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  • Die Fragezeichen über meinem Kopf wachsen rapide.

    Nach den Tätigkeiten an der Kiste gestern abend und der toten Königin heute morgen gerade eben eine weitere Beobachtung im Kapitel "Schwarm und Königin". Bei 13 Grad, Nieselregen und mäßigem Wind war zwar an Flugverkehr nicht zu denken, aber das Flugloch wurde von lauter Bienen quasi verstopft. Auf dem Flugbrett hingen die Damen neben- und aufeinander. (Foto)
    Und ganz komisch dann der Fund einer weiteren toten Königin vor der Kiste.

    Zu gern würde ich verstehen, was da gerade im Volk passiert...

    War die große Versammlung am Flugloch und die Tote vor der Kiste vielleicht ein missglückter Schwarmversuch? Oder Anzeichen eines anstehenden Schwarms? Ist nun doch eine junge Königin bereits seit längerem im Volk und hat die verdeckelten Weiselzellen akzeptiert? (These c)

    Ganz komische Geschichte.
      Bienenkisten im Münchner Osten: Meine Stockkarte
    • Hallo beemuc

      mein Volk zeigt auch dieses Verhalten am Flugloch

      Königin : probiere mal die Klopfprobe an der Bienenkiste

      Viele Grüße

      Drohn
      • Um das Volk in Kiste 1 habe ich mir in den letzten Tagen große Sorgen gemacht. Zum einen die unsichere Situation nach den Schwarmabgängen und den getöteten Jungköniginnen, zum anderen die Vielzahl an Drohnenauswurf mit verstümmelten Flügeln. (Siehe http://www.mellifera-netzwerk.de/forum/thread/3805/warum-werden-offenbar-gesunde-puppen-ausger-umt#dis-post-23254)
        Beim Blick von hinten gestern Nachmittag auch ein Honigraum voller Totenfall zu sehen. Unschöner Anblick.

        Heute jedoch scheint das Volk wieder zum Leben erwacht. Enormer Flugverkehr und guter Polleneintrag. Der Honigraum war komplett gesäubert und sogar die Mittelwände scheinen jetzt wieder interessant zu werden, da nach tagelangem Nichtstun dort scheinbar weitergebaut wird. Klopfprobe ergibt kurzes Aufbrausen. Ich bin guter Hoffnung, dass alle Sorgen unbegründet waren.

        Den ersten Stich habe ich nach knapp über einem Jahr Bienenhaltung auch abbekommen, schön unters Auge. Die Mädls haben offenbar was zu verteidigen. Was will man mehr...

        Das am 01.05. einlogierte Volk in Kiste 2 entwickelt sich auch gut. Es wird viel geflogen und der Polleneintrag ist prächtig. Auf 8 Anfangsstreifen wird gebaut, 7 sind schon bis zum Boden. Da das Volk in der Mitte der Kiste anfing zu bauen, kann ich allerdings nur schwer abschätzen, wie weit die Waben in der Länge ausgedehnt sind. Freue mich schon auf das erste Öffnen Anfang Juni. [Hinweis: beemuc hat den Beitrag zuletzt am vor 2 Jahren, 11 Monaten geändert.]
          Bienenkisten im Münchner Osten: Meine Stockkarte
        • Eigentlich sollte es ein ruhiger, sommerlicher Sonntag auf der Terrasse werden gestern.... Aber: Pünktlich zum Mittagessen rief mich eine fremde Frau aus einem Dorf östlich von München an. In ihrem Garten hängt ein Bienenschwarm und sie hat meine Nummer von der Feuerwehr bekommen.... Hä? Mein einziger Rückschluss war, dass die Feuerwehr wohl auch auf der Schwarmbörse unterwegs ist, weil ich mich dort als Schwarmfänger mit Tel.nummer eingetragen habe. War dennoch erstmal perplex... aber wollte die Frau auch nicht enttäuschen und so bin los zu meinem ersten externen Schwarmfang. Noch fix einen Karton zum Fangen zurecht gebastelt und eine Stunde nach dem Anruf war ich vor Ort. Leider 10 Minuten zu spät, denn der Schwarm hatte sich entschlossen, zwei Häuser weiterzuziehen und um den Giebel eines Einfamilienhauses zu schwirren.... Dort sind sie dann eingezogen. Mehr als den Bienchen viel Glück zu wünschen, konnte ich dann auch nicht.

          Derweil sieht es bei meinen beiden Bikis ganz unterschiedlich aus. Bei beiden gibt es reichlich Flugverkehr, was aber auch schon die einzige Gemeinsamkeit ist.

          Kiste 1 (2015): Der Boden vor der Kiste ist übersät mit toten Drohnen, unmittelbar vor dem Flugbrett als geschlossener Teppich von etwa 25x25 cm. Was vor etwa zwei Wochen noch vermehrt Drohnenpuppen mit verstümmelten Flügeln und vor etwa einer Woche vermehrt intakte, schlupfreife Puppen waren, sind nun in großer Mehrzahl bereits geschlüpfte Drohnen, die dem Aussehen nach auch schon einige Flüge hinter sich hatten. Dennoch gehen nach wie vor reichlich Drohnen in der Kiste ein und aus (etwa gleich viel wie Sammlerinnen). Es krabbeln aber auch viele ziellos im Umkreis der Kiste herum. Polleneintrag war bei sommerlichem Wetter am Wochenende vorhanden, aber doch eher gering im Vergleich zu den übrigen ankommenden Sammlerinnen (allenfalls 20%).
          Das Drohnensterben schiebe ich derzeit darauf, dass das Volk reichlich schwärmte und offenbar mit gesunder Königin (Klopfprobe positiv) nun keinen Bedarf mehr an Drohnen hat und sie einfach nicht mehr mit Futter versorgt.

          Aus der Bestückung des Honigraums habe ich dieses Jahr bereits eine wichtige Lehre gezogen: Kommendes Jahr werden nur halbe Mittelwände reingehängt. Damit bleibt man flexibler, wenn während der Schwarmzeit, in der im HR eh nicht weitergebaut wird, Fütterung oder AS-Behandlung notwendig werden.

          Kiste 2 (2016): Hier wird auch eifrig geflogen, an- und abfliegende Drohnen sind dabei äußerst selten sichtbar. Polleneintrag ist sehr gut, etwa die Hälfte der ankommenden Sammlerinnen hat die "Höschen voll". Gebaut wird auf 9 Anfangsstreifen. Im Bereich der schlecht belüfteten Ritzen am Trennschied (Auflageleiste) ist seit längerem Schwitzwasser sichtbar. Ich habe das Trennschied daher zum Trocknen des Innenraums wieder entfernt (Wabenbau ist noch gute 6-8 cm entfernt) und auch das Flugloch von etwa 5 auf etwa 12 cm erweitert.
            Bienenkisten im Münchner Osten: Meine Stockkarte
          • Update aus München, nachdem ich beide Kisten am 26. Mai geöffnet habe:

            K1 (2015)
            Im Vergleich zum 11.05. (letzte Öffnung, Infos und Fotos siehe Beitrag 12.05.) hat das Volk merklich an Bienenmasse verloren. Die Folgen der Brutpause in Folge der drei abgegangenen Schwärme (30.04., 07.05., 09.05.). Gewichtsmäßig hat sich das auch merklich niedergeschlagen: 20,2+27,3 am 11.05. zu nun 19,5+25,2 am 26.05.
            Und weil ich dann auch trotz angestrengtem Blick in die Wabengassen keinerlei verdeckelte Brut sehen konnte, ist mir schon ein bisschen mulmig geworden. Weiselosigkeit...?
            Als beruhigend empfinde ich aber, dass regelmäßig Pollen eingetragen wird und dass ich heute auch Jungbienen beim Einfliegen beobachten konnte. Dass in den unteren Bereichen der Waben keine verdeckelte Brut vorhanden ist, schiebe ich jetzt einfach mal darauf, dass am 11.05. diese Bereiche fast ausschließlich noch belegt waren (verdeckelte Drohnen- und Arbeiterinnenbrut) und hier ja erstmal geschlüpft werden musste, ehe wieder bestiftet und verdeckelt werden kann.

            K2 (2016)
            Der am 01.05. eingezogene Schwarm hat in 3 1/2 Wochen schon ein recht imposantes Nest gebaut. Ich bin zufrieden, zumal nur mit Futterteig und ohne Zuckerwasser versorgt. Arbeiterinnen- und Drohnenbrut ist vorhanden.
            Das Gewicht beläuft sich von 9,2+9,4 im leeren Zustand auf nunmehr 12,9+14,5.

            Interessant finde ich, dass in K1 die Drohnen nur so aus und ein gehen, obwohl sämliche Drohenbrut geschlüpft bzw. beseitigt wurde und keine neue in K1 zu sehen ist. Trotzdem ein reges Kommen und Gehen. In K2 hingegen sind nur sehr selten Kerle anzutreffen.

            Die angehängten Fotos zeigen den Zustand am 26.05. (die ersten beiden K1, die letzten beiden K2)
              Bienenkisten im Münchner Osten: Meine Stockkarte
            • Meine Bienen geben mir auch weiterhin das ein oder andere Rätsel auf bzw. halten die Spannung am Leben...

              K1 (2015)
              Mein "kleines Sorgenkind" hatte in den letzten Tagen im Vergleich zu K2 (2016) merklich weniger Flugbewegungen und am Freitag war beim Blick von hinten in die Kiste ein weiter Blick nach vorne ohne eine einzige Biene möglich. Das sah von der Wabenbesetzung her aus wie im Winter. Gestern wurde gewogen und nach 20,2+27,3 am 11.05. und 19,5+25,2 am 26.05. ist die Kiste mit 19,0+23,6 nochmals leichter geworden (Leergewicht 24,0). Trotz der Tatsache, dass der Polleneintrag zuletzt merklich zugelegt hat, wollte ich gestern trotzdem auf Nummer sicher gehen und habe die Kiste nochmals geöffnet. Alles gut - Arbeiterinnenbrut vorhanden! Zwar nicht in Massen, aber sie ist da und ich denke, das Tal der Brutpause ist damit überwunden.
              So wie sich das entwickelt hat, denke ich, dass die Königinnenfrage tatsächlich erst am 12.Mai entschieden wurde (Reply #58 vom 12.05., Seite 3). Danach gab es einige Tage sehr schlechtes Wetter, besser wurde es erst um den 17./18.05. herum und damit Begattungsflüge möglich. Dann mussten in den unteren, gut einsehbaren Wabenteilen bis zum Neubestiften erst noch alle restlichen Arbeiterinnen und Drohnen der alten Königin schlüpfen (bei Öffnung am 11.05. noch vorhanden).
              Fazit: K1 ist im Aufwärtstrend. Ein Foto von gestern anbei.

              K2 (2016)
              Während mich K1 zunehmend beruhigt, blinkte beim Blick von hinten in die Kiste gestern ein dickes Fragezeichen über K2 auf. Ich meine, am hinteren, unteren Ende einer Wabe eine verdeckelte Weiselzelle entdeckt zu haben. Jedenfalls eine spitz zulaufende, ca. 2 cm lange Wölbung auf der Wabe und von einigen Arbeiterinnen emsig umkrabbelt. Sollte dem so sein - ich werde wohl morgen bei schönerem Wetter die Kiste öffnen - dann schaut das nach stiller Umweiselung aus. Warum und weshalb, ist die spannende Frage. Gestern vor genau 9 Tagen habe ich die Kiste zum ersten mal geöffnet. Dabei vielleicht die bestehende Königin verletzt/getötet? Oder die Königin war ohnehin schwach/krank?
              Ich hoffe mich getäuscht zu haben (ganz deutlich war das von hinten nicht zu identifzieren), denn eine Umweiselung mit Brutpause wäre natürlich ein Rückschlag für das Volk, zumal jetzt bald eine reiche Lindentracht ansteht und auch sonst derzeit sehr viel blüht.
                Bienenkisten im Münchner Osten: Meine Stockkarte
              • K2 (2016)
                Entwarnung!
                Die vermeintlich verdeckelte Weiselzelle hat sich beim gestrigen Öffnen als Spielnäpfchen erwiesen. Davon ist zwar etwa 1 Dutzend auf den Waben verteilt, aber alle ohne Hinweis auf Bestiftung. Ansonsten ist reichlich Arbeiterinnenbrut und auch eine Wabe mit Drohnenbrut vorhanden. Trotz der zuletzt miesen Wetterlage in München hat sich das Volk dennoch seit der 1. Öffnung am 26.05. noch einmal prima weiterentwickelt (siehe Foto). Der Brutraum ist zu etwa 75% ausgebaut und an Gewicht hat die Kiste von 12,9+14,5 (26.05.) auf 13,7+15,9 zugelegt (brutto).

                Das passt jetzt erstmal alles und nachdem auch K1 (2015) auf dem aufsteigenden Ast ist, werden meine Mädls in den nächsten Wochen erst einmal Ruhe vor mir haben bzw. bleiben die Kisten zu.
                  Bienenkisten im Münchner Osten: Meine Stockkarte
                • Gestern großer Kontrolltag mit Wiegen und Öffnen meiner beiden Bienenkisten.

                  K1 (2015)
                  Das Grobgewicht beläuft sich auf 43,8 kg. Abzüglich Kiste (24,0 kg) und Bienen/Waben (10,0 kg) bleiben rund 9,8 kg Vorrat.
                  Arbeiterinnenbrut ist vorhanden, Drohnenbrut dagegen nicht mehr.
                  Das Volk scheint sich nach den 3 Schwarmabgängen Ende April / Mitte Mai recht gut erholt zu haben. Bei der nächsten Öffnung wird aber der Honigraum ausgeräumt, da hier vollkommen tote Hose ist und dort auch nichts mehr passieren wird. :-(

                  Anbei Foto vom Zustand 29.06.

                  K2 (2016)
                  Hier gibt es einiges mehr zu schreiben und zu zeigen... später mehr.
                    Bienenkisten im Münchner Osten: Meine Stockkarte
                  • So, nun etwas ausführlicher zu K2, also zu der Kiste, die in diesem Jahr (1. Mai) erst besiedelt wurde.

                    Die letzte Öffnung war am 06.06. (siehe zwei Beiträge weiter oben) und bis auf ein recht kräftiges Volk mit ein paar Spielnäpfchen war nichts Außergewöhnliches festzustellen. Es folgte eine kühl-regnerische Zeit und erst letzte Woche (um den 20. Juni) wurde es sommerlicher, gegen Ende der Woche sogar richtig heiß. Am 24. Juni (Foto 1) habe ich spätnachmittags von hinten geschaut und eine stattliche Bienenmasse im Honigraum gefunden. Auch die Seitenwand und der Boden im noch nicht ausgebauten Bereich des Brutraums waren flächendeckend mit Bienen besetzt. Und das zum Beginn der Lindenblüte - prima! Dachte ich...

                    Ein weiterer Blick von hinten spätnachmittags am 26.06. (Foto 2) machte mich dann schon stutzig. Deutlich sichtbar weniger Bienen in der Kiste. Dass eine Menge Sammlerinnen unterwegs waren oder sich das Volk wegen eines kleinen Temperatursturzes (von über 30 Grad auf 16 Grad) zusammenzog, waren eigentlich keine schlüssigen Gründe und so habe ich im Umfeld nach einer Schwarmtraube gesucht - aber nichts gefunden. Überhaupt hatte ich eigentlich nicht damit gerechnet, dass das Volk, das gerade mal 8 Wochen in der Kiste ist, schon wieder schwärmt.

                    Beim Öffnen gestern dann die "schockierende" Bestätigung... Die Unterseiten der Waben waren übersät mit belegten Weiselzellen (ca. 20 Stück), der Großteil schon verdeckelt. Stille Umweiselung ist das definitiv keine mehr. Die alte Königin hat sich wohl um den 17./18. Juni herum entschlossen, die Spielnäpfchen zu bestiften. Am 25. Juni ging dann ein Schwarm ab.
                    Nach gründlicher Suche habe ich alle Weiselzellen bis auf eine entfernt. Diese steht direkt hinterm Trennschied, so dass ich von hinten recht gut sehen könnte, wenn die neue Königin geschlüpft ist. Dies dürfte Anfang bis Mitte kommender Woche (4.-6. Juli) der Fall sein.

                    Die gebrochenen Weiselzellen habe ich schließlich aus Interesse geöffnet. Es waren alle Stadien dabei, kleinere Maden, dickere Maden, helle Puppen, eine schon dunklere Puppe. Aus einer verdeckelten Weiselzelle krabbelte tatsächlich eine Varroamilbe und ließ sich auf der Made nieder. Auf dem Foto gut zu sehen.

                    Apropos Varroa: Beim Auskehren des Honigraums vor dem Öffnen der Kiste war erhöhter Varroatotenfall dabei. Könnte dies die Entscheidung des Volkes zum Schwärmen beeinflusst haben? Also dass ein hoher Varroadruck da ist und das Volk das Schwärmen als Heilungsmethode anwendet?

                    Zum Gewicht noch kurz: Grobgewicht ist 30,6 kg (hinten 14,1 kg + vorne 16,5 kg). Abzüglich Kiste (19,7 kg) und Bienen/Waben (7,0 kg) komme ich auf nur ca. 3,8 kg Vorräte. Da die 2,5 kg Futterteig (reingelegt kurz nach Schwarmeinzug, also knapp 8 Wochen in der Kiste) fast aufgebraucht sind, werde ich heute abend beginnen, flüssig zu füttern.

                    Hinsichtlich Brut sind sowohl Arbeiterinnen- als auch Drohnenzellen verdeckelt. [Hinweis: beemuc hat den Beitrag zuletzt am vor 2 Jahren, 9 Monaten geändert.]
                      Bienenkisten im Münchner Osten: Meine Stockkarte
                    • K1 (2015)
                      Wiegen am 5.7. mit der Vorne-Hinten-Methode bei 46,3 kg (26,4+19,7) und dann auch noch im Gesamten bei 48,4 kg. Abzgl. 24,1 kg Kiste und 10,0 kg Bienen/Waben bleiben immerhin 14,3 kg Vorräte. Das ist nach drei Schwärmen doch ganz zufriedenstellend. Flugbetrieb und Polleneintrag sind m. E. sehr gut.

                      K2 (2016)
                      Wie berichtet, ging am 25.6. unerwartet ein Schwarm ab. In der einen stehen gelassenen Weiselzelle (29.6.) hat sich die neue Königin an den Zeitplan gehalten und ist am 4.7. (nicht kontrolliert) bzw. spätestens am 5.7. geschlüpft, da abends der Zelldeckel geöffnet war. Wegen des derzeit schönen Wetters und weiterhin reichlich an- und abfliegender Drohnen erwarte ich einen erfolgreichen Begattungsflug.
                      Gewichtskontrolle ergab bei Vorne-Hinten 32,1 kg (17,6+14,5) sowie 33,9 kg bei Wiegen im Ganzen. Abzüglich Kiste (19,7) und Bienen/Waben (6,0) bleiben 8,2 kg Vorräte. Das Zufüttern von 1,05 kg Zucker in 1:1-Flüssigfutter hat neben der Lindenblüte zur Verbesserung der Vorratssituation beigetragen. Die 2,5 kg Futterteig waren am 5.7., also nach knapp mehr als 8 Wochen, vertilgt.
                      Flugverkehr ist sehr stark, auch wegen der Drohnen und einfliegenden Jungbienen. Pollen wird derzeit keiner eingetragen, da keine offene Brut.
                        Bienenkisten im Münchner Osten: Meine Stockkarte
                      • So, mal wieder ein paar Neuigkeiten aus München. ;-)

                        In den letzten Wochen habe ich die Bienen in K1 (2015) und K2 (2016) mal machen lassen, zumal in K2 ja eine frische Königin erst einmal ihr Werk in aller Ruhe verrichten sollte.

                        Gestern (01.08.) war dann Wiegen, Öffnen und Vorbereiten auf die AS-Behandlung angesagt.

                        K1 (2015)
                        Das Volk macht einen kräftigen und ruhigen Eindruck. Es ist Arbeiterinnen- und (wieder!) Drohnenbrut vorhanden, nachdem bei der Öffnung am 29.06. keinerlei Drohnenbrut erkennbar war. (1.Foto zeigt Gesamtüberblick)
                        Die Vorräte liegen bei etwa 15,5 kg und damit im grünen Bereich, so dass ich auf Fütterung vor der AS-Behandlung verzichte.
                        Das Freischneiden der Honigraumwaben war mühelos, da quasi nicht ausgebaut.

                        K2 (2016)
                        Beim Vergleich mit den Fotos aus dem Beitrag vom 29.06. kann man gut erkennen, dass die Bienen doch noch ein Stückchen weitergebaut haben (auf etwa 75%). Der Endausbau wird aber dann sicherlich erst nächstes Jahr erfolgen. (2.Foto zeigt Gesamtüberblick)
                        Arbeiterinnenbrut ist reichlich vorhanden, Drohnenbrut hingegen nicht. (3.Foto)
                        Vorrat beläuft sich auf etwa 13,0 kg.
                        Das Trennschied habe ich freigeschnitten und gleich entfernt.

                        Heute (02.08.) um 6 Uhr stand die "große Ernte" der K1 auf dem Programm - Ausräumen des Honigraums. Insgesamt verhielten sich meine Mädls sehr ruhig und diszipliniert. Auf den Brutraum habe ich eine Abdeckung gelegt, damit es nicht so viel Durcheinander gibt, das hat gut geholfen! Die Leisten ließen sich recht mühelos lösen und mangels Gewicht der Waben war auch alles recht zügig in einer Plastikbox verstaut. Die Verluste dürften sich im Bereich eines Dutzends bewegt haben, hauptsächlich beim Nachschneiden der Brutraumwaben, die etwas zu lang waren und das Einhängen des Trennschieds nach der AS-Behandlung behindert hätten.
                        Nun habe ich ein paar verdeckelte und unverdeckelte Honigzellen und werde heute Nachmittag mal probieren, ob sich da was pressen lässt. Der Rest der Waben wird eingelagert und für nächstes Jahr vorgehalten.
                        Fotos vom Ernten gibt es leider nicht, da Handy daheim vergessen...

                        Viele Grüße
                        Sascha
                          Bienenkisten im Münchner Osten: Meine Stockkarte
                        • Also die Honigpresserei war dann doch eher eine Trockenübung.... :-/

                          Die mit Honigzellen belegten Wabenstücke herausgeschnitten, in den (Kartoffel-)Presssack gesteckt und in der Honigpresse kräftig gequetscht ist dann etwa ein Esslöffel Honig abgetropft. Der Rest blieb im Stoff des Presssacks und im Wachskuchen hängen. Aber zumindest konnte ich das alles noch auswaschen und den Mädls heute morgen ein gutes Frühstück auftischen.

                          Der wenige Honig war dafür umso leckerer. Macht Lust auf mehr im nächsten Jahr!

                          Kommendes Jahr werde ich die Pressmethode wohl etwas umstellen. Erst alles über die Presse quetschen und ins Doppelsieb laufen lassen und was als Siebüberschuss übrig bleibt (hoffentlich nicht viel) noch einmal final über den Presssack quetschen. Ich erhoffe mir da etwas weniger Matscherei mit dem Presssack, denn das Hantieren mit dem klebrigen/verklebten Sack war gestern bei knapp 110 g Waben schon müßig. Wie soll das dann im besten Fall bei 24 (2 Völker) gefüllten Waben erst sein....
                            Bienenkisten im Münchner Osten: Meine Stockkarte
                          • Moin!

                            Sieht ja ähnlich aus, wie bei mir.
                            Ich hatte ein Stück Fliegennetz als Säckchen genommen und 2 Teflon-Frühstücksbretter als Presse.
                            Das ganze mit 2-3 Klemmen zusammengepresst funktionierte prima.
                            Nach 2 Tagen war der Wachs praktisch trocken.
                            Gruß!

                            Ulrich
                            • Heute wurden die beiden Nassenheider Professionell aus dem Schrank geholt und in beiden Kisten mit knapp mehr als 250 ml AS die fällige Behandlung gestartet.

                              Das Wettermischmasch macht es nahezu unmöglich, einen guten Zeitpunkt für den Start zu bestimmen.
                                Bienenkisten im Münchner Osten: Meine Stockkarte
                              • Halbzeit bei der AS-Behandlung. Es pendelt sich langsam im grünen Bereich ein...

                                K1 (2015) - Start am 06.08. mit etwas mehr als 250 ml und großem Docht
                                Tag 1 - ca. 15 ml
                                Tag 2 - ca. 15 ml
                                Tag 3 - ca. 25 ml
                                Tag 4 und 5 - ca. 50 ml (Dauerregen an Tag 4, daher keine Kontrolle; Durchschnitt 25 ml)

                                K2 (2016) - Start am 06.08. mit etwas mehr als 250 ml und großem Docht
                                Tag 1 - ca. 5 ml
                                Tag 2 - ca. 20 ml
                                Tag 3 - ca. 15 ml
                                Tag 4 und 5 - ca. 40 ml (Dauerregen an Tag 4, daher keine Kontrolle; Durchschnitt 20 ml)
                                  Bienenkisten im Münchner Osten: Meine Stockkarte
                                • Die erste AS-Behandlung für dieses Jahr ist beendet.

                                  K1 (2015) - Start am 06.08. mit etwas mehr als 250 ml und großem Docht; Ende am 17.08.
                                  Tag 1 - ca. 15 ml
                                  Tag 2 - ca. 15 ml
                                  Tag 3 - ca. 25 ml
                                  Tag 4 und 5 - ca. 50 ml (Dauerregen an Tag 4, daher keine Kontrolle; Durchschnitt 25 ml)
                                  Tag 6 und 7 - ca. 35 ml (Dauerregen an Tag 6, daher keine Kontrolle; Durchschnitt 17 ml)
                                  Tag 8 und 9 - ca. 75 ml (Durchschnitt 33 ml)
                                  Tag 10 - ca. 25 ml
                                  Tag 11 - ca. 25 ml

                                  K2 (2016) - Start am 06.08. mit etwas mehr als 250 ml und großem Docht; Ende am 19.08.
                                  Tag 1 - ca. 5 ml
                                  Tag 2 - ca. 20 ml
                                  Tag 3 - ca. 15 ml
                                  Tag 4 und 5 - ca. 40 ml (Dauerregen an Tag 4, daher keine Kontrolle; Durchschnitt 20 ml)
                                  Tag 6 und 7 - ca. 35 ml (Dauerregen an Tag 6, daher keine Kontrolle; Durchschnitt 17 ml)
                                  Tag 8 und 9 - ca. 40 ml (Durchschnitt 20 ml)
                                  Tag 10 - ca. 25 ml
                                  Tag 11 - ca. 25 ml
                                  Tag 12 - ca. 35 ml
                                  Tag 13 - ca. 15 ml

                                  Die Durchschnittswerte lagen größtenteils im optimalen Bereich bzw. leicht darunter. Ein immenser Totenfall der Varroas in beiden Kisten und ein relativ geringer Totenfall der Bienen (mehrheitlich Drohnen, nur wenige Puppen) lässt darauf schließen, dass die Behandlung erfolgreich war.

                                  Am 20.08. haben beide Völker je ein kg 1 Zucker in 3:2 Lösung erhalten. Gegen Ende der Behandlung (15.08.) leider verstärkt Räubereiversuche in K1 mit vielen Kämpfen am Flugloch wahrgenommen. Daraufhin das Flugloch verengt. Nach dem Entfernen des NH Verdunsters lagen viele Wachskrümel auf dem Kistenboden, d.h. es waren wohl auch Raubbienen im Kisteninneren aktiv.
                                  Ich hoffe, das gibt sich jetzt wieder, wenn beide Völker gleichmäßig aufgefüttert werden.
                                    Bienenkisten im Münchner Osten: Meine Stockkarte
                                  • Ich bin immer wieder erstaunt, was diese kleinen Wesen leisten können... Gestern Abend 20 Uhr haben beide Völker jeweils 1 kg Zucker in 3:2 Lösung erhalten (also rund 1,4 l) - heute Morgen um 7 Uhr waren beide Behälter pupstrocken.
                                      Bienenkisten im Münchner Osten: Meine Stockkarte