung 2016]]> https://www.mellifera-netzwerk.de/forum/thread/4123/oxals-urebehandlung-2016#dis-post-25768
Zumindest in Norddeutschland, aber wohl auch in anderen Landesteilen gibt es ja gerade die erste Kälteperiode mit Nachtfrösten bis zu -5°C.
Bei uns in der Nordheide liegen zudem zwischen 5 und 10 cm Schnee.
Nach Anleitung sollten die Völker ja etwa 3 Wochen nach der ersten Kälteperiode brutfrei sein.
Daher setze ich meine Oxalsäurebehandlung auf Anfang Dezember an, wenn es dann auch einigermaßen kühl ist, damit die Bienen auch in der Wintertraube sitzen.
In der kommenden Nacht sind nochmals -5°C angesagt, so dass ich rechnerisch auf den 01.Dezember als Behandlungstag komme.
Gibt es andere Meinungen zu dieser Zeitsetzung?
Wie sieht es mit der brutfreiheit aus, wenn es dann ab nächster Woche wieder deutlich wärmer bis zu +10°C wird?
Geht die Königin dann sofort wieder in Eilage?
Gruß!

Ulrich]]>
https://www.mellifera-netzwerk.de/forum/thread/4123/oxals-urebehandlung-2016#dis-post-25768 Do, 24 Nov 2016 11:52:21 +0100 https://www.mellifera-netzwerk.de/forum/thread/4123/oxals-urebehandlung-2016#dis-post-25768
<![CDATA[Totalverschluss des Fluglochs während des Winters]]> https://www.mellifera-netzwerk.de/forum/thread/3597/totalverschluss-des-fluglochs-w-hrend-des-winters#dis-post-21937
Hat gar jemand Überlegungen angestellt, die Bienenkiste während dieser Zeit in einen dunklen, kühlen aber trockenen Keller zu verbannen und sie für diese Zeit am Ausfliegen zu hindern, oder dies gar schon mal gemacht?

gruss bf]]>
https://www.mellifera-netzwerk.de/forum/thread/3597/totalverschluss-des-fluglochs-w-hrend-des-winters#dis-post-21937 So, 06 Mär 2016 10:22:13 +0100 https://www.mellifera-netzwerk.de/forum/thread/3597/totalverschluss-des-fluglochs-w-hrend-des-winters#dis-post-21937
<![CDATA[Fragen zu Futterversorgung und OS-Behandlung angesichts der milden Temperaturen]]> https://www.mellifera-netzwerk.de/forum/thread/3568/fragen-zu-futterversorgung-und-os-behandlung-angesichts-der-milden-temperaturen#dis-post-21892 Zur Zeit erreichen mich ständig über alle möglichen Kanäle Fragen, die sich - ausgelöst durch den ungewöhnlich milden Winter - um Themen wie OS-Behandlung und Füttern drehen. Eigentlich sind alle Fragen in der Doku beantwortet. Hier nun noch mal eine kurze Übersicht:

Soll/muss ich füttern und wenn ja, wie?
Ob ein Bienenvolk genügend Vorräte hat, kann man jederzeit ganz einfach durch Wiegen beantworten.
Das Volk sollte Mitte September sein Überwinterungsgewicht erreicht haben. Wer versäumt hat, sich zu dieser Zeit zu kümmern, kann das jetzt kaum noch ausgleichen.
Der größte Futterverbrauch liegt in den Monaten März und April. Zur Zeit verbrauchen die Völker wenig. Selbst, wenn die Völker wegen der hohen Temperaturen noch brüten, ist es kaum denkbar, dass die Vorräte jetzt schon aufgezehrt sind (genügend Futter im Herbst vorausgesetzt). Ich rate daher, wenn man besorgt ist wegen der Vorratslage, Ende Februar Anfang März noch einmal zu wiegen. Wenn die Temperaturen im Frühjahr wieder steigen, ist es auch möglich notfalls noch zu füttern. Es muss über 10 Grad warm sein, damit Bienen flüssiges Futter aufnehmen und verarbeiten können.

Wenn ein Bienenvolk kurz vor dem Verhungern steht, dann sitzt es hinten am Trennschied (am Ende des Zehrwegs). Das ist dann auch der Ort, wo man Futter reichen kann. Trennschied rausnehmen und notfalls kandierten Honig von hinten an die Wabenkanten schmieren, oder eine Futtertasche bauen oder ein Päckchen Futterteig mit einer schlitzförmigen Öffnung an das Schied montieren und direkt an die Waben hängen. Das sind aber alles Maßnahmen, die nicht nötig sind, wenn man sich zur rechten Zeit um seine Bienen gekümmert hat und die - zumindest zum jetzigen Zeitpunkt - auch kaum das Überleben eines Bienenvolks ohne Vorräte gewährleisten kann.

Ist mein Volk brutfrei/wann soll ich Oxalsäure behandeln?
Wer auf eine kalte Phase als Anhaltspunkt für Brutfreiheit gehofft hat, ist in vielen Regionen Deutschlands enttäuscht worden. Wenn Bienenflug herrscht und Pollen eingetragen werden, sind die Völker ziemlich sicher nicht brutfrei. Es gibt weitere zuverlässige Methoden, auch in der Bienenkiste brutfreiheit sicher zu bestimmen.
Trotz der milden Temperaturen kann es durchaus sein, dass die Völker brutfrei sind. Das kann bei jedem Volk anders aussehen, und daher kann Euch niemand abnehmen, das selbst herauszufinden. Bei Brutfreiheit solltet Ihr bald behandeln, idealerweise, wenn es etwas kühler ist. Ab Anfang Januar beginnen viele Völker schon wieder zu brüten. Wer also noch nicht behandelt hat, sollte das zwischen Weihnachten und Silvester tun.
Wenn ein Volk brütet, sitzt ein großer Teil der Milben in den Brutzellen und wird von der Oxalsäure nicht erreicht. Eine Behandlung hat dann einen sehr schlechten Wirkungsgrad und belastet die Bienen trotzdem. Man hat deshalb im Folgejahr ein Problem - egal, ob man sicherheitshalber trotzdem behandelt, oder es gleich sein lässt. Ich rate daher von einer Behandlung von nicht brutfreien Völkern ab. Solche Völker sollten im Frühjahr unter Ausnutzung der Schwarmvermehrung behandelt werden. Dann gibt es eine Brutpause und man kann in dieser Zeit Muttervolk und Schwarm mit Oxalsäure entmilben. Am besten geht das mit dem - in Deutschland nicht zugelassenen - Verdampfungsverfahren (Varrox). Wenn das Volk im Mai nicht von alleine schwärmt, sollte man eine Teilung erzwingen (Trommelschwarm) oder alle Waben herausnehmen und vernichten (in der Brut sitzen ja die ganzen Milben) und das Volk als Kunstschwarm dann in die leere Kiste auf Anfangsstreifen setzen. Bei solchen Völkern wird also im Frühjahr gar nicht erst der Honigraum geöffnet, sondern stattdessen der Durchgang nach hinten ganz verschlossen, so dass sie wegen der Raumknappheit frühzeitig in Schwarmstimmung kommen. Man kann aber diese "künstlichen" Maßnahmen Trommelschwarm oder Entfernung der Brutwaben auch schon gleich zum Beginn der Obstblüte machen, ohne erst auf einen natürlichen Schwarmtrieb zu warten und profitiert dann davon, dass die Völker noch eine längere Entwicklungsphase bis zur Sommersonnenwende haben.

Zusammenfassung: ob Eure Völker genügend Vorräte haben und brutfrei sind, könnt Ihr nur selbst beantworten. Daraus ergibt sich dann automatisch, was zu tun ist. Wenn Völker jetzt schon Hunger leiden, sind sie kaum noch zu retten. Wenn eine Restentmilbung im Winter nicht möglich war, kann man das im Frühjahr nachholen.]]>
https://www.mellifera-netzwerk.de/forum/thread/3568/fragen-zu-futterversorgung-und-os-behandlung-angesichts-der-milden-temperaturen#dis-post-21892 Sa, 27 Feb 2016 09:20:55 +0100 https://www.mellifera-netzwerk.de/forum/thread/3568/fragen-zu-futterversorgung-und-os-behandlung-angesichts-der-milden-temperaturen#dis-post-21892
<![CDATA[Erfahrungen mit Notfütterung?]]> https://www.mellifera-netzwerk.de/forum/thread/3582/erfahrungen-mit-notf-tterung#dis-post-21786 Einraumbeuten veröffentlicht:
https://www.mellifera.de/blog/mellifera-einraumbeute/notfuetterung-futterteig-einraumbeute-bienenbox.html

Das lässt sich aber nicht 1:1 auf die Bienenkiste übertragen, da der Trick hierbei gerade im Füttern von oben besteht. Ich plane, in Kürze einen Blog-Artikel für die Bienenkiste zu schreiben, der mögliche Konzepte vorstellt. Da ich selbst bisher nie notfüttern musste - weil ich mich an meine eigene Anleitung halte wink - kann ich nur theoretisch etwas zu dem Thema schreiben. Ich wäre dankbar für Erfahrungsberichte von Leuten, die das schon selbst erfolgreich in der Bienenkiste praktiziert haben.

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https://www.mellifera-netzwerk.de/forum/thread/3582/erfahrungen-mit-notf-tterung#dis-post-21786 Mo, 15 Feb 2016 10:21:30 +0100 https://www.mellifera-netzwerk.de/forum/thread/3582/erfahrungen-mit-notf-tterung#dis-post-21786
<![CDATA[Stibt während der Überwinterung ein Volk, ist oftmals WASSERMANGEL schuld!]]> https://www.mellifera-netzwerk.de/forum/thread/3598/stibt-w-hrend-der-berwinterung-ein-volk-ist-oftmals-wassermangel-schuld#dis-post-21751 http://www.mellifera-netzwerk.de/forum/thread/?thread=3017&page=4

Um das Thema Wasserbeigabe während des Winters fortzusetzen und damit Hardy`s Wunsch zu entsprechen,
an einer anderen Stelle über dieses Thema weiter zu diskutieren, eröffne ich hiermit diesen Faden.

Mir ist bewußt, lieber Gunnar, dass diese Thesen gewagt erscheinen müssen, weil das Wissen zu diesem Thema schlicht und ergreifend nicht mehr weitergegeben wird, aber neu ist dieses Wissen nicht, nur
mehr oder weniger verschollen gegangen.
Wer sich aber die Frage stellt, warum Völker im Winter trotz genügend Honig- und Pollenvorräten
VERHUNGERN! sollte geneigt sein, über das 3. für Bienen ganz notwendige Element Wasser einmal
gründlich nachzudenken.

Der Grund, warum mich dieses Thema brennend interessiert ist immer noch die gleiche Frage:
Wie kann ich die Eigenversorgung der Völker während des Winters gewährleisten oder stärken.
Die gleiche Frage ist auch Grundlage zum Faden: Verschluss des Fluglochs während des Winters,
gar Einkellerung von November bis März.

Und möglicherweise ist gerade in der Bienenkiste die Wasserzugabe ja ganz einfach zu bewerkstelligen.

gruss bf


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https://www.mellifera-netzwerk.de/forum/thread/3598/stibt-w-hrend-der-berwinterung-ein-volk-ist-oftmals-wassermangel-schuld#dis-post-21751 Fr, 12 Feb 2016 06:43:32 +0100 https://www.mellifera-netzwerk.de/forum/thread/3598/stibt-w-hrend-der-berwinterung-ein-volk-ist-oftmals-wassermangel-schuld#dis-post-21751
<![CDATA[Milde Temperaturen]]> https://www.mellifera-netzwerk.de/forum/thread/3554/milde-temperaturen#dis-post-21425 Bei uns, hier in Hildesheim, herrschen recht milde Temperaturen. Heute sind es 14 Grad und die Bienen fliegen eifrig. Wirkt sich diese Aktivität auf den Futterbedarf aus? (Reichen daher die Vorräte evtl. nicht?) Und hat es Auswirkung auf die Oxals.behandlung?

Grüße
Christiane]]>
https://www.mellifera-netzwerk.de/forum/thread/3554/milde-temperaturen#dis-post-21425 Fr, 04 Dez 2015 11:52:45 +0100 https://www.mellifera-netzwerk.de/forum/thread/3554/milde-temperaturen#dis-post-21425
<![CDATA[Oxalsäurebehandlung [wann?]]]> https://www.mellifera-netzwerk.de/forum/thread/3538/oxals-urebehandlung-wann#dis-post-21407 Was soll man denn jetzt mit der Oxalsäurebehandlung machen wenn das Wetter weiterhin so warm bleibt. In den Büchern steht ja immer das man die Behandlung nach den ersten tiefen Temperaturen unter 5° C machen soll damit man sicher ist das keine Brut vorhanden ist. Wenn es weiter so warm bleibt, soll man die Behandlung dann eher nochmal mit Ameisensäure machen? Mein Volk ist am 22.07.2015 erst eingezogen und in der dritten Septemberwoche habe ich die Varroabehandlung gemacht. Wie soll ich jetzt weitermachen???

Uwe]]>
https://www.mellifera-netzwerk.de/forum/thread/3538/oxals-urebehandlung-wann#dis-post-21407 Do, 03 Dez 2015 03:00:16 +0100 https://www.mellifera-netzwerk.de/forum/thread/3538/oxals-urebehandlung-wann#dis-post-21407
<![CDATA[Oxuvar einfrieren]]> https://www.mellifera-netzwerk.de/forum/thread/3547/oxuvar-einfrieren#dis-post-21369 http://www.agroscope.admin.ch/imkerei/00316/00329/02081/index.html?lang=de&download=NHzLpZeg7t,lnp6I0NTU042l2Z6ln1acy4Zn4Z2qZpnO2Yuq2Z6gpJCDeHt9g2ym162epYbg2c_JjKbNoKSn6A-- soll das möglich sein. Allerdings habe ich im Netz kaum Informationen/Diskussionen dazu gefunden.
Ich habe meine Lösung vom letzten Jahr eingefroren und überlege nun diese zu verwenden, oder doch eine neue zu bestellen.]]>
https://www.mellifera-netzwerk.de/forum/thread/3547/oxuvar-einfrieren#dis-post-21369 Do, 26 Nov 2015 09:13:30 +0100 https://www.mellifera-netzwerk.de/forum/thread/3547/oxuvar-einfrieren#dis-post-21369
<![CDATA[Anfang November noch Polleneintrag]]> https://www.mellifera-netzwerk.de/forum/thread/3534/anfang-november-noch-polleneintrag#dis-post-21294 bei uns (in den Niederlanden) gibt es bei Tagestemperaturen von 12-14°C zur Zeit noch immer Polleneintrag. Gibt es um die Jahreszeit auch noch Nektar oder sollte ich weiterfüttern, wenn die Damen noch so aktiv sind?
Gruss,
Matthias
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https://www.mellifera-netzwerk.de/forum/thread/3534/anfang-november-noch-polleneintrag#dis-post-21294 Do, 05 Nov 2015 10:16:53 +0100 https://www.mellifera-netzwerk.de/forum/thread/3534/anfang-november-noch-polleneintrag#dis-post-21294
<![CDATA[Was tun in der Winterruhe: Ableger wurzeln]]> https://www.mellifera-netzwerk.de/forum/thread/1100/was-tun-in-der-winterruhe-ableger-wurzeln#dis-post-15994
Also los an die Arbeit (bevor der Frost kommt)! smiley]]>
https://www.mellifera-netzwerk.de/forum/thread/1100/was-tun-in-der-winterruhe-ableger-wurzeln#dis-post-15994 Sa, 28 Feb 2015 01:03:54 +0100 https://www.mellifera-netzwerk.de/forum/thread/1100/was-tun-in-der-winterruhe-ableger-wurzeln#dis-post-15994
<![CDATA[Zu früh für Frühjahresdurchsicht?]]> https://www.mellifera-netzwerk.de/forum/thread/2774/zu-fr-h-f-r-fr-hjahresdurchsicht#dis-post-15976 Das war der erste winter für mich und meine Bienen. Da mein Volk bei der Einwinterung recht klein war (nur ca. ein drittel des brutraumens sind mit waben ausgebaut) hatte ich lange große sorge. ich musste 5 kg zucker zufüttern. mittlerweile ist es im norden von berlin recht mild. in der sonne, die auf meine bienenkiste scheint bestimmt schon 9°C. Es herrscht schon ein reges treiben am flugloch. der reinigungsflug wurde schon erledigt und es werden viele pollen eingetragen. auch die wasserschale neben der kiste ist hoch frequentiert. ich bin sehr neugierig wie das leben auf den waben von statten geht und ob verdeckelte brut deutlich sichtbar ist. spricht etwas dagegen bereits ende februar an einem besonder sonnigen tag die frühjahresdurchsicht durchzuführen?
Gruß Alex]]>
https://www.mellifera-netzwerk.de/forum/thread/2774/zu-fr-h-f-r-fr-hjahresdurchsicht#dis-post-15976 Fr, 27 Feb 2015 10:32:04 +0100 https://www.mellifera-netzwerk.de/forum/thread/2774/zu-fr-h-f-r-fr-hjahresdurchsicht#dis-post-15976
<![CDATA[Zweierlei Bienen oder krankhafter Kleinwuchs?]]> https://www.mellifera-netzwerk.de/forum/thread/2749/zweierlei-bienen-oder-krankhafter-kleinwuchs#dis-post-15862
ich habe heute beim Einsammeln der ausgeräumten Toten ein Bienchen gefunden, das viel kleiner ist, als die übrigen, s. Bild. - Es sieht auf dem Foto so aus, als wäre der Hinterleib der Kleineren verkürzt, er ist aber nur eingerollt. Also ist der Größenunterschied etwas geringer, als es hier scheint, aber doch signifikant.

Ist das nun krankhaft oder habe ich es mit zwei verschiedenen Rassen zu tun? Was meint Ihr?
Falls eigene Rasse, was gibt es denn für eine, die so viel kleiner ist?

Grüße,
Jutta

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https://www.mellifera-netzwerk.de/forum/thread/2749/zweierlei-bienen-oder-krankhafter-kleinwuchs#dis-post-15862 Do, 19 Feb 2015 11:48:02 +0100 https://www.mellifera-netzwerk.de/forum/thread/2749/zweierlei-bienen-oder-krankhafter-kleinwuchs#dis-post-15862